Einen äußerst praktischen Dienst stellt Walk Score dar: man gibt eine Adresse ein und auf einer Karte wird angezeigt, was zu Fuß von dort aus zu erreichen ist: Geschäfte, Buchhandlungen, Büchereien, Restaurants, Kneipen, Kinos. Basiert auf den bei Google-Maps gespeicherten Daten und ist sicher nicht nur bei der Wohnungssuche ein hilfreicher Service zum Einschätzen der Wohnungsumgebung, sondern auch für Zugezogene eine nützliche Entdeckung ihrer unmittelbaren Nachbarschaft. Oder bei Jobwechsel lässt sich damit die neue Büroumgebung checken.
Der Test mit meiner Adresse Lengerckestieg in Hamburg hat mich schon mal von dem Service überzeugt, denn ich habe Adressen entdeckt, die ich trotz Fußmarschnähe noch nicht kannte. Probiert’s doch mal mit eurer Adresse aus; vielleicht entdeckt ihr ja auch noch Interessantes in der Nachbarschaft.
[via neunetz.com ]
Walk Score: Interessantes in der Nachbarschaft
von Markus — 06.08.2007, 12:12 Uhr · 10 Kommentare
Kategorien: Informationskompetenz · Internet




10 Antworten bis jetzt ↓
viola sagt am 06.08.2007 um 12:59 Uhr:
wirklich interessant und praktisch.
den u.a. angegebenen supermarkt drei orte weiter werde ich aber in den angegebenen 20 minuten fußmarsch nicht erreichen. das wird schon per auto schwierig. vom c&a im niederländischen enschede (70 kilometer, über eine stunde fahrzeit (da viel über land)) in 35 minuten zu fuß ganz zu schweigen. :)
Markus sagt am 06.08.2007 um 13:07 Uhr:
Vielleicht wird da gelegentlich die Fußmaschnähe noch ein bisschen zu großzügig kalkuliert… ;-)
The Exit sagt am 06.08.2007 um 13:12 Uhr:
leider glaubt das ding, dass ein parkplatz ein park sei :(
Markus sagt am 06.08.2007 um 13:21 Uhr:
Ja, auch bei mir wird die “Autopark Automobilhandelsgesellschaft” als Park geführt. Kleinere Übersetzungsschwächen in der Prä-Semantic-Web-Ära gilt es hier noch zu verzeihen.
Ähnlich wie bei abfragbaren Datenbanken, können solche Services zu Entdeckungen führen, erheben aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder absoluter Korrektheit der gelieferten Daten. Das sollte man immer berücksichtigen.
PatrickD sagt am 06.08.2007 um 13:43 Uhr:
Die größte Schwäche habe ich im Bereich Movie Theater festgestellt. Dort werden bei mir eine Schule, mehrere Museen und Guest Houses zusammengeschmissen. Auch der Bereich Parks und Bibliotheken ist noch eher dürftig. (bei den Bibliotheken könnte es auch daran liegen, dass diese sich nicht bei Google eintragen)
Aber der Ansatz ist durchaus interessant auch wenn ich zurzeit nach dem Walk Score nicht meine neue Wohnung auswählen würde.
rob sagt am 06.08.2007 um 16:58 Uhr:
Ahhhhhhhhhhhhhh! Bei mir in der Nähe ist ja ein Restaurant! AHHHHHHHHHH! Und eine Bar!
Uiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii – 16 km weiter gibt’s noch eine Bar!
;-)
Markus sagt am 06.08.2007 um 17:02 Uhr:
Sind sind doch gut zu Fuß, Herr Rob?! Vielleicht lernen Sie Lichterfelde-West jetzt noch besser kennen.
Und außerdem fahren Sie doch gerne Rad. Das passt doch.
Steffen sagt am 07.08.2007 um 12:15 Uhr:
werden da auch öffentliche toiletten gelistet? sowas wäre ja mal praktisch. wobei, ich glaube sowas gibts bei einem anderen dienst, der mir aber gerade entfallen ist. :-)
Markus sagt am 07.08.2007 um 12:30 Uhr:
Ein Dienst mit Hinweis auf öffentliche Toiletten ist bestimmt schon bei Google in Planung, die sich ja, wie man heute wieder in dem FAZ-Artikel über die Google-Pläne nachlesen kann (Link siehe Wong Roll in meiner Sidebar, rechts), momentan ganz auf mobile Dienste konzentrieren.
Jekylla sagt am 07.08.2007 um 14:13 Uhr:
Habe tatsaechlich einige Entdeckungen in der Naehe gemacht!
Finde aber auch 19.48 Meilen im Einzelfall ein bisschen weit :-)
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