Mit immer mehr Konsum aus der Krise?

Dass der Weg aus der Finanz-Krise, in der sich die Weltwirtschaft befindet, und dass der Weg aus der Umwelt-Krise, in der sich unser Planet als Ganzes befindet, mit Ankurbelung von Konsum führen könnte, kann kein vernünftiger Mensch mehr glauben. In den letzten zwanzig Jahren ist zwar das Bewusstsein für eine Konsumkritik in den Köpfen aufgeklärter Menschen gewachsen, aber wenn wir ehrlich sind, denken wir alle – und ich nehme mich da keineswegs aus – immer noch viel zu sehr an materielle Werte.

Die Umweltaktivistin und Moderatorin Annie Leonard zeigt in diesem beeindruckenden Video The Story of Stuff (vom Dezember 2007) stark vereinfacht, aber dadurch auch besser verständlich, wie aus us-amerikanischer Sicht (die nicht sehr weit von unserer entfernt ist) einen kompletten Konsumkreislauf und welche sozialen und ökologischen Folgen damit verbundenen sind. Unbedingt anschauen, das sind sinnvoll investierte 21 Minuten:


Direktlink YouTube

Untertitelte Versionen in verschiedenen Sprachen (u.a. deutsch, spanisch, französisch & russisch) gibt es auf storyofstuff.com. Obwohl der englische Text leicht zu verstehen ist, gibt es für alle, die den Film lieber deutsch synchronisiert sehen möchten, bei utopia.de das Video eingesprochen von Hansi Jochmann, der deutschen Synchronstimme von Jodie Foster, zu sehen nach dem Klick auf [Mehr].


Story of Stuff – German from UTOPIA AG on Vimeo.

[via @Cadoe & Saarbrigger Gedankewies]

3 Gedanken zu “Mit immer mehr Konsum aus der Krise?

  1. Wäre das Vermögen des Landes fair verteilt, hätten wir auch zu solchen Zeiten keine Probleme mit dieser Krise. Alles auf den Konsum auszulegen ist natürlich keine Lösung.

  2. @Diablo: Genau. Zu Verteidigung von Annie Leonard sei noch angemerkt, dass sie dieses Video schon vor der in 2008 ausgebrochenen Finanzkrise ins Netz gestellt hat.

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