Help!

Help me if you can, I’m feeling down
And I do appreciate you being round.
Help me, get my feet back on the ground,…

Bitte helft, wenn ihr könnt. creezy, eine liebe Freundin aus Berlin, ist in Not geraten und braucht jetzt jede Hilfe, die sie bekommen kann. Es hat sie eine unheimliche Überwindung gekostet, diesen Artikel zu schreiben. Wir, also die Blogosphäre und die Menschen, die ab und an in Blogs lesen, können zeigen, dass Social Media im wahrsten Sinne des Wortes auch sozial sein kann.

Montag vor 14. Tagen kam ich nach der Arbeit nach Hause und meine Wohnung war geräumt. Leer. Die Katzen im Tierheim. Schloss ausgetauscht.

Bitte hier entlang: Wohnungslos.

5 Gedanken zu “Help!

  1. Gut gemeint, dieser Aufruf:
    “Noch schlechter bin ich darin, Hilfe anzunehmen.” Das ist ein großer, eigentlich übergroßer Hilferuf.
    Wer kann da über “Social Media” noch helfen? Bist du dir bewusst, wieviele Menschen in Deutschland so laut rufen? Stell dir vor, die haben noch nicht mal einen PC, von einem Internetanschluss kaum zu träumen. Ich war in den letzten 6 Jahren zu Besuch in Saarbrücken in der Wärmestube. Da kommen ca. 80 Leute jeden Tag für eine warme Mahlzeit vorbei. Die wissen nicht was “Social Media” ist. Das sind im großen und ganzen auch Menschen denen es schlecht geht.
    Trotzdem hoffe ich, dass die Blogosphäre in diesem einzelnen Fall helfen kann.
    Aber von außen: Das ist verdammt schwer.

    1. @Thomas: Natürlich gibt es immer Menschen, denen es noch schlechter geht. Unter diese Prämisse darf man Hilfe aber nicht stellen. Ich kenne creezy persönlich, dieser Vergleich verbietet sich also für mich und für die vielen, die gerade gerne helfen. Dass es von außen schwer ist zu helfen (und vielleicht für creezy schwer ist, die Hilfe anzunehmen), steht außer Frage.

  2. Die Tatsache, dass es so unwahrscheinlich viele Menschen gibt, die Hilfe brauchen, dass man unmöglich jedem helfen kann, kann kein Argument dafür sein, dass man nicht denen hilft, die einem begegnen.

    Hilfe sollte man sich nicht verdienen müssen – weder dadurch, dass man auf der Wem-Geht-Es-Am-Schlechtesten-Skala ganz unten ist, noch dadurch, dass man völlig ohne eigene Fehler in so eine Situation gekommen ist.

  3. Der Paypal-Spendenbutton ist da. Ich werde mich daran beteiligen, wenn ich zu Hause bin und ich verstehen kann wie sowas funktioniert.

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