Eberhart Lämmert: Bauformen des Erzählens

Twitkrit: Bauformen des Erzählens Lieber (nicht nur Studien-) Freund Leo, der Du hier immer still mit liest und der Du mit mir vor 20 Jahren Germanistik studiert hast: Weißt du noch, wie wir damals an der Uni Saarbrücken bei Blinn in der «Einführung in die Literaturwissenschaft» gemeinsam das Referat über die «Bauformen des Erzählens» von Eberhart Lämmert gehalten haben?

Ich habe nach all den Jahren seine in der Literaturwissenschaft immer noch als Standard geltenden Rückwendungen und Vorausdeutungen, seine Analysen der erzählten Zeit und der Erzählzeit heute in einem Gastbeitrag auf Twitkrit, dem Fachmagazin der Twitteraturkritik, angewandt. Schau mal:

Mein Gastbeitrag auf Twitkrit: Bauformen des Erzählens.

[Update 21.8.08: Hatte ganz vergessen, dass der gute Leo gerade im Urlaub ist. Sicher wird er bei Rückkehr aus selbigem seine Freude an diesem Artikel haben.]

13 Gedanken zu “Eberhart Lämmert: Bauformen des Erzählens

  1. Wirklich schön geschrieben und das sage ich jetzt nicht, weil ich im Zusammenhang mit dem Tränenlach-Tweet von Frau Lorelei Erwähnung fand!

    Ich hoffe wirklich, man liest Sie öfter mal da, herrlich.

  2. Gelernt ist eben gelernt. Mein Twitkrit-Kollege Björn Grau hat das ja auch schon sehr treffend festgestellt.

    Auch an dieser Stelle noch einmal für die Ewigkeit: Vielen Dank für Deinen wunderbaren Beitrag!

  3. Ach Frau Jekylla, das freut mich sehr. Ihr Kommentar hier und dort. Und Sie haben ja einen nicht unmaßgeblichen Anteil am Erfolg dieses Textes. Ihre Replik war wirklich köstlich. Hoffe auch, dass die im Twitkrittext hauptsächlich Besprochene, Frau Lorelei, Gefallen an der Textanalyse findet.
    Leo ist übrigens der Papa von Mirjam.

  4. Herr Bosch: Es war mir eine Ehre. Und wieder einmal eine Bestätigung, dass das Germanistikstudium – wie Björn Grau das schon trefflich skizziert – zu irgendetwas gut war. Aktuelle und noch zukünftige Germanistikstudierende haben nun – dank rascher Syndizierung dieses Artikels durch den Suchmaschinengiganten aus Atlanta – die Chance, wenn sie nach dem Lämmert’schen Standardwerk googlen, auf einen praktischen Fall seiner Anwendung zu stoßen. 😉

  5. @der Toby: Danke für’s Lob.

    Dann schau Dich doch mal ein bisschen auf Twitkrit (oder noch besser: auf den Twitterkanälen Deiner Bekannten) um, das wird Dir sicher auch Spaß machen.

  6. Lieber Markus,

    ich bin gerührt, dass Du mich in Deinem Beitrag erwähnt hast und es endlich geschafft hast, mich aus der Reserve zu locken.

    Hast Du dies nicht schon im Rahmen einer Vorausdeutung bei einem Deiner Berlin-Besuche prophezeit? Realiter ist es so, dass mir beim Lesen von Romanen die Zeitformen nach wie vor als Erstes auffallen. Wozu ein Germanistik-Studium doch gut ist.

    Und somit weißt Du jetzt auch, dass wir wohlbehalten zurück sind.

    Gruß

    Leo

  7. Leo, dein erster (!) Kommentar auf Text & Blog nach all der Zeit setzt diesem Artikel die Krone auf. Du hast mir damit eine große Freude gemacht und ich freue mich gleichzeitig, dass ihr wohlbehalten aus dem Urlaub zurückgekehrt seid.

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