Lebenslauf |
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Geboren am 29.12.1933 in Worms. Dort altsprachliches Gymnasium
und Abitur.
Studium der Romanistik, Germanistik und Philosophie in Heidelberg, Grenoble und Madrid. Staatsexamen und Promotion in Heidelberg.
1958/59 Verwalter einer Assistentenstelle am Romanischen Seminar der Universität Heidelberg; 1960 Wissenschaftlicher Assistent am Romanischen Seminar der Universität Münster; von 1961 bis 1966 in der gleichen Funktion am Romanischen Seminar der Universität Gießen. Dort Habilitation 1966.
Seit Wintersemester 1966/67 Universitätsprofessor für Romanische Philologie und Literaturwissenschaft an der Universität des Saarlandes. Fünf weitere Berufungen abgelehnt.
Gastprofessuren in Frankreich, Spanien, Mexiko und Uruguay.
Seit Ende des Wintersemesters 1998/99 emeritiert, aber weiter mit Vorträgen und Veröffentlichungen tätig. Dazu journalistische Arbeiten; regelmäßig für die NZZ, gelegentlich auch für FAZ.WELT und ZEIT.
Hauptarbeitsgebiete: Italienische Renaissance. Französische Literatur des 17. und 19. Jahrhunderts. Spanische Literatur vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Mediengeschichte.
Von 1958 bis zu ihrem Tod 2024 verheiratet mit der spanischen Autorin und Pädagogin Mercedes Carlón, die sich wegen des damals geltenden Namensrechtes in Deutschland Neuschäfer-Carlón nennen musste; ein Sohn. Wohnhaft in Deutschland und Spanien, seit 2015 in Berlin.
1979-81 Vorsitzender des Deutschen Romanistenverbandes; 1989-93 des Deutschen Hispanistenverbandes. Acht Jahre gewählter Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Auszeichnungen: 1993 Augsburger Universitätspreis für Spanien- und Lateinamerikastudien; 1994 Komturkreuz, 2000 Komturkreuz mit Stern des spanischen Zivilordens; 1997 Humboldt-Mutis-Preis; seit 2004 Korrespondierendes Mitglied der Real Academia Española.

