Greenshot: Opensource-Screenshot-Software

Greenshot - Opensource-Screenshot-Software für Windows

Für mich eines der besten Blogs, um gute Windows-Tools zu finden, ist Download Squad. Heute dort entdeckt: das sehr gute Screenshot-Tool Greenshot (Name gefällt mir!). Ist Opensource, gibt’s auf deutsch, sogar für den USB-Stick (nur 160k!) und hat dazu zahlreiche weitere Vorteile:

– mehre Instanzen gleichzeitig möglich
– gute Editierungsfunktionen (Kästchen, Pfeile, Rahmen und Texte, um die Screenshots nachträglich zu bearbeiten; während der Bearbeitung können alle Elemente einzeln ausgewählt und angepasst werden).

Wer’s ausprobieren möchte, bitte hier entlang: Greenshot.

21 Gedanken zu “Greenshot: Opensource-Screenshot-Software

  1. @The Exit: Wählt man die Option “Bereich abfotografieren”, werden ja – während man mit gedrückter Maustaste den Screenshotbereich festlegt – die genauen Pixel-Zahlen angezeigt (Beispiel 400 x 400 ). Wenn man also quadratische Screenshots machen möchte, kann man es über diese Option pixelgenau und einfach hinbekommen.

  2. Also ich finde das ungeheuer praktisch. Ich brauche ständig irgendwelche Screenshots, die mit Anmerkungen versehen werden müssen oder nur Teile des Bildschirms/Fensters abbilden. Dafür jedesmal ein Grafikprogramm zu bemühen ist schon ein wenig umständlich.

  3. @Quintus: Genau, dafür ist es sehr praktisch. Eine Crop-Funktion (zum Ausschneiden) stünde ihm noch gut zu Gesicht, falls man den Ausschnitt nachträglich noch wählen möchte. Aber dafür gibt es eine leichte “Krücken”-Lösung: Hat man bereits einen Screenshot gemacht und mit Beschreibungen versehen und merkt dann erst, dass man nur einen Ausschnitt daraus abbilden möchte, öffnet man einfach eine neue Greenshot-Instanz und wählt den gewünschten Bereich aus dem 1. Screenshot quasi als neuen Screenshot aus und speichert ihn ab.

  4. Screenshot und Open Source fand ich jetzt spannend, allerdings ist es (noch) nicht ganz so mächtig wie meine bisherige Lösung FS Capture. Deren Nachteil ist, dass nur eine ältere Version noch als Freeware gibt, allerdings nur für den nicht-kommerziellen Gebrauch. Kann alles was Greenshot kann, aber darüber hinaus u.a. Croppen und vollständige Screenshots von Fenstern mit Scrollbalken machen, ebenso wie Freehand-Captures. Übrigens auch portable. Die letzte Freeware-Version gibt es hier: http://www.oldversion.com/FastStone-Capture.html.

    Das mit dem quadratisch hab ich nicht verstanden. Geht’s um Bequemlichkeit immer die selbe Dimension zu “erwischen”? Vielleicht mittels dieses Tools http://www.markuswelz.de/freeware/#card4anchor alle Fenster immer auf eine quadratische Dimension setzen vorm Screenshot?

  5. @Stefan: Der Grund, warum Du Dein Blog nicht so gerne live zeigen wolltest, hätte ja per Screenshot umgangen werden können.

    @Tobias: Ja, Dein FS Capture kenne ich, und ich hatte es hier im Blog auch schon im Einsatz (zum Beispiel im Screenshot meines Artikels zum Google Reader). FS Capture hat aber den großen Nachteil, dass nicht mehrere Instanzen des Programms gleichzeitig ausgeführt werden können (d.h. man kann immer nur einen Screenshot machen und bearbeiten, das ist gerade zur Dokumention im bereich Online-Tutorials schlecht ). Dafür hat es zugegebenermaßen mehr Edit-Möglichkeiten als Greenshot (Crop, Größenänderung), die dort bestimmt noch eingebaut werden.

    Danke auch für den Tipp für The Exit. Vielleicht kann er ja damit seine quadratischen Screenshots erzeugen.

  6. Oh! Mein Quadrat-Problem zieht weite Kreise.

    Ich muss für Handbücher von Software immer Screenshots der Buttons machen und dann beschreiben, was der Button macht. Da wäre es natürlich schön, wenn alle Buttons einheitlich und damit quadratisch wären.

  7. Leider hat das Programm das Problem, was die meisten Screenshotprogramme haben. Und zwar werden die oberen abgerundeten Ecken nicht weiß eingefärbt, wenn sich das entsprechende Fenster auf farbigen Hintergrund befindet. Deshalb benutze ich seit Jahren Snagit, was aber in der letzten Version aufgebläht wurde und durch die Office 2007-Oberfläche umständlicher zu bedienen ist.

    Aber trotzdem danke für Tipp zu der Softwareseite. Als alter Softwarejunkie kann ich davon nie genug bekommen. Habs mir gleich gespeichert und verreadert. 😉

  8. @pjebsen: Nein, ich glaube mit Snagit, das lt. Lifehacker 50 U$ kostet, wird es nicht konkurrieren können. Aber dafür ist es frei. Wer also nur mal für ab und an ein Screenshot-Tool braucht, kann mit Greenshot gut zurechtkommen. Es fehlen aber etliche Features (wie etwa Screenshots einer kompletten Website).

  9. Ich werde mir Greenshot dennoch mal genauer anschauen. Programme wie SnagIt werden im Lauf der Jahre erfahrungsgemäß mit irgendwelchen sinnlosen Features aufgeblasen, nur um die Update-/Upgrade-Gebühr zu rechtfertigen.

    Wer weiß, vielleicht kann Greenshot ja schon alles, was ich brauche. 😉

  10. @pjebsen: Nur zu: ich habe vorher auch auf FastStone Capture geschworen und verwende jetzt fast nur noch Greenshot. Einer der Vorteile von GS – wie oben schon erwähnt – ist, dass man mehre Instanzen gleichzeitig verwenden kann.

  11. Habt Ihr eigentlich schon mitbekommen, dass Greenshot seit Version 0.8 auch ein Crop-Feature hat? Falls nein, werft mal einen Blick drauf – ist auch stabiler geworden und hat einige andere neue Features 🙂

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