LitePost – die leichte Open Source Mailsoftware

LitePost [Update: Der hier vorgestellte Dienst existiert nicht mehr!] Psst, geheim, nicht weitersagen: Bei dem klasse Mailanbieter LitePost, einem schnörkellosen Service, der das Verschlagworten von E-Mails und sehr intelligente Suchroutinen im eigenen Mailbestand möglich macht, kann man sich nach der zunächst geschlossenen Betaphase jetzt für eine E-Mailadresse registrieren.

Wer die genialen Features von Google Mail schätzt, aber dem unaufhaltsamen Macht- und Funktionszuwachs des Softwareriesen aus Atlanta skeptisch gegenübersteht, der sollte mal LitePost ausprobieren.

Neben dem kostenfreien Mailhosting ist das Interessante an der LitePost-Software, dass sie auch als Open Source Software angeboten wird, das heißt man kann sie auf dem eigenen Server installieren und so einerseits die von Google Mail gewohnten Vorteile genießen (u.a. die geniale Gruppierungsfunktion, die mir oft den Überblick im Mailchaos erhalten hat), und andererseits die Nachrichten mit allen sensiblen Daten aber auf dem eigenen Server vorhalten.

Die Entwickler schreiben über den «Litepost Webmail Server»:

The very software that powers our webmail service can be installed on your own server. Ideal for small businesses and workgroups, the Litepost Webmail Server provides even more flexibility and security, as all of your messages reside on your own servers. This decentralized approach to email offers complete control to those organizations and individuals that need it.

Siehe hierzu auch den Artikel «Litepost Introduces Open Source Webmail Solution» im LitePost Blog.

[via Download Squad]

11 Gedanken zu “LitePost – die leichte Open Source Mailsoftware

  1. sieht vor allem interessant aus, weil man das komplette paket auf eigenen servern laufen lassen kann. im beispiel steht zwar nur etwas von qmail, aber auch, dass es nur deren beispiel-setup betrifft. allerdings frage ich mich bei solchen wohltätern immer, wie sie letztlich geld verdienen wollen :).

  2. Marco, ich glaube schon, dass man auch auf Entwicklerseite mit Open Source Geld verdienen kann. Vielleicht interessiert dich in dem Zusammenhang der Artikel „Open-Source-Software: Vom Hacker-Tool zum Unternehmenswerkzeug“ des Schweizer Linux-Pioniers Peter Stevens.

    Freie Software hat sich in Firmen als Alternative etabliert. Doch noch immer beschäftigt die Frage, wie Anbieter und Anwender von Open-Source-Anwendungen profitieren können.

  3. ich zweifle nicht daran, dass man mit open source software geld verdienen kann – ich glaube sogar daß es notwendig ist, auch dafür geschäftsmodelle zu finden. open source wird oft mit kostenlos in verbindung gebracht, wobei wir beide wissen dass es wie in free speech, nicht wie in free beer gemeint ist. 🙂
    bei litepost.com kann ich nur noch nicht erkennen, wie man dort geld verdienen will. aber vielleicht kommt das noch, wir sind ja erst bei version 0.1.

  4. Ja, Herr Ultimonativ, da haben Sie Recht. Man sollte solche Postings aus Gründen der Zeitökonomie verbieten. 😉

  5. Den Post kannst Du auch langsam löschen, da der Dienst nicht mehr existiert.

  6. @info: Danke für den Hinweis, aber aus historischen Gründen lasse ich das stehen. Wer auf den Link klickt, erkennt ja, dass es den Dienst nicht mehr gibt.

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