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Ich danke Marcel Reich-Ranicki. Es wird zwar nach seiner Ablehnung des Deutschen Fernsehpreises kein Ruck durch Fernseh-Deutschland gehen, auch wird sich sicher am Programm nichts ändern, aber trotzdem war es eine gute Aktion.
Gut gefallen hat mir auch Elke Heidenreichs Reaktion heute in der FAZ: «Reich-Ranickis gerechter Zorn».
Update 14.10.08, 17 Uhr: Auch lesenswert: Der Partyschreck von Harald Martenstein, DIE ZEIT, Tagesspiegel. [Update via Jürgen Lübeck]




26 Antworten bis jetzt ↓
Trauer, Demo und Eklat: Blogschau (10/III) sagt am 13.10.2008 um 00:24 Uhr:
[...] Ablehnung des Fernsehpreises (”Ich werfe den Preis von mir!“) am Ende der Woche in die Blogs. Schön zu sehen, die schockierten Gesichter im Publikum. Nur leider greift Gottschalk [...]
Carsten sagt am 13.10.2008 um 03:47 Uhr:
Die Reaktion von Gottschalk hat irgendwas Falsches, das einen umso mehr mit Reich-Ranicki sympathisieren lässt.
Markus sagt am 13.10.2008 um 07:46 Uhr:
@Carsten: Natürlich, da geb ich Dir Recht, wenn mensch auch zugeben muss, dass Gottschalk wieder mal gezeigt hat, dass er spontan reagieren kann. Das ZDF hat ja bereits angekündigt, schon in dieser Woche die angebotene Sendung mit MRR umsetzen zu wollen. Aber klar: das ist ein scheinheiliges Eingeständnis, das an der Fundamentalkritik MRR’s nichts ändert.
Blödsinn « Mythopoeia 2.0 sagt am 13.10.2008 um 09:01 Uhr:
[...] via Markus von Text & Blog [...]
sparschäler sagt am 13.10.2008 um 10:06 Uhr:
der mann hat einfach recht mit seiner kritik.
um die sendezeit voll zu bekommen, bekommt dsds einen preis für die beste show.
das ist arm!
und über die unsägliche frau ferres spare ich mir jeden kommentar.
Markus sagt am 13.10.2008 um 10:21 Uhr:
Ich bin ja ein großer Fan des Fernsehens, denn wenn mensch richtig auswählt, gibt es unheimlich viele gute Programme (MRR deutet das ja auch an, z.B. mit seinem Hinweis auf arte). Ich schaue sehr gerne Fernsehen und freue mich über viele gute Sendungen, Filme und Dokumentationen im deutschen und spanischen TV. Aber das, was da beim Deutschen Fernsehpreis prämiert wurde, muss wohl größtenteils – offen gesprochen – unter aller Sau gewesen sein. Wenigstens wird jetzt ein paar Tage über das Niveau im deutschen Fernsehen diskutiert. Danach ist es natürlich wieder vergessen. Und das Schlimme sind ja nicht nur die Anbieter dieser Schrott-Programme, es gibt ja auch die entsprechenden Zuschauer dazu. DAS ist ja das eigentlich Traurige an diesem medialen Niveauverlust.
24stunden.de » Großartige Heidenreich sagt am 13.10.2008 um 10:23 Uhr:
[...] kommentieren: Stefan Niggemeier • Text & Blog • Spreeblick • Side Effects • Dem Herrn Paulsen sein Kiosk • Querblog • [...]
Jeeves sagt am 13.10.2008 um 10:45 Uhr:
Elke Heidenreichs Artikel ist billig.
Hinterher gleicher Meinung sein wie -nach MRR- nun alle, ist wahrlich keine Kunst. Jahrelang macht sie da -bis heute- mit, und nun kläfft sie.
Markus sagt am 13.10.2008 um 10:49 Uhr:
@Jeeves: Deine Reaktion auf Elke Heidenreich finde ich etwas übertrieben. Immerhin hat sie sich mit ihren eindeutigen Äußerungen auch ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Etwa wenn sie schreibt:
Liisa sagt am 13.10.2008 um 12:49 Uhr:
Eine “Sternstunde” im Deutschen Fernsehen kann man ja nicht sagen, aber zumindest ein “Sternmoment”, den uns MRR da beschert hat! Ich fürchte zwar, dass das auch nicht wirklich was bei den Verantwortlichen verändern wird – er selber äußerte ja auch Skepsis – aber immerhin hatte da einer das Rückrat an exponierter Stelle Mist als Mist zu bezeichnen und nicht so zu tun, als sei Mist Gold.
Marcel Reich-Ranicki lehnt den Deutschen Filmpreis ab sagt am 13.10.2008 um 12:51 Uhr:
[...] so wütend gemacht hat und warum er den Deutschen Filmpreis (erst einmal?) abgelehnt hat. Ob Marcel Reich-Ranickis Ablehnung des Deutschen Fernsehpreises Folgen haben wird bleibt fraglich. Sicher wird es eine Debatte über das deutsche [...]
Markus sagt am 13.10.2008 um 12:57 Uhr:
@Liisa: Das sehe ich ganz genau so wie Du, Liisa.
r|ob sagt am 13.10.2008 um 18:04 Uhr:
Ich fand den sich auf der eigenen Schleimspur überholenden Gottschalk wahrlich beschämend – Rückgrat kann er sich ja nun von seinem neuen Duzfreund abschauen…
sparschäler sagt am 13.10.2008 um 20:44 Uhr:
und zum dank darf der unterwürfige opportunist eine stunde mit marcel rückgrat-ranicki über intelligentes fernsehen plaudern. die rache der kritisierten hätte nicht böser ausfallen können.
Markus sagt am 13.10.2008 um 21:06 Uhr:
r@ob: Gottschalk wusste ja im Gegensatz zu MRR was da beim Fernsehpreis auf ihn zukam. Seine Schleimigkeit ist daher nur konsequent.
@sparschäler: Oh ja, mensch könnte in Bezug auf die TV-Niveaulosen, die Anbieter der Schrottprogramme, sagen: Gewusst wie! ;-)
Elke sagt am 13.10.2008 um 21:45 Uhr:
Ach, da muss ich doch glatt wieder meine Original-MRR-Plastik-Buchstütze aus der Versenkung kramen!
Dummerweise hatte ich irgendwann im Stadium fortgeschrittener grobmotorischer Störungen seine Brille zerstört …
r|ob sagt am 14.10.2008 um 00:33 Uhr:
@markus
eher opportun
als konsequent…
Markus sagt am 14.10.2008 um 00:39 Uhr:
@r|ob: Gottschalk war opportun UND konsequent.
Er war so opportun die Moderation des Deutschen Fernsehpreises zu akzeptieren und war konsequent opportun geblieben mit seiner dort dargebotenen Schleimerei.
r|ob sagt am 14.10.2008 um 00:58 Uhr:
Die Welt kann offensichtlich so einfach sein… ;)
Markus sagt am 14.10.2008 um 01:06 Uhr:
Ja, und am kommenden Freitag von 22:30-23:00 Uhr wird sie dann besonders einfach.
truetigger sagt am 14.10.2008 um 11:39 Uhr:
Bei diesem Gespräch kann nix bei rauskommen. Entweder unterhalten sie sich auf einem Thommy-Niveau, was MRR nur in seiner Meinung über grottiges Fernsehen bestätigt, oder auf MRR-Niveau, dann bekommt Thommy die ganzen Gemeinheiten gar nicht mit und grinst nur dümmlich.
Thommy und MRR erinnert mich irgendwie an Lotheratur: http://www.youtube.com/watch?v=X1rqS6ZCJU8
…was mir in den letzter Zeit besonders gefiel… » uteles Blog sagt am 15.10.2008 um 00:04 Uhr:
[...] Neues, davon berichteten alle journalistischen Kanäle. Besonders schön fand ich das Video, das Markus veröffentlicht, denn im Publikum sieht man wie die Gesichter runterfallen, nachdem er wirklich ablehnt. Für [...]
Bravo, Elke! » Text & Blog – Das Weblog von Markus Trapp sagt am 19.10.2008 um 22:07 Uhr:
[...] kurz zur Einordnung: Was war geschehen? Reich-Ranicki lehnt – wie hier zu sehen – den Fernsehpreis ab und findet sehr viel Beifall dafür, u.a. auch von Elke Heidenreich, [...]
Outside sagt am 20.10.2008 um 04:11 Uhr:
Das letzte Aufbäumen eines Kritikers
Nun ja ich bin ebenso der Meinung von MRR, ich kannte diesen Mann ebenso wenig wie den Autor dieses Textes / dieses Diskussionsthemas, jedoch bin ich genau der selben Meinung.
Meine Reaktion auf den heutzutage im Fernseh laufenden schwachsinn und uninteressanten mist ist komplette Ablehnung gegen dieses Thema. So bin ich auch auf dieses Thema über den deutschen Fernsehpreis nur zufälligerweise gestoßen.
Ich schaue nun seit geraumer Zeit kein Fernseh mehr und informiere mich nur noch über das Internet über aktuelle wichtige Themen. Ich denke sogar ich würde MRR ebenso zustimmen in dem inhaltlich zusammen gezogenen Satz das es heutzutage keinen ich betone keinen Sender mehr gibt auf dem wirklich wichtige Themen frei diskutiert und angesprochen werden. Da die Zensur mittlerweile überall Einhalt gebietet und Quoten wichtiger sind als die Zuschauer aufzuklären, ist das klare Ende noch lange nicht in Sicht aber vorhersehbar.
Wenn ich da zum Beispiel ein Interview mit dem aktuell russischem Präsidenten über die Kaukasus Krise, ein wirklich wichtiges Thema wie ich finde, zusammengeschnitten auf 7 Minuten im ARD oder ZDF ( kann mich nicht mehr genau entsinnen auf welchem Sender dieses lief ) anschaue, welches dort ein komplett anderes Bild seiner Meinung und Reaktion wiederspiegelt wie das originale Interview (45min. länge), dann muss ich wirklich gestehen ist dies der absolute Höhepunkt der aktuellen (westlich) orientierten Zensur in dem öffentlich rechtlichem Fernsehn. Das zusammengeschnitte Interview welches übringens kritisiert wurde und auf dem nachdrücklichen Willen vieler wichtiger Personen nachdrücklich in kompletter Länge ausgestrahlt wurde, lief dann um 5 Uhr morgens im ZDF/ARD ungeschnitten, zur natürlich “größten” Sendezeit dieses öffentlich-rechtlichem Senders.
Auf die privaten Sender beziehe ich mal erst garnicht, da diese so oder so nur das zeigen was die breite Masse interessiert. Dies ist nun mal leider Gottes heutzutage welcher Typ denn besser singen kann als der andere oder welches Land den heutzutage als Auswandererland für Hartz IV Empfänger am besten geeignet ist. Mit der nun geplanten Zensur des Internets allerdings habe ich sehr große Gewissensbisse, da ich nun fürchte dass mir auch noch die letzte Möglichkeit der Informationsquelle genommen wird.
Liebe Grüße
Sabbeljan - [Aus dem Gehege meiner Zähne] » Blog Archive » Qualitätsfernsehen? Zu alt und zu männlich? sagt am 24.10.2008 um 00:14 Uhr:
[...] kann die Qualitätsdebatte um die Einlassungen von Marcel Reich-Ranicki und die Entlassung von Elke Heidenreich herum führen. Manchmal reicht aber auch ein wenig [...]
Marcel Reich-Ranickis und die Telenovela - Laberfeuer sagt am 29.01.2009 um 15:35 Uhr:
[...] ganze ist mir eindeutig einen Artikel wert, wenn man bedenkt, was Ranicki beim Deutschen Fernsehpreis von sich gegeben hat. Und dass daraufhin gleich so ein Absturz bis auf den Grund der [...]
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