Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.

«Mit dem iPad die Angebote der Stabi nutzen»
Visualisierung meines Artikels «Mit dem iPad die Angebote der Stabi nutzen»

«Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.» (Marcel Proust). Und auch sonst so wahr, was Malte Herwig auf DRadioKultur sagt zum Thema «Die Bücherrevolution hat begonnen» – Wie E-Books, Kindle & Co. unser Lesen verändern:

Wo Kulturpessimisten den Untergang des Abendlandes befürchten, singt unser Autor Malte Herwig ein Loblied auf die Digitalisierung der Bücher: „Meine Bibliothek habe ich immer dabei – und dazu noch tausend andere, von denen ein Jorge Luis Borges nur hätte träumen können. Das ist nicht Zerstreuung, das ist das wahre Leseglück“.

Wer verstehen will, wie sich unsere Buchkultur verändert, dem empfehle ich das Nachlesen oder Nachhören des Beitrages:
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6 Kommentare auf "Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch."

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smilegrinwinkmrgreenneutraltwistedarrowshock???cooleviloopsrazzrollcryeeklolmadsad!?ideahmmbegwhewchucklesillyenvyshutmouth
Tobias
Gast
Zunächst möchte ich dir und natürlich meinem Lieblingsautor überhaupt – Marcel Proust – zuzustimmen. Das Medium an sich sollte nicht entscheidend sein. Schließlich Lesen wir auch schon eine Weile im Netz – lange bevor Social Media uns eher die kurzweiligen Sätze, bewegten GIFs und Videos näher brachte. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. In dem Artikel ›Why I’ve Given Up on My Kindle‹ kritisiert Stephen Marche aus seiner subjektiven Sicht, das Scheitern von aktuellen E-Readern an komplexer Lektüre. Dafür seien seiner Ansicht nach nicht nur unzureichenden Anmerkungs- und Notizfunktionen (und entsprechende Usability) verantwortlich. Er argumentiert abschließend wie folgt: »I’m not… Read more »
Tobias
Gast

@Markus: Anfangs habe ich das ebenso versucht. Dann bin ich auf Notizbücher bzw. Kladden umgestiegen. Mein Problem dabei war immer, die Notizen wieder zu finden und mit anderen Notizen zu verknüpfen. Letztlich bei meinem Zettelkasten-Wiki verblieben, dass in gewisser Weise an dem Zettelkastensystem von Niklas Luhmann auf meine eigenen Bedürfnisse hin adaptiert. Dennoch ist das sehr umständlich und könnte dank technischer Unterstützung eines E-Readers viel weniger umständlich funktionieren. smile

Für dich wäre sicherlich auch eine Synchronisation zu Evernote praktisch und ich fände den Ansatz hinter ReadMill sehr spannend.

Tja, die schöne neue digitale Welt weit davon entfernt reibungslos zu funktionieren. smile

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[…] Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.» so zitiert Markus Trapp in Text & Blog Marcel Proust und empfiehlt einen Beitrag von DRadioKultur zur Veränderung der Lesegewohnheiten. […]

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[…] Also Leute, löst euch vom starren Medium Papier als einzig wahre Textquelle. Das gilt vor allem für Papierberge voll mit überfrachteten Tagezeitungen. Weg damit! Der Text und das, was der Verfasser uns sagen will, bleiben erhalten und verschwinden nicht dadurch, nur weil ab sofort keine Tinte und Baumfaser mehr verschwendet werden. Das Lesen selbst ist und bleibt das entscheidende. […]

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[…] zwei Wochen schrieb Markus: “Das Entscheidende beim Lesen bleibt das Lesen, nicht das Buch.” Manchmal ist das […]

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