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Ich mag „es“, wie @sasa_s und @davidhug auf Twitter miteinander kommunizieren

Tweet der Woche Wie gestern schon auf Twitter gestanden, mag ich die Frage-Antwort-Spielchen von @sasa_s und @davidhug. Die beiden Textakrobaten spielen sich absurde Zitate aus Presse- oder Werbetexten zu. Die Antworten sind dabei mindestens so lesenswert wie die Fragen. Beides ein großer Spaß. Seht selbst, der Tweet der Woche – in diesem Fall nur ein Beispiel dieses umfangreichen Textschaffens – zeigt „es“ ganz gut:

https://twitter.com/sasa_s/status/727877354396233728

Weitere Beispiele dieses bisher noch wenig erforschten Microblogging-Genres liefert die Twittersuche, speist man sie mit den Namen der beiden Autoren. Da hat sich bereits ein Textkörper angesammelt, der sich der literaturwissenschaftlichen Feldforschung geradezu aufdrängt. Ich liebe es ja, Twitter mit den Werkszeugen der Germanistik zu analysieren und möchte bei dieser Gelegenheit an meine erste Twitkrit von vor ewigen Zeiten (wir sprechen hier über das Jahr 2008) erinnern, bei der ich ein Standardwerk der Germanistik, Eberhard Lämmerts «Bauformen des Erzählens», auf einen Tweet von Frau Lorelei angewandt habe.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Internet

Festivalbericht San Sebastián 2025

Marisa Paredes auf dem Festivalpalast Kursaal 2025

Bei meinem Jubiläumsaufenthalt, meinem 30. Filmfestival in San Sebastián seit 1995, habe ich 45 Filme in neun Tagen gesehen. Das Festival war wie immer großartig und dieses Mal hatte sogar mein Favorit gewonnen (was selten passiert). Wie immer stelle ich hier im Blog meine subjektive Auswahl vor: die für mich zehn besten Filme. Der Link im Titel führt auf die Filmbeschreibung des Festivals. Die Reihenfolge stellt keine Wertung dar, sondern ist die chronologische Abfolge, wie ich sie auf dem Festival gesehen habe. Los geht’s:

Kino, Spanisch

Frühstücksbrötchen – einfach und lecker

Habe jetzt zwei Mal Frühstücksbrötchen nach einem Rezept gebacken, das ich auf Instagram gefunden habe. Da sie gut geworden und sehr einfach zuzubereiten sind, will ich das leicht abgewandelte Rezept hier gerne teilen. Weiter unten verlinke ich auch das Original von Sven Teichmann.

Es gibt zwei Gründe, warum ich das Rezept blogge und nicht nur den Link in meinen Lesezeichen ablege: erstens mag ich Instagram nicht, und das in Dauerschleife ablaufende Video nervt und muss jedes Mal erst angehalten werden. Außerdem weiß man nie, wie lange das Rezept dort stehen bleibt und wie lange es das datenschutzrechtlich bedenkliche und mit Werbung vollgemüllte Instagram noch gibt. Und zweitens sind mir die Mengenangaben dort zu groß, da ich keine 12 sondern lieber vier Brötchen backe.

Und zur Zeitplanung: wenn man sonntags um 8 Uhr Brötchen backen mag, sollte man den Teig samstags gegen 16 Uhr vorbereiten. Ein paar Stunden plus/minus sind egal.

Rezepte

Schön, dass ihr alle da seid!

Seit dem verheerenden Wahlergebnis in den USA, gibt es einen massenhaften Umzug von Twitter/X zu Bluesky. Jeden Tag kommen 1 Million (!) neue Nutzer:innen im blauen Himmel hinzu. 18 Millionen Menschen nutzen nun Bluesky, und die Zahl steigt und steigt. Ein Gefühl der Zusammengehörigkeit macht sich breit, auch, weil Menschen, die jahrelang auf Twitter miteinander verbunden waren, nun wieder in einem Dienst zusammenkommen, der sich nun endgültig als Twitter-Nachfolger herauskristallisiert. Dieses Gefühl bringt @gebi sehr gut im „Skeet der Woche“ zum Ausdruck:

Bluesky, Literatur

Festivalbericht San Sebastián 2024

Selfie vorm Spiegel im WC des Cine Principe Unglaublich: ich war dieses Jahr tatsächlich zum 29. Mal auf dem Filmfestival in San Sebastián. Nächstes Jahr steht folglich ein rundes Jubiläum an. Doch erstmal der Bericht zur diesjährigen Ausgabe des Festivals: in neun Tagen habe ich 47 Filme gesehen, darunter zwei Miniserien, fünf bis sechs Filme pro Tag. Ich sass von 8:30 Uhr bis manchmal sogar bis nach Mitternacht im Kino. Einmal war ich sogar kurz im spanischen TV zu sehen (im Hintergrund eines Interviews, das mit einer spanischen Regisseurin geführt wurde, es gibt auf Bluesky einen kurzen Videoausschnitt).

Collage mit Aufnahmen von San Sebastián Ob der Schwere der Themen bräuchte man eigentlich eine therapeutische Betreung, denn all die Filme mit meist sehr schwierigen und einem nahe gehenden Themen in so enger Abfolge zu sehen, ist gar nicht so einfach. Viele Filme – aber nicht alle – drehten sich dieses Jahr um das Thema Tod und Sterben. Dass sie dies meist auf eine sehr lebensbejahende Weise taten, ist ihnen hoch anzurechnen.

Kino, Spanisch

Nicht durchdrehen

Tweet der Woche Zwei Jahre Corona hat auch Auswirkungen auf die Art wie wir miteinander reden. Im Tweet der Woche auf den Punkt gebracht von @jakobkreu3fe1d:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Bluesky, Literatur

Festivalbericht Berlinale 2019

Berlinale 2019, hier: im Zoopalast 48 Filme gesehen in neun Tagen, es waren wieder mal fünf bis sechs pro Tag. Ich weiß, das kann man eigentlich gar nicht schaffen. Doch es lohnte sich wieder einmal durchzuhalten, denn man macht immer wieder tolle Entdeckungen im Festivalrausch. So auch wieder geschehen auf meiner 24. (!) Berlinale. Hier die für meinen Geschmack besten zehn Filme der 69. Berlinale, die verlinkten Filmtitel führen zur Inhaltsbeschreibung der Berlinale:

1. Systemsprenger

von Nora Fingscheidt (D 2019)

Kino

Festivalbericht Berlinale 2017

Tickets Berlinale 2017

Nun hatte ich (mir) eine Woche Zeit (gelassen), um mir die 48 Filme durch den Kopf gehen zu lassen, die ich auf der Berlinale in neun Tagen gesehen habe. So ein Festivalmarathon mit 5 bis 6 Filmen pro Tag ist eine enorme Belastung für das Auffassungsvermögen, zumal die Filme meist sehr fordernd sind. Sowohl was ihre Machart, als auch was ihre Thematik angeht. Ich stimme dem Tenor der Filmkritik, es sei ein durchwachsener Jahrgang gewesen nicht zu. Viele Journalisten, die über die Berlinale berichten, schauen sich größtenteils nur den Wettbewerb an. Da entgeht ihnen natürlich Einiges aus dem insgesamt ca. 400 Filme (!) fassenden Programm. Es gibt eben noch viele weitere Reihen auf der Berlinale, in denen es sehenswerte Filme zu entdecken gibt: Forum, Panorama und Retro, um nur drei zu nennen. Die guten Filmjournalisten wissen und würdigen das selbstverständlich.

Wie dem auch sei, Film ist immer auch ein subjektives Thema. Somit komme ich zu meiner persönlichen TOP 10. Dies sind die zehn Filme, die ich uneingeschränkt empfehlen kann (die Reihenfolge enthält keine Wertung, es ist die Abfolge, in der ich sie vom 10.-18.2.2017 gesehen habe):

1. Testről és lélekről (On Body and Soul)

von Ildikó Enyedi (Ungarn 2017)

Kino

Digitale Ignoranz

Tweet der Woche Für das Aufstöbern des Fundes der Woche hat Miriam Brüser (@m_brueser) die Auszeichnung «Tweet der Woche» verdient. Sie hat eine wunderbare Liste des standart.at veröffentlicht, in der 10 Ratschläge formuliert werden, wie man als Führungskraft um die Digitalisierung herum kommt:

In den ironisch formulierten Tipps steckt so viel Wahrheit. Da kann einem das Lachen schon mal im Halse stecken bleiben, denn es gibt sicher noch eine Menge Menschen, die diese Tipps sogar für sinnvoll halten. Hier nochmal die Top 10 der Ratschläge, wie Führungskräfte um das Thema Digitalisierung herum kommen:

Bluesky, Literatur

Nicht endende Leidenschaft

Tweet der Woche Wenn zwei NachrichtenNachricht 1: Elke Heidenreich trauert „Verbotene Liebe“ hinterher,
Nachricht 2: Streit um Suhrkamp
auf den ersten Blick überhaupt nichts miteinander zu tun haben und dann in einem Tweet in Relation gesetzt werden, darf durchaus von einem gelungenen Tweet gesprochen werden. Für mich sogar der Tweet der Woche, abgesetzt vom Chefredakteur des ZEIT-Magazin, @ch_amend:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Bluesky, Literatur
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