Sigo siendo – mich gibt es noch

Gestern Abend haben wir den sehr sehenswerten peruanischen Film “Sigo Siendo” von Javier Corcuera gesehen. Regisseur und Sängerinnen haben beim Gespräch angekündigt, dass es am Abend in einer Bar ein Konzert der beiden geben wird. Vor allem Sara Van hat es uns dabei angetan. Schon im Kino dachte ich: was für eine unverwechselbare Stimme. Und auch am Abend beim Konzert. Oben im Video ein kleiner Ausschnitt von dem Live-Auftritt von Sara Van und hier der Trailer zum Film:

Der Titel des Dokumentarfilms leitet sich von einem Gruß in der indigenen Quechua-Sprache ab: “kachkaniraqmi”, das bedeutet so viel wie “sigo siendo, aún estoy aquí” (mich/uns gibt es noch, ich/wir sind noch da1) und findet Anwendung, wenn zwei Personen sich wieder treffen, die sich längere Zeit nicht mehr gesehen haben. “Sigo Siendo” ist ein sehr poetischer und auch ein politischer Film (es geht u.a auch um ein sehr aktuelles Thema in Peru: den Kampf um das Wasser). Ich kann ihn nur empfehlen.

Ansonsten möchte ich, nach mittlerweile 27 Filmen, nur sagen: Sigo siendo – mich gibt es noch. 😉

  1. Quechua unterscheidet nicht zwischen Singular und Plural. []

6 Gedanken zu “Sigo siendo – mich gibt es noch

  1. Muy interesante, desde el título, el “sigo siendo”, encierra tantas cosas sin contar… Qué bueno que estés echando un vistazo a otras culturas; cuídate mucho

    1. @Sofia: Gracias por tu comentario. Anoche vimos ‘Heli‘, la película de Amat Escalante de Guadalajara que ganó en Cannes, y que representará a México en la carrera por el Óscar. Muz dura, pero muz buena la película.

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