BibCamp 8 in Leipzig: Diskussionen ohne Selbstdarstellung

Leipzig

Gestern Abend bin ich aus Leipzig zurückgekommen. Die zwei Tage BibCamp haben sich wieder mal gelohnt, auch wenn so etwas am Ende einer Arbeitswoche zusätzlichen Stress und den Verzicht auf das halbe Wochenende bedeutet. Gegenüber normalen Fachkongressen, wo die Vorträge auf Monate hinaus im Vorhinein geplant werden, leben BarCamps, und nichts anderes sind ja die BibCamps, von der spontanen Themenfindung und der Tatsache, dass nicht eine/r vorträgt und alle anderen zuhören und kaum diskutieren. Hier werden die Themen gemeinsam angegangen. Das ist natürlich immer ein bisschen weniger zielführend, nicht geplant und gerade deshalb führt das zu einem offenen Meinungsaustausch ohne Selbstdarstellung und Eigenwerbung in Sachen Vorzeigeprojekten. Oder wie ich es heute Morgen in einem Tweet zum Ausdruck gebracht habe:

Wer nachschauen möchte, um welche Themen es auf dem BibCamp ging, kann das hier in der Sessiondokumentation machen (ein Klick auf die Themen führt in die Etherpads, in denen die Diskussionen protokolliert wurden). Ein großes Lob gilt es den Leipzigern zu zollen, die das BibCamp nicht nur perfekt vorbereitet sondern auch höchst professionell und dabei doch sehr menschlich und sympathisch durchgeführt hatten.

Auf dem Gruppenfoto der BibCamp-Twitterer fällt auf, dass Horst, seit 2008 Maskottchen des BibCamp, und seit dem BibCamp 2011 in Hamburg lebend, gegen Ende des zweitägigen Arbeitstreffens schon ein wenig die Luft ausgegangen war:

Twitterer Bib8

Nächstes Jahr wird Horst wieder mit frischer Energie zum nächsten, dann zum neunten, BibCamp reisen. Doch das ist nun die spannende und zeitnah zu klärende Frage: wer richtet das kommende BibCamp aus?

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