INDECT – Die größte Bedrohung bist DU

Hab ja neulich schon geschrieben, Orwell ist aktueller denn je. Von daher bin ich Anonymous dankbar für dieses Aufklärungsvideo. Verglichen mit dem, was Orwell an Schreckensprojektionen des Überwachungsstaates der Zukunft vorausgesehen hat, ist INDECT («Intelligentes Informationssystem zur Unterstützung von Überwachung, Suche und Erfassung für die Sicherheit von Bürgern in städtischer Umgebung», siehe Wikipedia) ein nochmals potenzierter Horror.

Am Montag schaue ich mir an der Uni Hamburg die Aufführung «GEORGE ORWELL’S 1984» von University Players an. Werde dabei auch die Bilder von INDECT im Kopf haben.

[via Piratenpartei auf G+]

3 Gedanken zu “INDECT – Die größte Bedrohung bist DU

  1. Wollte ich mir anschauen, aber dank Kabel Deutschland und der Leistung des Internets geht nicht mal das reibungslose Anschauen dieses Links. Eine Unverschämtheit. Wir haben aus diesen und anderen Gründen gekündigt, der Service ist eine Katastrophe und vermutlich werden wir jetzt noch die Zeit die uns bleibt bestraft. Hoffe ich komme noch dazu den Beitrag zu sehen…

  2. @Aengelchen: Falls es mit dem eingebundenen Video nicht klappen sollte (was mich aber schwer wundert), hier noch der direkte Link auf YouTube:

    http://youtu.be/sb9w_7WFqFY

    Drücke Dir die Daumen, dass Du bald wieder bei einem Anbieter bist, der Dir den Zugang zum Netz nicht erschwert, sondern liefert.

  3. George Orwell und Aldous Huxley gelten als literarische Klassiker der negativen gesellschaftlichen Utopie. In ihren Romanen “1984” und “Schöne neue Welt” brachten sie das Schreckgespenst des Überwachungsstaates mit einer übermächtigen politischen Diktatur in Zusammenhang. Heute sind die Mechanismen der Kontrolle und Bevormundung subtiler und schwerer wahrzunehmen: Im Internet wird freiwillig mehr Privates preisgegeben als ein Wächterstaat jemals ermitteln könnte. Durch Kreditkarten, Smartphones und Überwachungskameras lässt sich von den meisten Bundesbürgern ein lückenloses Bewegungsprofil erstellen – der digitale Big Brother hat Zwangsmaßnahmen nicht mehr nötig. Diese Entwicklung zieht ihre Spur auch durch die aktuelle Literatur. In Romanen und Essays zeichnen Autoren wie Michael Kumpfmüller, Juli Zeh und Ulrich Peltzer ein beklemmendes Bild der “schönen neuen Welt” des 21. Jahrhunderts.

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