Quentin Tarantinos TOP 20-Filme seit 1992

Quentin Tarantino (46) hat seit 1992 sieben Filme als Regisseur auf die Leinwand gebracht: 1992: Reservoir Dogs, 1994: Pulp Fiction, 1997: Jackie Brown, 2003: Kill Bill – Vol. 1, 2004: Kill Bill – Vol. 2, 2007: Death Proof und in diesem Jahr Inglourious Basterds. In diesem Video verrät er seine persönlichen TOP 20-Filme (die eigenen selbstredend ausgenommen), die seit er selbst Filme macht, veröffentlicht wurden:


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Sein absoluter Liebling ist der japanische Film Battle Royal (Trailer) von Kinji Fukasaku. Auf den folgenden Plätzen nennt er – ohne weitere Abstufung – in alphabetischer Reihenfolge:

Anything Else
Audition
Blade
Boogie Nights
Dazed & Confused
Dogville
Fight Club
Fridays
The Host
The Insider
Joint Security Area
Lost In Translation
The Matrix
Memories of Murder
Police Story 3
Shaun of the Dead
Speed
Team America
Unbreakable

Die Hälfte davon hab ich gesehen, bei einigen war ich verwundert, dass sie in Tarantinos Reihe auftauchen (etwa Dogville, den ich selbst auch großartig finde, oder Lost in Translation und Speed haben mich hier überrascht). Von Tarantinos Filmen bin ich ja – wie so viele – begeistert. Gleich seinen ersten fand ich großartig, und schließe diesen Artikel deshalb mit dem Trailer zu Reservoir Dogs von 1992 ab:


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[via ALT1040]

11 Gedanken zu “Quentin Tarantinos TOP 20-Filme seit 1992

  1. Gerade heute morgen war Tarantino Gesprächsthema beim Frühstück :-). Und dann sehe ich hier diesen Beitrag. Das passt!

    Inglorious Basterds steht bei uns nächste Woche auf dem Programm. Obwohl ich gestehen muss, dass ich zögerte, ihn mir anzusehen … Aber nun tue ich es doch. Pulp Fiction und Jackie Brown gehören definitiv in meine persönliche Top 20-Liste. Auch Death Proof fand ich ganz gut.

    Seine Top 20 – Liste ist in der Zusammensetzung in der Tat erstaunlich. Hätte nicht gedacht, dass sich da auch Filme finden, die mir gefallen ;-). So z.B. Speed, Dogville, Fight Club und Lost in Translation.

    Ach, der Kerl ist schon begnadet! Wenn auch bisweilen am Rande des Abdrehens …

  2. Reservoir Dogs war für mich die bessere Version von Pulp Fiction – und ja, ein wenig fühlte man sich anno ’95 elitär, wenn alle anderen Pulp Fiction als DIE NEUENTDECKUNG feierten, man selbst den Regisseur aber vorher schon kannte 😉 Denn wer die 90er miterlebt hat, weiss, wie sehr Pulp Fiction einschlug – zum Teil war der Soundtrack so allgegenwärtig in jeder Bar zu hören, dass man oft schon wusste, welcher Song als nächster kam…

    Reservoir Dogs bietet die unvergessene Diskussion um den tieferen Sinn von Madonnas “Like a virgin”, arbeitet ebenso mit zeitversetzten Szenen, und mit Steve Buscemi & Harvey Keitel sind auch grossartige Charakterdarsteller dabei.

    Übrigens hatte Tarantino auch Drehbücher geschriebem, die andere verfilmten: “True Romance” trägt deutlich seine Handschrift (war eigentlich seine erste Arbeit, auch wenn das Drehbuch später als Reservoir Dogs am Ende umgesetzt wurde), und von Natural Born Killers hatte er sich distanziert, da er mit Oliver Stones Gesellschaftskritik nicht mitwollte, für ihn war die Story einfach nur ein Austicker.

    Was SEINE Filme angeht: er hatte ja alles verschlungen, Phantom der Oper-Verfilmungen ebenso wie das Texas Kettensägen-Massaker. Kein Wunder, dass auch soviel Müll dabei ist. Boogie Nights ist übrigens gar nicht so übel, wie die Kritiker ihn zerrissen haben 🙂

  3. @truetigger: Wow, Du hast Res. Dogs schon vor Pulp Fiction gesehen? Respekt. Ich hab ihn erst danach gesehen, aber – wie ich oben schon schrieb – großartig gefunden. Gerade auch weil mein Lieblingsschauspieler, Steve Buscemi, so genial darin ist. Und zu den Soundtracks: Ich war ja auch dem Pulp-Fiction-Fieber verfallen, und was Jackie Brown angeht: der Film ist mir im Nachhinein wegen seines Soundtracks, den ich immer wieder gerne höre, präsenter als der Film selbst.

  4. Tarantino? Meiner Meinung nach grotesk überschätzt! “Pulp Fiction” und “Kill Bill” sind nette Unterhaltungsfilme, aber sein Kultstatus ist meiner Ansicht nach völlig übertrieben! Da gibt es weitaus bessere Regisseure, die viel zu wenig Anerkennung finden.

  5. Habe gestern abend Inglorious Basterds gesehen! Einfach großartig! Vor allem – aber nicht nur – wegen Christoph Waltz. Wer den Film noch nicht gesehen hat: unbedingt ins Original gehen! Bei der Synchro ging sicher einiges (v.a. bei Brad Pitt, aber nicht nur) verloren.

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