Bahndilemma: Geständnisse eines Zugchefs

Die Bahn im Winter, Foto: Andreas Levers, 96dpi Kaputte Klimaanlagen, vereiste Leitungen, verstopfte Toiletten: Ein Zugchef enthüllt die größten Schwächen der Deutschen Bahn. Eine Leseempfehlung nicht nur für Bahnreisende:

„Dieses Unternehmen hat vor den technischen Problemen kapituliert. Und dafür brauchen wir keinen Winter, denn im Sommer läuft es nicht viel besser“, sagt Zugchef Hansjörg Bender (Name geändert). „Die Deutsche Bahn ist eine Schönwetter-Eisenbahn“, klagt der Bahner, der seit vielen Jahren Zugbegleiter ist. „Es ist fast schon ein Wunder, dass überhaupt noch was fährt.“ Bender hat vor Monaten begonnen, in Notizen festzuhalten, was er auf seinen täglichen Fahrten in den Fernzügen quer durch Deutschland erlebt.

“Morgenpost Online“ hat er seine Erfahrungen geschildert, wir dokumentieren sie ausführlich im Wortlaut. Bender möchte anonym bleiben und nicht etwa mithilfe von Dienstplänen identifiziert werden können. Um diesem Wunsch nachzukommen, hat die Redaktion einige Orts- und Zeitangaben geändert.

Weiter in der Berliner Morgenpost: «Ein Insider packt über Zustände bei der Bahn aus».

Foto von Andreas Levers (96dpi auf Flickr).

13 Gedanken zu “Bahndilemma: Geständnisse eines Zugchefs

  1. @r|ob: Fand es interessant das ganze Dilemma aus der Perspektive eines Zugbegleiters zu lesen. Man kann wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln, ob der Fehlplanungen im Bahn-Management.

  2. @Markus
    Was muss ich tun, damit Antworten, die ich auf FB als Kommentar erhalte, auch in meinem Blog erscheinen? Umgekehrt klappts: Sobald ich einen Blogartikel publiziere, erscheint er auch auf FB. Hat es vielleicht was mit dem Spamfilter Aksimet (oder so ähnlich) zu tun?

  3. Ich bin am 25. mit der Bahn von Saarbrücken nach Duisburg. Ein Horror und niemand ist da der einen informiert. Schalter statt voll nur halb besetzt. Eine einzige Person im SErvice Point soll die geplagten Reisenden betreuen und ihnen helfen. Tafeln nicht korrekt, Züge nicht angezeigt, am Bahngleis falsche oder unvollständige ANzeigen, Züge die vorfahren nicht identifizierbar und wieder niemand da den man befragen kann. Die Sachen die man da liest sind wahr und noch viel mehr. Für mich ist klar: ich werde meine BahnCard 50 kündigen und verstärkt auf mein Auto setzen. Wenn es gar nicht geht, werden Winterreisen eben gar nicht erst angetreten. Aber Hauptsache der Börsengang der Bahn klappt…

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