Kein Bier ohne Alster – mehr als eine Ausstellung über die Braukunst

Kein Bier ohne Alster

Gestern habe ich auf Einladung des Museums für Hamburgische Geschichte an einer Preview für Hamburger Blogger/innen auf die Ausstellung «Kein Bier ohne Alster» teilgenommen, die heute Abend eröffnet werden wird. Eines vorneweg: schaut euch diese Ausstellung an, super interessant und selbst für Menschen, die mit Bier nicht allzu viel am Hut haben höchst horizonterweiternd. Was mich am meisten ins Staunen versetzt hat: wieweit das Brauen von Bier mit der Entwicklung der Stadt Hamburg zu tun hatte. Während im Süden Deutschlands noch Wein das angesagte Getränk war, ist im Norden Deutschlands und gerade auch in und um Hamburg mächtig Bier gebraut worden. Und ohne das Bier wäre Hamburg wahrscheinlich nicht das, was es heute ist. Wenn das kein Grund ist, sich die Ausstellung bis zum 12. März 2017 anzusehen (Adresse: Holstenwall 24, hier Wegbeschreibung aufrufen).

Beeindruckend auch die umfangreiche Online-Information im clever zusammengestellten Dossier; hab gestern schon im Stabi-Account darauf hingewiesen:

Und hier noch eine Galerie meiner gestern Abend aufgenommenen – und teilweise schon auf Instagram live veröffentlichten – Fotos:

Linktipp passend zur Ausstellung: Podcast des Hafenradio mit Ralf Wiechmann (Kurator der Ausstellung) und Olli Wesseloh (Kehrwieder Kreativbrauerei): Hamburger Bier (1h 50 Min.).

Bier aus Hamburg! Was noch vor einigen Jahren mit nur an die drei verbliebenen Braustätten nach einem Entwicklungsland in Sachen Bierproduktion aussah, war vor über 500 Jahren der ultimative Hotspot des Bierbrauens und des Handels mit dem wohl wichtigsten Nahrungs- und Rauschmittels des Mittelalters überhaupt. Das “Brauhaus der Hanse” wurde Hamburg genannt und mit seinen mehr als 500 Brauereien bei nur ca. 10.000 Einwohnern im 14. Jahrhundert versteht man warum.

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