«The Longest Way» – Landschaft und Gesicht verändern sich

Ausschnitt aus The Longest Way: Beijing - Ürümqi Unglaublich: da marschiert einer ein Jahr lang zu Fuß 4646 km durch China, von Peking im Osten bis Ürümqi im Westen des Landes. Geplant war zunächst bis zurück nach Deutschland zu wandern. Dieses Ziel hat der 27-jährige Student der Sinologie aufgegeben. Warum das bis dahin Erwanderte, Erfahrene und Bebilderte trotzdem höchst beeindruckend ist, wird beim Betrachten dieses aufwendig produzierten Zeitraffer-Videos klar, in dem sich nicht nur die Landschaft im Hintergrund sondern auch das Gesicht des Selbstporträtierten verändert. «Was it really me?», fragt er sich und uns. Unbedingt anschauen, am besten natürlich im Vollbildmodus:


The Longest Way 1.0 – one year walk/beard grow time lapse from Christoph Rehage on Vimeo.

Da sein Blog thelongestway.com zur Zeit nicht erreichbar ist, hier ein paar weiterführende Links mit Informationen zum Projekt von Christoph Rehage:

[via esse est percipi]

6 Gedanken zu “«The Longest Way» – Landschaft und Gesicht verändern sich

  1. Erneut bin ich beeindruckt. Es gab eine Zeit, da spielte ich ernsthaft mit den Gedanken, eine vielleicht 2000-3000 km Wanderung in Europa durchzuführen. Mit einem ähnlichen Ziel.

    Und wenn ich den Links in deinem Artikel folge, mir das Video ansehe, beginnt meine Seele erneut Feuer zu fangen…

  2. @der toby: Wie ich vorhin schon auf Twitter schrieb, finde es immer höchst faszinierend, wenn jemand etwas so Außergewöhnliches macht und seine Erfahrungen dann auch noch vermittelt.

    Solltest Du Dich auch mal auf so eine Reise begeben, würde ich die natürlich auch mit großem Interesse und uneingeschränkter Bewunderung verfolgen.

  3. genau! ich bin auch immer wieder höchst fasziniert und angefixt! Leider würden aber inzwischen meine Füße so eine Tour nicht mehr mitmachen. Mein Traum von einer ähnlichen Tour ist also für dieses Leben wohl geplatzt.

  4. @Liisa: Aber vielleicht machen Sie mal etwas auf weniger spektakulärerer Strecke und dafür mit andersartig aufsehen erregenden Ergebnissen: Eine Wanderung zwischen Tübingen und Reutlingen mit Fotoaufnahmen (denn das können Sie ja unbestritten) aus Ihrer ganz besonderen Sicht.

  5. Sollte es mir irgendwann möglich sein, mich auf ein solches Abenteuer einlassen zu können, werde ich dich sicher über ein entsprechendes Blog auf dem Laufenden halten ;-).

  6. Wow. Auch ich bin voller Bewunderung. So gerne ich mich auch zu Fuß fortbewege: von solch einer Tour würde mich sicher mein Hang zu Bequemlichkeit und einem Mindestmaß an Komfort abhalten …

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