Lieber (nicht nur Studien-) Freund Leo, der Du hier immer still mit liest und der Du mit mir vor 20 Jahren Germanistik studiert hast: Weißt du noch, wie wir damals an der Uni Saarbrücken bei Blinn in der «Einführung in die Literaturwissenschaft» gemeinsam das Referat über die «Bauformen des Erzählens» von Eberhart Lämmert gehalten haben?
Ich habe nach all den Jahren seine in der Literaturwissenschaft immer noch als Standard geltenden Rückwendungen und Vorausdeutungen, seine Analysen der erzählten Zeit und der Erzählzeit heute in einem Gastbeitrag auf Twitkrit, dem Fachmagazin der Twitteraturkritik, angewandt. Schau mal:
Mein Gastbeitrag auf Twitkrit: Bauformen des Erzählens.
[Update 21.8.08: Hatte ganz vergessen, dass der gute Leo gerade im Urlaub ist. Sicher wird er bei Rückkehr aus selbigem seine Freude an diesem Artikel haben.]




12 Antworten bis jetzt ↓
Jekylla sagt am 20.08.2008 um 11:23 Uhr:
Wirklich schön geschrieben und das sage ich jetzt nicht, weil ich im Zusammenhang mit dem Tränenlach-Tweet von Frau Lorelei Erwähnung fand!
Ich hoffe wirklich, man liest Sie öfter mal da, herrlich.
bosch sagt am 20.08.2008 um 11:28 Uhr:
Gelernt ist eben gelernt. Mein Twitkrit-Kollege Björn Grau hat das ja auch schon sehr treffend festgestellt.
Auch an dieser Stelle noch einmal für die Ewigkeit: Vielen Dank für Deinen wunderbaren Beitrag!
Markus sagt am 20.08.2008 um 11:33 Uhr:
Ach Frau Jekylla, das freut mich sehr. Ihr Kommentar hier und dort. Und Sie haben ja einen nicht unmaßgeblichen Anteil am Erfolg dieses Textes. Ihre Replik war wirklich köstlich. Hoffe auch, dass die im Twitkrittext hauptsächlich Besprochene, Frau Lorelei, Gefallen an der Textanalyse findet.
Leo ist übrigens der Papa von Mirjam.
Markus sagt am 20.08.2008 um 11:37 Uhr:
Herr Bosch: Es war mir eine Ehre. Und wieder einmal eine Bestätigung, dass das Germanistikstudium – wie Björn Grau das schon trefflich skizziert – zu irgendetwas gut war. Aktuelle und noch zukünftige Germanistikstudierende haben nun – dank rascher Syndizierung dieses Artikels durch den Suchmaschinengiganten aus Atlanta – die Chance, wenn sie nach dem Lämmert’schen Standardwerk googlen, auf einen praktischen Fall seiner Anwendung zu stoßen. ;-)
Torsten sagt am 20.08.2008 um 14:47 Uhr:
Wirklich gelungen.
Markus sagt am 20.08.2008 um 15:21 Uhr:
Ui, Lob vom Fachmann. Torsten: danke.
Torsten sagt am 20.08.2008 um 20:25 Uhr:
Ex-Fachmann.
der toby sagt am 21.08.2008 um 17:49 Uhr:
Ausgezeichnet. Wenn du so weiter machst, werde selbst ich mich für die Welt der Microblogs begeistern können.
Markus sagt am 21.08.2008 um 17:52 Uhr:
@der Toby: Danke für’s Lob.
Dann schau Dich doch mal ein bisschen auf Twitkrit (oder noch besser: auf den Twitterkanälen Deiner Bekannten) um, das wird Dir sicher auch Spaß machen.
Leo sagt am 27.08.2008 um 22:56 Uhr:
Lieber Markus,
ich bin gerührt, dass Du mich in Deinem Beitrag erwähnt hast und es endlich geschafft hast, mich aus der Reserve zu locken.
Hast Du dies nicht schon im Rahmen einer Vorausdeutung bei einem Deiner Berlin-Besuche prophezeit? Realiter ist es so, dass mir beim Lesen von Romanen die Zeitformen nach wie vor als Erstes auffallen. Wozu ein Germanistik-Studium doch gut ist.
Und somit weißt Du jetzt auch, dass wir wohlbehalten zurück sind.
Gruß
Leo
Markus sagt am 27.08.2008 um 22:59 Uhr:
Leo, dein erster (!) Kommentar auf Text & Blog nach all der Zeit setzt diesem Artikel die Krone auf. Du hast mir damit eine große Freude gemacht und ich freue mich gleichzeitig, dass ihr wohlbehalten aus dem Urlaub zurückgekehrt seid.
Mein Start auf Twitkrit: Pfannenapfelkuchen » Text & Blog – Das Weblog von Markus Trapp sagt am 17.10.2008 um 12:48 Uhr:
[...] «Bauformen des Erzählens», hier im Blog meinem lieben Freund und Germanistik-Kommilitonen Leo gewidmet) gehöre ich seit heute zum ständigen Team der Twitkrit-Redaktion. Ich werde in Zukunft immer [...]
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