Google zeichnet Europas Landkarte neu

So sieht Google Europa Google hat erste Details zu seinem Browser Chrome (siehe Bericht bei Golem) in Form eines Comics vorgestellt. Auf Seite 13 trifft einen jedoch der Schlag, wenn man mal ein genaueres Auge auf die europäische Karte wirft.
Bin schon gespannt, wie Chrome etwa in den BeNeLux-Staaten aufgenommen wird. Bin mir nicht so sicher, ob es dort grenzenlosen Jubel geben wird.

Update 23:15 Uhr:
Wer den neuen Webbrowser für Windows herunterladen möchte, kann dies seit wenigen Stunden hier tun: Google Chrome.

[vai TwitPic von jati]

33 Gedanken zu “Google zeichnet Europas Landkarte neu

  1. Na hoffentlich kennen sich die Entwickler des Browsers mit Informatik besser aus als in Geographie.
    Monsterpeinlich. So was geht einfach nicht!

  2. Ja, Andrea, das ist natürlich komplett daneben, auch wenn es nur ein Comic ist. Und dann wird im Text noch auf Dänemark verwiesen, das ländergrenzentechnisch überhaupt nicht vorhanden ist. Google hätte sich ja nur seiner eigenen Werkzeuge (Google Maps, Google Earth) bedienen müssen. Ich nehme an, den gerade auch historisch mehr als peinlichen Lapsus werden sie noch korrigieren. Deshalb hab ich das bisherige Bild – zu Dokumentationszwecken – auf Flickr abgelegt.

  3. Vielleicht sehen wir das auch zu egozentrisch. Vielleicht hat Google ja gerade das genannte Dänemark optisch vergrößert und wir selbst sind getilgt…?!

  4. So richtig passen tut die Sprachenkarte ja auch nicht… und Österreich ist ja viel zu klein, dafür fließen wir da drüber noch ein ganzes Stück nach Osten… Schon sehr strange.

  5. Das einzelne Land schaut verdächtig schweizerisch aus – unser Österreich, oder wie man damals sagte die Ostmark, liegt etwas weiter rechts 🙂 Selbst das im Comic angesprochene Dänemark ist Teil Grossdeutschlands…

    Aber es ist ein Comic, der nimmt es net SOO bierernst. Hier kann man noch gefahrlos Deutschland in den Grenzen von ’42 bewundern, ohne gleich eine politische Gesinnung unterstellt zu bekommen. Gönnt euch das doch *g*.

    Zum eigentlichen Thema: Google greift den Konkurrenten Microsoft direkt an, der Machtkampf im Internet verschärft sich. Das verspricht spannend zu werden. Und abgesehen von dem Patzer auf der Karte ist die Idee Googles, die PR über ein Comic zu beginnen, grandios.

  6. @truetigger: Das eine IT-Kampagne mit einem Comic gelöst wird, ist natürlich begrüßenswert. Das ist ‘ne verdammt coole Aktion, da geb ich Dir Recht. Und was da für ein Browser auf uns zukommt, darf mit Spannung erwartet werden. Jetzt in diesem Moment ist es gerade Thema in den Tagesthemen.

  7. In Verbindung mit einem Google Account soll der Chrome Browser ja interessante Dinge an die Mutter Google senden. Naja mal abwarten ich hoffe immer noch auf eine AntiSpy Version 🙂

  8. Ganz, ganz lustig sind ja auch die Nutzungsbedingungen.

    “11.1 Das Urheberrecht sowie sämtliche anderen Rechte, die Sie hinsichtlich Ihrer mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte bereits besitzen, verbleiben in Ihrem Besitz. Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte. Diese Lizenz dient einzig dem Zweck, Google das Anzeigen, Vertreiben und Bewerben der Services zu ermöglichen, und kann gemäß den sonstigen Bedingungen des jeweiligen Service jederzeit wieder entzogen werden.”

    Das heißt doch, dass meine Kontonummer, Kreditkartennummer etc, die ich über den “Service” Chrome – ja, der ist eingeschlossen – übermittle, von Google genutzt, vervielfältigt und veröffentlicht werden darf, ohne dass ich etwas dagegen tun könnte. Das Ding kommt mir nicht auf den Rechner.

  9. @Quintus: Nicht, dass ich Chrome hier verteidigen möchte, aber vielleicht relativiert sich die Furcht vor Datenmissbrauch etwas durch die Lektüre diese Artikels von Matt Cutts, den Johnny Häusler heute auf Spreeblick verlinkt hat: Preventing paranoia: when does Google Chrome talk to Google.com?.

    Aber unabhängig davon, wie viel Google da nun wirklich an Daten sammelt und auswertet, hast Du natürlich vollkommen Recht, hier sehr skeptisch zu sein. Dadurch, dass es sich ja bei Chrome um eine Opensource-Entwicklung handelt, besteht aber die Chance, dass zukünftig Erweiterungen angeboten werden, die den Schutz der Privatsphäre verbessern.

  10. @Herr Quintus: In Sachen ToS ist bereits Bewegung und zwar Rückwärtsbewegung in Gang gekommen, lesen Sie mal hier ab “Original Article” und danach die Updates. Man befürchtete wohl eine Empärungswelle. “Versehen”, jaja….

  11. Die Schweiz, Österreich und Slowenien gehören wohl neuerdings auch dazu… zumindest sieht es auf der Karte so aus.
    Nett gemeint Google, aber ich glaube, keine gute Idee.

  12. Naja, FÜR die Idee mit der Sprachenkarte würd sprechen (Wortspiel *g*), dass die Schweiz explizit ausgenommen ist. Davon kann sich allabendlich jeder auf 3Sat bei “10vor10” überzeugen: was immer es ist, deutsch ist es _sicher_ nicht, was die Eidgenossen da nuscheln 🙂

  13. Von mir aus kann sich Google seinen neuen Browser in den verchromten A….. schieben, ich persönlich bin ja mit Netscape nach wie vor sehr zufrieden. In Stabilität und Schnelligkeit kaum zu toppen.

  14. Google Chrome in der Beta-Version kommt mir nach Lektüre diverser vertrauenswürdige Quelle erstmal nicht aufs Laptop. Da warte ich lieber die fleissigen Bugfixer ab, die auch die lustigen kleinen Sicherheitslücken noch schließen.

    Außerdem, wissen Sie, ich find den Mozilla gut. Never change a running system.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.