Getting Feeds Done?

Wenn man mal eine Woche weg ist und nicht dazukommt, die bei bloglines aufgestauten über 2000 RSS-Feed-Einträge mal ebenso abzuklappern, dann hilft auch kein GTD («Getting Things Done») mehr.
Tausend hab ich mittlerweile gelesen: das Nachholen nicht aufgesaugter Informationen fällt schwer, werde mir für zukünftige Auszeiten was Neues ausdenken müssen. Zwei Zitate/Quellen möchte ich stellvertretend als für bemerkenswert Erachtetes anführen:
1. Don Dahlmann: «Essen in Hamburg – Untertitel: Es hätte alles so schön sein können, doch eine Currywurst zerstörte mich.»

Das Rührei ist kalt und schmeckt so, als würde man einem alten, nassen Hund den Rücken ablecken.

[via Popkulturjunkie]
2. Unter hemeroketa.com kann man baskische Tageszeitungen aus der Zeit vor Franco konsultieren, teilweise auch mit spanischen Texten.
[via El País]

4 Gedanken zu “Getting Feeds Done?

  1. Soviel Zeit möchte ich haben. Bei längeren Absenzen empfehle ich das dadaistische Zufallsprinzip, das ebenfalls sehr interessante Ergebnisse zeitigen kann.
    Aber ganz nebenbei: der Herr Markus wird doch nicht etwas auch noch Baskisch können? Erst auf den Katalanistentag, dann so eine interessante Linkempfehlung zur baskischen Presse (das wäre in Spanien aber nicht mehrheitsfähig! ).
    Und noch etwas: im (absolut unfreiwillig benutzten) Internet Explorer macht das hiesige Formular komische Sachen (der rechte Rand ist unsichtbar). Wollte ich nur gesagt haben, bevor die Microsoftpolizei kommt.

  2. Die Zeit hab ich eben nicht, und das ist ja mein Problem. Natürlich habe ich nicht innerhalb eines Tages mal so nebenbei 1000 Blogeinträge gelesen, sondern mit erheblich auf grob eingestelltem Filter überflogen (also eigentlich gar nicht so weit weg vom dadaistischen Zufallsprinzip, nur punktuell nach Bedeutung des Blogs für mich persönlich eine Gewichtung vorgenommen).
    Zum Baskischen: ich bin ein großer Freund des Baskenlandes, nicht zuletzt durch meine regelmäßigen Aufenthalte auf dem Filmfestival in San Sebastián, und durch unsere traditionell guten Beziehungen zwischen meinem letzten Arbeitgeber der Uni Saarbrücken und der Uni Deusto in Bilbao, habe aber leider nur sehr rudimentäre Sprachkenntnisse. Das oben verlinkte baskische Presseprojekt scheint mir gerade aus historischer Perspektive höchst interessant,und vielleicht dient ja der Hinweis auf selbiges meinen Lesern, die des Baskischen mächtig sind. Und -wie gesagt- es gibt auch zweisprachige Zeitungen darunter mit Beiträgen auf baskisch und kastilisch.
    Zum Kommentarfeld im Internet Explorer: Danke für den Hinweis (und die sehr schöne Formulierung, dass die Benutzung von IE unfreiwillig erfolgt!). Hab’s extra mal im IE (igitt) aufgerufen, aber bei mir (Version 6.0, Win XP) wird alles korrekt angezeigt, weiß also nicht, was ich ändern könnte…

  3. Das Problem entsteht, sobald der Mauszeiger ins große Kommentarfeld klickt. Könnte was Javascriptiges sein. Hier wird mit IE 6.0.2. und XP gefunkt.
    Die zweisprachigen Zeitungen hatte ich leider beim ersten Besuch nicht gefunden, BTW, alleine wegen des schönen Namens und seiner ansprechenden Gestaltung ist dieses Portal einen Besuch wert.

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