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Stabi Berlin: Impressionen aus Lesesaal & Magazin

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Was macht man, wenn man als Blogger – masterstudiumsbedingtZur Zeit schreibe ich an meiner Masterarbeit, die ich kommenden Samstag, am 24. Mai, abgeben werde. – nicht so viel Zeit zum Bloggen hat? Man hält einfach mal die Klappe bzw. lässt die Tastatur ruhen. Oder man zeigt Bilder. Und da ich am vergangenen Wochenende im Rahmen eben dieses Masterstudiums ein paar interessante Inneneinsichten in die gegenüber des IBI gelegenen Räume und in die alten Bestände der Stabi Berlin im Haus Unter den Linden bekommen habe, wollte ich die mit euch teilen.

Der neu renovierte Lesesaal ist schon sehr beeindruckend, zumal ich ihn menschenleer fotografieren konnte. Aber wenn man dann auch noch im Rahmen einer kompetenten Führung durch unsere an der Stabi beschäftigte Dozentin die Chance hat, mal einen Blick ins Magazin der Staatsbibliothek zu werfen, dann ist das natürlich eine ganz besondere Sache. Es schmerzt, den Zustand der alten Bücher am Rande des Verfalls zu sehen. Was man dort nach dem Fall der Mauer vorgefunden hat, war teilweise – und ist es auch noch immer – in sehr bedauernswertem Zustand. Nun hat sich immerhin durch die aufwendige Renovierung des Magazins die Lagerung und vor allem die Klimatisierung der alten Schätze verbessert. Man kann nur hoffen, dass diese unwiederbringlichen Preziosen der Nachwelt noch einige Zeit erhalten bleiben.

Foto, Literatur

Wahlkampf in Wandsbek: Bilder einer Plakatierung

Beim Stanzen der Plakate - Vorbereitung beim Plakatieren in Wandsbek

Zum Auftakt ein Zitat:

Der Wahlkampf ist die politische Auseinandersetzung von Parteien und Wählervereinigungen um Zustimmung des Bürgers zu Personen und Programmen.«Stichwort: Wahlen: Ein Ratgeber für Wähler, Wahlhelfer und Kandidaten» von Wichard Woyke. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2013.

Wie alle wissen: zum Wahlkampf gehören auch Plakate. Ganz ehrlich: ich weiß noch nicht mal, ob die im Wahlkampf wirklich was bringen. Ich selbst mag sie jedenfalls nicht besonders. Klingt wenig konsequent, wenn man dann selbst welche aufhängt, wie etwa schon bei der vergangenen Bundestagswahl im August 2013, oder eben jetzt für den Bezirkswahlkampf. Und noch inkonsequenter mag es erscheinen, wenn man dann auch noch selbst auf diesen Plakaten zu sehen ist. Andererseits könnte ein einseitiger Verzicht auf Plakate von einer einzigen Partei bei den Wählerinnen und Wählern auch den Eindruck vermitteln, die stünde im wahrsten Sinne des Wortes gar nicht zur Wahl. Also: Plakatieren muss man wohl. Und wenn schon, dann wenigstens mit einem Thema, das den jeweiligen Kandidaten ehrlich am Herzen liegt. Und so haben auch die Piraten Hamburg seit der Nacht zum 25. April und noch über das ganze Wochenende hinweg in allen 7 Wahlbezirken in Hamburg plakatiert. Denn genau ab einem Monat vor der Wahl am 25. Mai ist das Aufstellen von Plakaten erlaubt. So kam es dann auch letzte Donnerstag-Nacht zu folgendem Tweet als Ausdruck meiner ehrlichen Verwunderung, wenn man sich plötzlich in der Landschaft aufgestellt sieht:

Foto, Hamburg, Politik

Kleider machen Leute

»Es ist richtig, es ist jedenfalls ein Herr!«

Aus Gottfried Keller, «Kleider machen Leute» (Kapitel 4).

Manchmal hab ich ja auf der Arbeit einen Anzug an. Ich finde, das verändert einen Menschen ungemein.

Foto, Hamburg, Literatur

Sonnengeblendet Lesen für den Master

Lesen

Was für ein wunderbarer Frühlingstag in Hamburg und ganz offenbar in ganz Deutschland. Geschätzt 1,8 Mio. Menschen haben den heutigen Tag in der Hansestadt am Elbstrand verbracht. Einer ist trotz Traumwetters im wunderschönen Wandsbek geblieben und hat sonnengeblendet größtenteils zuhause und – um wenigstens mal etwas ‚raus zu kommen – auch ein gutes Stündchen am Wandsbeker Mühlenteich seine Masterarbeit vorangetrieben.

In etwas mehr als einem halben Jahr werde ich mein insgesamt zweijähriges Masterstudium hoffentlich beendet haben und wieder etwas mehr Freizeit haben. Ich freu‘ mich schon drauf. 😉

Foto, Hamburg, Literatur

Jahresendgeschenk: JURA ENA Micro 9 One Touch

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Habe dieses Jahr viel gearbeitet. Vielleicht so viel, wie noch nie in den 29 Jahren, seit ich arbeite. Moment mal, schon so lange? Ja, habe seit 1984 gearbeitet, auch durchgehend während meines Studiums. Durch das momentan zusätzlich zum Vollzeitjob zu absolvierende Masterstudium hat sich meine Freizeit auf ein Mindestmaß reduziert. Häufig war nicht viel mehr als 3 x Sport die Woche drin. Positiver Nebeneffekt, wenn man kaum noch Freizeit hat: man gibt auch kein Geld aus. Zum Jahresende hab ich mich heute dann aber noch belohnt, und mir einen lange gehegten Wunsch erfüllt: einen Kaffeevollautomaten. Saturn hat gerade die Jura Ena Micro 9 One Touch im Angebot. Deshalb bin ich da heute kurzentschlossen mit der U-Bahn hingefahren und habe die 10 kg schwere Maschine glücklich (und am Ende nass geschwitzt) nach hause geschafft. Jahresendsport, sozusagen. Bin restlos begeistert. Hier noch zwei Bilder und ein Video des ersten Cappuccino.

JURA ENA Micro 9 One Touch: Cappuccino from Markus Trapp on Vimeo.

jura-cappuccino

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Kommt gut ins neue Jahr. Falls ihr euch was vor nehmt, wünsche ich euch viel Erfolg dabei. Und ansonsten wünsch ich euch einfach ein gutes neues Jahr. Bei mir steht der Abschluss des Masterstudiums im Oktober 2014 auf der Liste ganz oben. Dann werde ich auch wieder mehr (Frei-)Zeit haben. Die Lernphasen für’s Studium – die nächste Klausur ist am 11.1.2014 – werd‘ ich mir bis dahin mit frisch gebrühtem Kaffee und Espresso aus der neuen Jura versüßen. 😉

Foto, Literatur

Feliz Cumpleaños a mí…

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Dieser nette Fotogruß kam heute Morgen aus Kanada. Mein lieber mexikanischer kleiner Freund Adrián hat mir die Ehre zu Teil werden lassen, eines seiner Stofftiere – offenbar wegen der hohen Ähnlichkeit – nach mir zu benennen. ¡Gracias Adrián, me encanta la foto!

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Für große und kleine Vorstellungskräfte: Monster in Berlin

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Wer mit Kindern in Berlin unterwegs ist, oder sich die kindliche Gabe einer großen Vorstellungskraft bewahrt hat, der wird viel Freude haben an dem Büchlein, das ich nun vorstelle. Mein lieber Freund Joachim hat aus einem Spiel mit seinem kleinen Sohn Jakob ein Buch gemacht.

Wenn die beiden in Berlin unterwegs waren, haben sie sich vorgestellt, dass an zig Stellen der Hauptstadt riesige Monster leben. Wenn man mal drauf achtet, kann man sie spielend leicht überall erkennen. Aus den wunderbaren Zeichnungen, die aus diesem Spiel der Vorstellungskraft entstanden sind, ist nun ein Buch geworden. Wer sich das – wider Erwarten – nicht vorstellen kann, und wen auch die beiden hier gezeigten Kostproben nicht überzeugen, der schaue auf monsterinberlin.de nach. «Monster in Berlin» gibt es sowohl als gedrucktes Buch für 19 €, als auch in der e-Book-Variante für 2,99 €.

Ich brauche meine angestammte Leserschaft gar nicht extra darauf hinzuweisen, dass dies kein gesponsertes Posting ist. Joachim Trapp – nicht im familiären Sinne, sondern nur Seelen-verwandt mit mir – hat mich weder darum gebeten, noch würde ich so einer Bitte nachkommen, wenn ich dieses Buch nicht absolut wunderbar finden würde. Aber, wer mich kennt, weiß das ja. Wer also ein (Weihnachts- oder sonstiges) Geschenk sucht, das etwas anders ist als vergleichbare Lektüren für jung und – ich erinnere nochmal an die Vorstellungskraft – alt, der verlasse mein bescheidenes Blog und setze zu den Monstern über.

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Foto, Literatur
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