Dietmar Gottschall: Sein Sohn zeigt uns seine Fotos

Foto: Dietmar Gottschall (1968)

Der Journalist und Fotograf Dietmar Gottschall hat dieses und zig Tausende weitere Fotos zwischen 1965 und ca. 1980 geschossen. Nach seinem Tod 1997 erfüllt sein Sohn Juri Gottschall nun das Lebenswerk des Vaters: Die Fotos, Dokumente der Zeitgeschichte und der privaten Eindrücke einer jetzt schon fernen Zeit, einer breiten Öffentlichkeit zugängig zu machen. So beeindruckend die Fotos sind, soviel Respekt gehört auch dem Sohn gezollt, der nun das macht, wozu sein Vater nicht mehr kam. Juri Gottschall über sein und seines Vaters Projekt:

Ich habe diese Seiten ins Leben gerufen, um die Arbeit meines Vaters in seinem Sinne fortzuführen. Als sein Sohn erbte ich ein Konvolut einmaliger Zeitdokumente, die die unterschiedlichsten Lebensbereiche der Sechziger- bis Achtzigerjahre widerspiegeln – Straßenszenen, Portraits von prominenten Persönlichkeiten sowie unzählige Motive aus dem Alltagsleben. Seit einiger Zeit beschäftige ich mich damit, das umfangreiche Archiv meines Vaters aufzuarbeiten. So sortiere ich in geduldiger Kleinarbeit die unzähligen Negative, die er mir hinterlassen hat und versuche Zusammenhänge einzelner Fotostrecken wiederherzustellen.

Siehe auch FAZ-Artikel vom 16.2.08: «Deutschland, ein Bildermärchen».

[via Web Adventures]

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