Lexikalisches Lustwandeln

Was haben diese Wörter gemein?

wacker wohlfeil rechtschaffen Schwadroneur präsentabel obsiegen lustwandeln meucheln mitnichten

Auflösung.

Bei vielen Wörtern ist eine solche Indizierung berechtigt; oder hätte jemand gewußt, was eine Muschkote ist? – Aber so ein wunderschönes Wort wie lustwandeln, ja lust – wan – deln (3 Silben mit schönem Klang und überzeugender Semantik), nein, das muss gerettet werden. Lieber Duden-Verlag: bitte schonmal für die 25. Auflage notieren: lustwandeln von der Liste nehmen!

[via txtnws]

5 Gedanken zu “Lexikalisches Lustwandeln

  1. Fürwahr, da fühle ich mich inkommodiert. Düpiert geradazu. Ich werde mich echauffieren. Diese Bezichtigung der deutschen Sprache kann ich tunlichst nicht akzeptieren, zumal ich gerade im Begriff stehe, mich vom Herrn Exit ehelichen zu lassen, dessen Wortschatz nach eigenem Bekenntnis zu mindestens 95 Prozent damit vom Verbleichen bedroht wäre… Und was sollte ich mit einem verstummten Gatten parlieren, selbst wenn er bisweilen des Daseins als zertifizierte Labertasche geziehen wird?

    Fürderhin empfehle ich einen Besuch auf der Seite des Vereins der deutschen Sprache

  2. Nein, das gibt’s doch nicht. Es kommt tatsächlich zum Eheschluss, und das darf ich hier, in meiner kleinen Bloghütte, erfahren???
    Klären Sie mich auf, Frau Indica…!

  3. Wir wollen noch nicht zu viel verraten. Aber ich kann doch den Herrn Exit nicht der Frau Lorelei überlassen. Außerdem haben wir ja eine “offene Beziehung” vereinbart. Wenngleich ich ihn immer noch ein wenig unritterlich finde.

    Allerdings spricht für ihn: Er kann kochen, backen und ist reinlich. Er besorgt Theaterkarten und schreibt sogar Opern selbst. Ihm stehen mehr als die typischen männlichen 400 Worte am Tag zur Verfügung. Er würde mir alle Freiheiten lassen.

    Und – last, but not least – er als Schwabe wäre der Finanzkommissar und würde das eheliche Konto immer im Plus halten. Dann könnten wir uns irgendwann mal ein kleines Häuschen im Grünen leisten.

    Das sind natürlich alles gute Argumente für den Herrn Exit. Aber verraten Sie’s ihm bitte nicht. Sonst fühlt er sich gebauchpinselt und schlägt gleich wieder über die Stränge. Er soll ruhig noch ein Weilchen zappeln.

  4. Nein, seien Sie ganz unbesorgt, liebe Frau Indica, ich sage nichts, und hier bei mir ist ihr kleines Geheimnis gut aufgehoben, denn Herr Exit liest hier nicht mit (und wenn, dann tut er es heimlich), was ich sehr schade finde, aber in dieser Angelegenheit ist es ja mal ganz praktisch 😉
    Sollte er es doch erfahren, was Sie hier andeuten, dann muss er es von jemand anderem gehört haben.
    Gefährliche Kandidaten für ein Ausplaudern ihrer schönen Zukunftspläne sind Herr Timo und Herr Vegas (also Jungs: bitte dichthalten!), Herr Exit soll mal sehen, was er davon hat, dass er immer einen großen Bogen um Text & Blog macht…

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