Krautreporter: Journalismus, nur den Lesern verantwortlich

Krautreporter from Krautreporter on Vimeo.

Krautreporter – unabhängiger Journalismus – nur von den Leserinnen und Lesern finanziert. Gute Sache. Hab ich sofort unterstützt.

Krautreporter - unabhängiger Journalismus - nur von Lesern finanziert 1.200 weitere haben das in den ersten Stunden auch schon getan. Bis zum 13. Juni 2014 müssen (und sollten, wie ich finde) es 15.000 werden, damit das Projekt mit den Krautreportern funktioniert. Und da sind wirklich gute Journalisten dabei. Denkt mal drüber nach, ob euch unabhängiger Journalismus nicht 5 € im Monat wert ist. Jedenfalls ein spannendes Experiment, das bei positivem Ausgang die journalistische Landschaft in Deutschland ein Stück weit verändern könnte.

Hier noch ein kurzer Beitrag des NDR mit einem Interview mit einem der Initiatoren, Stefan Niggemeier:

NDR: „Krautreporter“, ein Magazin, das nicht nur auf Klickzahlen zielt und die Qualität nach ganz vorne stellt – finanziert von den Lesern. Kann das funktionieren?

Niggemeier: Wir glauben schon. Es ist ein Versuch, den es so in dieser Größe in Deutschland noch nicht gegeben hat. Wir versuchen ein leserfinanziertes Online-Magazin aufzubauen und verzichten ganz auf Werbung. Wir brauchen dafür aber insgesamt 15.000 Menschen, die jeweils 60 Euro für unser Angebot bezahlen. Das reicht dann für ein Jahr. Ich hoffe, dass es funktioniert – aber ehrlich gesagt: Das weiß natürlich niemand.

Und hier geht’s zur Unterstützung: krautreporter.de.

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4 Kommentare auf "Krautreporter: Journalismus, nur den Lesern verantwortlich"

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Wladimir Puschkin
Gast
Wladimir Puschkin

Wenn ich 5 € im Monat zahle, darf ich also bei den „Krautreportern“ kommentieren.
Bekomme ich mein Geld zurück, wenn meine Kommentare (wie beim Niggemeier) gelöscht werden oder ich ganz (wie beim Niggemeier) gesperrt werde.

Carsten
Gast

Fast noch interessanter als das reine Instrument des Crowdfundings ist eigentlich das parallel laufende soziale Experiment: Es gibt durchaus Leser, welche von Zeitschriften und Zeitungen an das Internet verloren wurden, darunter relativ meinungsstarke Menschen. Sind die dafür bereit, für ein qualitativ hochwertiges Angebot – das diese immer fordern – auch schlicht mehr zu bezahlen als den symbolischen Verzicht auf AdBlocker oder ein Flattern? Denn klar ist: Journalisten können nur als Journalisten frei arbeiten, wenn sie ihren Lebensunterhalt mit ihrer Arbeit bestreiten können.

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