KenFM über den Sturz Guttenbergs und das «System Merkel»

Wer glaubt, jetzt wo Guttenberg zurückgetreten ist, sei alles gut(t), der irrt. Wir haben einzig und allein aus machtpolitischen Erwägungen eine ungeheuerliche Beugung des Rechtsempfindens erlebt, wie sie Bundeskanzlerin Merkel und jene, die ihr dabei folgten, zu verantworten haben. Sie hat damit ihr wahres Gesicht gezeigt und es gilt daran zu erinnern, dass nicht sie ihn entlassen hat oder zum Rücktritt gedrängt hat, sondern dass Guttenbergs Amtsverzicht sich auf den Druck der Menschen gründet, die nicht mehr länger bereit waren, sich an Merkels machtpolitischem Spiel in so einer ernsten Angelegenheit, wie dem Betrug und der fortdauernden Lüge eines Bundesministers, zu beteiligen.

Zum Rücktritt von zu Guttenberg am 1. März 2011 und zur Tatsache, dass das Thema damit noch lange nicht durch ist, gibt es einen harten, aber überaus treffenden Kommentar von Ken Jebsen: KenFM über den Sturz Guttenbergs und das «System Merkel»:


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Karl-Theodor ist weg. Aber die, die versucht haben, über ihn das Gesetz zu beugen, sind immer noch im Amt.

[via LinguaSite]

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