Swopper verpackt und zur Reparatur geschickt

Letzte Nacht hatte ich meinen Swopper verpacken müssen, denn heute früh wurde er abgeholt. Wem dieser Satz jetzt etwas komisch vorkommt, erhält in der Folge bebilderte und textliche Aufklärung.

Beim nächtlichen Swopperverpacken… Swopper ist ein Schreibtischstuhl der Firma Aeris, der seit dem Sommer 2003, damals noch gekauft bei Natürlich Wohnen (NaWo) am Stankt Johanner Markt in Saarbrücken, mein eigen ist. Dieser besonders den Rücken schonende Stuhl, der aussieht wie ein Pilz (s. Foto), macht es beinahe unmöglich mit krummem Rücken am Schreibtisch zu sitzen. Automatisch hält man sich darauf gerade und ganz im Gegensatz zu einem Sitzball, auf dem ich mich schwer tue, sitzen bleiben zu können, geht dies beim Swopper auch ohne jede Mühe. Letztes Jahr ist er mir leider kaputt gegangen. Eigentlich nichts dramatisches, es fehlte nur eine Schraube, die sich losgedreht hatte und leider unwiederbringlich ins Innere der Stahlkonstruktion verschwunden war. Anlässlich meiner akuten Schulterprobleme hielt ich es nun (ja , ich weiß: viel zu spät!) für opportun, hier eine Lösung zu finden.

Die Swopper-Versandbox: hier muss er rein!Bei der den Swopper vertreibenden Firma Aeris (in der Nähe von München) hatte ich eigentlich nur angerufen, damit sie mir sagen können, wo ich das Teil in Hamburg reparieren lassen kann, doch der Kundensupport von Aeris hat sofort klasse reagiert: man schicke mir eine Versandbox (s. Abb. links), dorthinein soll ich den schraubenverlustigen Swopper reinpacken und man lasse ihn wieder durch DPD abholen.

Die Box kam vorgestern, gestern hatte ich dann mit Aeris telefonisch vereinbart, dass sie heute abgeholt werden sollte (denn schließlich ist Freitag der einzige Werktag, an dem ich auch zuhause und nicht in der Bibliothek arbeite). So hab ich das Teil heute Nacht um zwei Uhr eingepackt und in der Tat kam heute Morgen um 10 Uhr jemand von DPD und nahm ihn mit auf die Reise in den Süden der Republik.


Stahlfuß zu unterst in der Box, daneben der Sitz
Aeris hat mir angeboten die Reparatur auf Kulanz zu machen. Trotz des schon fünf Jahre zurückliegenden Kaufs. Ok, das Teil war ja auch mit 500 Euro nicht ganz billig, aber ich habe die Anschaffung bis heute nie bereut und freue mich, wenn ich bald wieder auf meinem kleinen Alcantara-Thron werde sitzen können. 😉 Solange schreibe ich noch – wie auch diesen Blogartikel – auf einem Küchenstuhl aus dem schwedischen Möbelhaus, von dem ja im letzten Jahr hier zu genüge die Rede war, aber das ist ein anderes Thema.

19 Gedanken zu “Swopper verpackt und zur Reparatur geschickt

  1. Kai: Das ist jetzt aber alles ein bisschen Off-Topic hier und hat ja mit dem Swopper, um den es hier geht, nix zu tun. Trotzdem beantworte ich gerne abschließend(!) deine Twitter-Zweifel: Du solltest in deinem Blog auf deinen Twitter-Account hinweisen und dir desweiteren aktiv Twitterer suchen, die ähnliche Interessen haben wir du und ihnen followen und evtl. auf deren Tweets antworten. Viele Links mit zahlreichen weiterführenden Infos zu Twitter findest du z.B. hier, besonders empfehlenswert ist die Zusammenstellung von Kosmar.

  2. Ein Zogger, dem ne Schraube logger,
    Wrd plötzlich bang auf seinem Hogger.
    Wenn ich jetzt hier mal runterfall
    Und dabei auf die Pfoten knall,
    War ich die längste Zeit ‘n Blogger.
    So’n Schogger!

  3. Den Blogger freut’s zu später Stund,
    wenn Kommentare gar gereimt geboten.
    Klingklang gibt hier lust’ge Zeilen kund,
    Das Publikum schmeißt’s auf den Boden.

  4. Danke Markus !!!

    Damit es aber doch noch eine Verbindung zu dem Swopper gibt äußere ich mich auch noch dazu 😉

    Ich finde diese Art von Stühlen einen Segen. Sie zwingen Dich ohne Mühe in eine gesunde Sitzhaltung die Du alleine so nicht hinbekommen würdest. Ich habe ja immense Rückenprobleme und auf diese Bälle in der Wohnung oder im Büro stehe ich gar nicht so.

    Allerdings und Du hast es ja angesprochen, empfinde ich die Preise einfach als zu hoch. Das hat mich mittlerweile wirklich von einem Kauf abgehalten.

    Ich weiß es gibt auch günstigere, aber wenn man die mal ausprobiert hat, merkt man den Unterschied schon.

  5. @Kai: Ja, der Preis ist schon happig, und es muss ja nicht gleich ein Alcantara-Bezug sein (den ich mir damals nach dem Motto “wenn-schon-denn-schon” ausgesucht hatte), es gibt auch günstigere Bezüge. Vielleicht findest du ja mal bei Gelegenheit einen Swopper, der etwa als Ausstellungsstück im Preis reduziert zu haben ist. Und auf die Dauer relativiert sich auch der relativ hohe Preis. Ich habe bisher praktisch 100 Euro pro Jahr bezahlt, dafür, dass ich vernünftig sitzen kann und noch dazu ein schön designtes Möbelstück vor meinem Schreibtisch stehen habe.

  6. @Herzblut: Ich fürchtete wohl Ihre Farbkritik, ob die Schuhe zu den Möbeln, dem Boden, dem Swopper… passen würden. War ja klar, dass Sie sich dann auf die Sicherheitsvorschriften berufen. Arghh.

  7. Du hast schon recht wenn man es pro Jahr nimmt und den Nutzen den man dadurch hat. Werde mir das ganze durch den Kopf gehen lassen 😉

  8. Ich werde (schweren Herzens, doch frohen Mutes) das wunderschöne Wandsbek mit der U-bahn verlassen. Einlaufen brauche ich die neuen Schuhe nicht mehr, ich habe sie seit dem Kauf fast ununterbrochen angehabt (außer beim Möbeleinpacken). Bis gleich an der Elbe. 😉

  9. Danke, dass du mir ein schlechtes Gewissen gemacht hast. Habe gerade den Chefsessel zur Seite geräumt und sitze jetzt auch wieder auf meinem kippelnden Rücken-Gerade Stuhl (der allerdings nicht so cool aus sieht bei dein Swopper.

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