Mein bisheriger Berlinale-Favorit: Gloria von Sebastián Lelio

Für mich der bisher beste Film im Wettbewerb der Berlinale: Gloria, des Chilenen Sebastián Lelio. Gloria singt gerne laut im Auto, sieht ein bisschen aus wie Dustin Hoffman in Tootsie und zeigt Schwäche und Stärke zugleich. So sehr, dass man sie rasch in sein Herz schließt und diesen einfühlsamen Film sehr wohltuend empfindet:

Die Filmbeschreibung hört sich nicht so prickelnd an (58-jährige geschiedene Frau geht auf Single-Tanzveranstaltungen, um wieder einen Mann kennen zu lernen). Doch was sich dahinter verbirgt, ist ein sehr sehenswerter Film. Nicht zuletzt getragen von der grandiosen Hauptdarstellerin Paulina García. Siehe auch Filmkritik auf rbb: Wie ein Bossa Nova: “Gloria” von Sebastián Lelio. Bärenverdacht.

Update 16.2.2013:
Und sie hat es tatsächlich geschafft: Paulina García ist heute Abend mit dem Silbernen Bären als beste Schauspielerin der diesjährigen Berlinale (alle Preise) ausgezeichnet worden.

5 Gedanken zu “Mein bisheriger Berlinale-Favorit: Gloria von Sebastián Lelio

  1. Na dann bin ich mal gespannt auf dein Urteil am Ende des Festivals. Noch warten ja eine Menge weiterer Filme darauf, von dir gesehen zu werden. Weiter viel Vergnügen!

    1. @Elke: Danke. Mit der Hälfte bin ich durch. Sehe jetzt gleich meinen 24. Film seit vergangenen Freitag und bin irgendwie schon am Ende meiner Kräfte. Wir arbeiten hier unter erschwerten Bedingungen, da wir jeden Morgen fast 90 Minuten für die Karten des nä. Tages anstehen müssen. Im Freien auf dem Potsdamer Platz. Das schlaucht. Erste Erkältungsopfer sind schon ausgefallen.

  2. Das ist wirklich harte Arbeit, bis du im Film sitzt. 90 Minuten morgens in der Kälte – brrrrr, schon heftig. Hoffe, dass wenigstens die Kinosäle genug Wärme zum Auftauen bieten. Halte durch!

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