{"id":4699,"date":"2012-05-13T14:23:35","date_gmt":"2012-05-13T12:23:35","guid":{"rendered":"http:\/\/textundblog.de\/?p=4699"},"modified":"2012-05-13T14:33:28","modified_gmt":"2012-05-13T12:33:28","slug":"prokrastinierer-oblomow-auf-besonderer-lesung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/textundblog.de\/?p=4699","title":{"rendered":"Prokrastinierer Oblomow auf besonderer Lesung"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/oblomow.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/oblomow.jpg?resize=350%2C263&#038;ssl=1\" alt=\"Gustav-Peter W\u00f6hler liest Oblomow bei Felix Jud\" title=\"Gustav-Peter W\u00f6hler liest Oblomow bei Felix Jud\" width=\"350\" height=\"263\" class=\"bildrechts\" \/><\/a> Diese Woche war ich in der Buchhandlung Felix Jud auf einer ganz besonderen Lesung. Besonders war sie aus mehreren Gr\u00fcnden.<\/p>\n<p><strong>1.<\/strong> Wurde mit <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oblomow\">Oblomow<\/a> (1859) ein klassischer Text gelesen, der ob seiner Neu\u00fcbersetzung durch Kollegin Vera Bischitzky viel Beachtung und Aufmerksamkeit erregte. Lesenswert auch, was Vera Bischitzky zu dem schier unm\u00f6glichen Unterfangen geschrieben hat:<\/p>\n<blockquote><p>Wenn \u00dcbersetzer literarische Transportarbeiter sind, die ihre Fracht streckenweise auch \u00fcber Drahtseile transportieren m\u00fcssen, so war f\u00fcr die Bef\u00f6rderung von Ilja Iljitsch Oblomow \u00fcber Sprachbarrieren, Zeit- und L\u00e4ndergrenzen hinweg ein ganz besonderer Kraftakt vonn\u00f6ten. Auch stand die Devise \u201eVorsicht \u2013 zerbrechlich!\u201c als Menetekel immer an der Wand, weshalb die Logistik und schlie\u00dflich die Ausf\u00fchrung des Unterfangens viel Fingerspitzengef\u00fchl, Geduld und Ausdauer erforderte. Oblomow wollte sich ja um keinen Preis vom Fleck bewegen &#8211; schon gar nicht in die Fremde.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>2.<\/strong> Der zweite Grund, warum die Lesung eine Besondere war: es las <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Gustav_Peter_W%C3%B6hler\">Gustav-Peter W\u00f6hler<\/a>, ein Schauspieler den ich sehr sch\u00e4tze, und dem es gelang diesem lustlosen Phlegmatiker Oblomow in der Lesung eine Stimme zu geben, die dem Niveau der \u00dcbersetzung angemessen war.<\/p>\n<p><strong>3.<\/strong> Es war die hei\u00dfeste Lesung, der ich je in meinem Leben beiwohnte. In den engen R\u00e4umen der <a href=\"http:\/\/www.felix-jud.de\/pages\/buchhandlung\">Buchhandlung Felix Jud<\/a> herrschte eine Hitze, dass ich mich nicht gewundert h\u00e4tte, wenn alle Anwesenden ihre Saunat\u00fccher ausgepackt und sich hemmungslos entkleidet h\u00e4tten, um den russischen Klassiker befreit von der Last zus\u00e4tzlich w\u00e4rmender Kleidung zu lauschen. <\/p>\n<p>Ein Textauszug aus der Neu\u00fcbersetzung (Leseprobe komplett bei <a href=\"http:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buecher\/buch.html?isbn=978-3-446-23874-9\">Hanser<\/a> einsehbar), mit einem typischen Dialog zwischen Oblomow und seinem Diener Sachar, dem Oblomow vorwirft, es sei nicht sauber genug in der Wohnung:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bbFege und r\u00e4ume den Dreck aus den Ecken, dann ist Ruhe\u00ab, belehrte ihn Oblomow.<\/p>\n<p>\u00bbDa r\u00e4umt man auf, morgen aber sind wieder welche da\u00ab, sagte Sachar.<\/p>\n<p>\u00bbSind sie nicht\u00ab, unterbrach ihn der Herr, \u00bbdas kann nicht sein.\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbSind sie wohl, ich wei\u00df das\u00ab, beharrte der Diener. \u00bbWenn das so ist, dann musst du eben wieder fegen.\u00ab \u00bbWie? Jeden Tag alle Ecken kehren?\u00ab fragte Sachar.<\/p>\n<p>\u00bbWas soll das denn f\u00fcr ein Leben sein? Dann mag Gott lieber gleich meine Seele zu sich nehmen!\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbUnd wieso ist es bei anderen sauber?\u00ab entgegnete Oblomow. \u00bbGuck dir den Klavierstimmer von gegen- \u00fcber an: eine Augenweide ist das, und die haben blo\u00df eine einzige Magd &#8230;\u00ab<\/p>\n<p>\u00bbWoher soll der Kehricht bei den Deutschen auch kommen\u00ab, entgegnete Sachar pl\u00f6tzlich. \u00bbSehen Sie sich doch nur an, wie die leben! Die nagen ja allesamt die ganze Woche \u00fcber nur an Knochen. Der Rock geht vom Vater auf den Sohn \u00fcber und vom Sohn wieder auf den Vater. Und was die Frau und die T\u00f6chter f\u00fcr kurze Kleider anhaben: dauernd ziehen sie die Beine ein wie die G\u00e4nse &#8230; Woher soll der Kehricht bei denen kommen?\n<\/p><\/blockquote>\n<p>W\u00e4hrend W\u00f6hler aus dem achten Kapitel las, wurde mir die ganze Zeit \u00fcber klar, der Oblomow, das war ein reiner Prokrastinierer. Bin allerdings nicht der Erste, dem das auffiel. Kathrin Passig hat das schon mal in der Lesemaschine getan. Statt ihre weisen Worte zu duplizieren, verlinke ich lieber auf das bereits 2008 Geschriebene: <a href=\"http:\/\/lesemaschine.de\/index.html?nr=20080111122950\">Iwan Gontscharow: Oblomow<\/a>:<\/p>\n<blockquote><p>Wenn man die Prokrastination einmal ernst nimmt und nicht immer nur nebenbei verfolgt, stellt man schnell fest, dass in dem, was man bisher f\u00fcr gefestige Prokrastinationskenntnisse hielt, besch\u00e4mende L\u00fccken klaffen. Weder Oblomow noch sein Autor waren mir bisher ein Begriff, dabei wird gleich auf den ersten Seiten lehrbuchm\u00e4ssig prokrastiniert: Der Protagonist liegt im Bett herum und versucht aufzustehen, was ihm nicht vor Seite 56 gelingt. <\/p><\/blockquote>\n<p>Ein recht moderner Klassiker also, dieser <a href=\"http:\/\/www.hanser-literaturverlage.de\/buecher\/buch.html?isbn=978-3-446-23874-9\">Oblomow<\/a> \ud83d\ude09 . Mit sehr viel Respekt f\u00fcr die Sprache (siehe oben) von Vera Bischitzky in zeitgem\u00e4\u00dfe deutsche Worte gekleidet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Woche war ich in der Buchhandlung Felix Jud auf einer ganz besonderen Lesung. Besonders war sie aus mehreren Gr\u00fcnden. 1. Wurde mit Oblomow (1859) ein klassischer Text gelesen, der ob seiner Neu\u00fcbersetzung durch Kollegin Vera Bischitzky viel Beachtung und Aufmerksamkeit erregte. 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