{"id":4352,"date":"2011-10-04T00:22:35","date_gmt":"2011-10-03T22:22:35","guid":{"rendered":"http:\/\/textundblog.de\/?p=4352"},"modified":"2012-10-09T18:29:52","modified_gmt":"2012-10-09T16:29:52","slug":"festivalbericht-san-sebastian-2011","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/textundblog.de\/?p=4352","title":{"rendered":"Festivalbericht San Sebasti\u00e1n 2011"},"content":{"rendered":"<p><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/principal-donostia2011.jpg?resize=500%2C375&#038;ssl=1\" width=\"500\" height=\"375\" alt=\"Teatro Principal: Festival-Kino in der Altstadt von Donostia\" title=\"Teatro Principal: Festival-Kino in der Altstadt von Donostia\" \/><br \/>\n<cite>Foto in <a href=\"https:\/\/plus.google.com\/photos\/106765553443429973017\/albums\/5655107765712051457\/5655482381257411762\">gro\u00df<\/a>. Alle Fotos im <a href=\"https:\/\/plus.google.com\/photos\/106765553443429973017\/albums\/5655107765712051457\">Album San Sebasti\u00e1n 2011<\/a> auf Google+.<\/cite><\/p>\n<p>Hatte ich es im <a href=\"https:\/\/textundblog.de\/?p=3775\">Vorjahr<\/a> auf dem Filmfestival von <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/\">San Sebasti\u00e1n<\/a> noch auf 49 Filme gebracht, waren es dieses Jahr nur 48. Jeweils in 9 Tagen. Ich schw\u00e4chelte also dieses Mal leicht, das Wetter war einfach zu gut! \ud83d\ude09 \u2013 Und ich habe doch wieder wahnsinnig viele Filme gesehen. 5-6 pro Tag, wie in den Vorjahren auch. 2 vormittags, 4 nachmittags, abends und nachts. Und wenn ich nicht die besten davon in einem Festivalbericht hier im Blog vorstelle, wei\u00df ich n\u00e4chstes Jahr schon nicht mehr, was ich an gutem Kino gesehen habe. Dieser Bericht ist nat\u00fcrlich f\u00fcr alle am Festival und an gutem Kino Interessierten, aber er ist auch eine Erinnerungsst\u00fctze f\u00fcr mich.<\/p>\n<h3>1. Intouchables<\/h3>\n<p>Ich fange gleich mal an mit einem der besten Filme aus dem Wettbewerb von San Sebasti\u00e1n: \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590068\">Intouchables<\/a>\u00bb (Kurzinfo &#038; 2. Trailer auf <a href=\"http:\/\/www.kino-zeit.de\/filme\/trailer\/untouchable\">kinozeit.de<\/a>) von Eric Toledano und Olivier Nakache. Auf diesen Film darf man sich freuen (bei uns erst ab 5.1.2012 zu sehen). Ein Clash der Kulturen basierend auf einer wahren Geschichte. Dabei geht es um mehr als den mitleidlosen Umgang mit Behinderten. Wunderbar umgesetzt, gro\u00dfartig gespielt. Ein Filmausschnitt:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/oEN8uXv5zGY?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>2. Tralas luces (Behind the Lights)<\/h3>\n<p>Aus Galizien wurde mit \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590051\">Tralas luces<\/a>\u00bb ein Dokumentarfilm gezeigt, der sowohl von der Kritik (z.B. <a href=\"http:\/\/www.fotogramas.es\/Peliculas\/Tralasluces\/Critica\">Nuria Vidal<\/a> in Fotogramas) als auch von den Zuschauern sehr positiv aufgenommen wurde. Regisseurin Sandra S\u00e1nchez hat 9 Monate lang eine junge Familie mit 4 Kindern begleitet, die ein Kirmes-Fahrgesch\u00e4ft (Autoscooter) betreibt und den Norden Spaniens bereist, wo sie im Wohnwagen leben und &#8211; von Dorf zu Dorf fahrend &#8211; immer wieder ihren Autoscooter aufbauen. Anfangs nicht so geplant, wie uns die Regisseurin erz\u00e4hlte, ist aus der Langzeitbeobachtung der ganzen Familie immer mehr vor allem ein Portr\u00e4t der jungen Mutter geworden. Ein unspektakul\u00e4res, stille Juwel kam dabei heraus &#8211; wie Fiktion wirkend und doch den Alltag unersch\u00fctterlich und nie langweilig dokumentierend. Dank kleinem Team (nur die Regisseuren, der Ton- und der Kameramann), immer sehr dicht dran an der Familie. Be\u00e4ngstigend nah dran, die Portr\u00e4tierten haben die Kamera aber irgendwann nicht mehr wahr genommen, wodurch ein sehr authentischer Film entstehen konnte. Wer ihn gesehen hat, wird ihn so schnell nicht vergessen. Im Trailer wird die stille Melancholie des Filmes \u2013 stilsicher von S\u00e1nchez komponiert &#8211; schon sp\u00fcrbar:<br \/>\n<!--more--><br \/>\n<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/DoufySRwrLo?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>3. Madrid, 1987<\/h3>\n<p>David Trueba hat in San Sebasti\u00e1n mit \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590144\">Madrid, 1987<\/a>\u00bb einen wunderbaren, kammerspielartigen Film gezeigt: Jos\u00e9 Sacrist\u00e1n spielt einen Journalisten, der am Wochenende mit einer Journalismus-Studentin (das alter Ego des jungen David Trueba, gespielt von der sehr guten Maria Valvaerde, bekannt aus &#8222;La flaqueza del bolchevique&#8220;) in einem Badezimmer eingeschlossen ist und neben dem erotischen Umwerben der h\u00fcbschen Frau quasi eine Privatvorlesung in spanischer Literatur und iberischen Journalismus gibt. Einen spanischsprachigen Vorbericht zu den Dreharbeiten gibt es bei <a href=\"http:\/\/www.fotogramas.es\/Noticias\/David-Trueba-ultima-la-pelicula-Madrid-1987\">Fotogramas<\/a> zu lesen, eine englischsprachige Kurzvorstellung bei <a href=\"http:\/\/www.screendaily.com\/reviews\/the-latest\/-madrid-1987\/5032443.article \">Screendaily<\/a>. Auch hier zur Anschauung der Trailer:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9SlxD4ZOXxc?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>4. Las Acacias<\/h3>\n<p>Den Gewinner des <em>Premios Horizontes Latinos<\/em> (= bester lateinamerikanischer Film), das argentinische Roadmovie \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590153\">Las Acacias<\/a>\u00bb von Pablo Giorgelli hatte ich ja schon vorab <a href=\"https:\/\/textundblog.de\/?p=4346\">hier im Blog<\/a> (und im ciberaBlog) vorgestellt, da er auch in Hamburg auf dem Filmfest zu sehen ist (letztmalig am Mittwoch, den 5.10. um 21h im Passage Kino). Deshalb hier nur nochmal der Vollst\u00e4ndigkeit halber die Auflistung samt Trailer:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/D-fK1fKMEA4?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>5. Urte berri on, amona! (Happy New Year, Grandma!)<\/h3>\n<p>Dieser baskische Film \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590133\">Urte berri on, amona!<\/a>\u00bb schafft es mit Bravour ein eigentlich trauriges Thema als Kom\u00f6die zu pr\u00e4sentieren, ohne den Respekt vor den Menschen vermissen zu lassen. Die (gar nicht so) liebe <em>Amona<\/em> \u2013 das hei\u00dft Oma auf baskisch \u2013, ist an Alzheimer erkrankt, kann im Prinzip keine Sekunde alleine gelassen werden und terrorisiert \u2013 zum Teil recht durchtrieben \u2013 die ganze Familie. Die heimt\u00fcckische Alte treibt alle Angeh\u00f6rigen soweit in die Verzweiflung, dass schlie\u00dflich Teile von ihnen versuchen, Amona ins Jenseits zu bef\u00f6rdern. Doch das ist gar nicht so einfach. Beim Verlassen des Kinos wurde ich vom baskischen Sender <em>ETB<\/em> zum Film befragt und meinte, es sei zwar nicht unbedingt eine politisch korrekte Botschaft, die unliebsamen Alten einfach um die Ecke zu bringen, aber es handele sich bei dem Film um eine gut gemacht schwarze Kom\u00f6die. Der auf Baskisch gedrehte Film spielt in San Sebasti\u00e1n und Umgebung, sodass seine Premiere in Donostia quasi ein Heimspiel war. Seit 30. September in Spanien im Kino. Wird sicher &#8211; zumindest im Baskenland \u2013 ein Publikumserfolg. Einen Eindruck vermittelt auch der Trailer, selbst wenn man kein Baskisch kann und auch mit den spanischen Untertiteln wenig anfangen kann:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ErDp6dDK6dI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>6. Arrugas (Wrinkles)<\/h3>\n<p>Zum gleichen Thema Alzheimer wurde in der Reihe Zabaltegi (= auf anderen Festivals bereits pr\u00e4mierte Filme) der Animationsfilm \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590118\">Arrugas<\/a>\u00bb des Spaniers Ignacio Ferreras gezeigt. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Comic von Paco Roca, der 2008 mit dem renommierten <em>Premio Nacional del C\u00f3mic<\/em> ausgezeichnet wurde und den ich <a href=\"https:\/\/textundblog.de\/?p=2631\">hier im Blog<\/a> schon mal vorgestellt hatte. Ich hatte damals versprochen, dass ich den Comic der Stabi zur Anschaffung vorschlagen werde, sowohl ich als auch die Bibliothek haben ihr Versprechen gehalten, der <a href=\"https:\/\/kataloge.uni-hamburg.de\/DB=1\/PPNSET?PPN=589036513\">Comic Arrugas<\/a> ist in Hamburg ausleihbar. Das gro\u00dfartige an dem Film ist die Umsetzung der Br\u00fcche zwischen Realit\u00e4t und Vorstellungswelt der Alten in einem Altersheim. Da gibt es etwa die rauchende junge Frau im Orient Express auf dem Weg nach Istanbul, die aus dem Fenster schaut und die Landschaft vorbeiziehen sieht, dann klopft es, wir sehen eine Art Zugkontrolleurin hereinkommen, doch pl\u00f6tzlich handelt es sich um eine Krankenschwester. Die Frau am Fenster sitzt nicht mehr im Zug sondern im Altersheim. Die Zigarette die sich raucht, imitiert sie nur, allerdings immer noch fest davon \u00fcberzeugt, im Orientexpress zu sitzen. Ein sehr liebevoller Film. Unbedingt sehenswert.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/T1PmncywJ_4?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>Weitere Filme, die mir gut gefallen haben:<\/h3>\n<p>Ich m\u00fcsste noch \u00fcber viel mehr Filme schreiben, doch ich belasse es &#8211; um den Rahmen dieses Artikels nicht zu sprengen &#8211; bei den weiteren Nennungen mit Kurzbeschreibungen samt einer Verlinkung auf die Festivalseiten, wo die Filme ausf\u00fchrlich beschrieben sind. Gut gefallen haben mir auch:<\/p>\n<ul>\n<li>\u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590170\">La maleta mexicana<\/a>\u00bb: Doku \u00fcber den nach 70 Jahren aufgetauchten Koffer mit verschollen geglaubten Foto von Robert Capa, Gerda Taro und David Seymours; sehenswert nicht nur wegen der Fotos und der aufregenden Geschichte um den Koffer, sondern auch wegen der Zeitzeugen zum Thema Auswanderung aus Spanien wegen des B\u00fcrgerkrieges.<\/li>\n<li>\u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590137\">Carri\u00e8re, 250 metros<\/a>\u00bb: Wunderbare Doku des Mexikaners Juan Carlos Rulfo \u00fcber Bu\u00f1uels Drehbuchschreiber und Co-Autor dessen Memoiren, <a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/wiki\/Jean-Claude_Carri%C3%A8re\">Jean-Claude Carri\u00e8re<\/a>. Ein faszinierender, auch ein bisschen selbst verliebter Mensch, der trotz seines mittlerweile hohen Alters (er ist gerade erst im September 80 geworden) immer noch ganz sch\u00f6n in der Weltgeschichte herum reist. Gut gemachter Film \u00fcber einen, der was zu erz\u00e4hlen hat. Die 250 Meter stehen f\u00fcr die Entfernung zwischen Carri\u00e8res Wohnhaus und dem Friedhof, auf dem er einmal begraben sein wird. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=XElXkePsuzU\">Video eines Interviews<\/a> mit Sim\u00f3n Bross, dem mexikanischen Mit-Produzenten des Filmes.<\/li>\n<li>\u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590032\">Suture<\/a>\u00bb: Ein Film-noir aus dem Jahr 1993 von Scott McGehee und David Siegel (siehe auch <a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/en\/wiki\/Suture_%28film%29\">Wikipedia<\/a>), der mir vollkommen unbekannt war und der f\u00fcr mich zu den Entdeckungen der Reihe \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2011&#038;ap=4&#038;id=2029&#038;ck=5920\">American way of Death<\/a>\u00bb geh\u00f6rte, wo ich auch ein Wiedersehen mit \u00abReservoir Dogs\u00bb auf der gro\u00dfen Leinwand feiern konnte. Man sieht also nicht nur neue Filme auf so einem Festival. Gerade San Sebasti\u00e1n ist f\u00fcr seine guten Retros bekannt. In diesem Jahr war die Haupt-Retro <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2011&#038;ap=4&#038;id=2028&#038;ck=5919\">Jaques Demy<\/a> gewidmet. Nat\u00fcrlich hab ich auch \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590007\">Les Parapluies de Cherbourg<\/a>\u00bb nochmal gesehen. Hier \u00fcbrigens auch ein <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=tmve9RwIh5g\">Trailer<\/a> zu Suture.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Last but not least m\u00f6chte ich den Festivalgewinner \u00ab<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590079\">Los pasos dobles<\/a>\u00bb des jungen Spaniers Isaki Lacuesta erw\u00e4hnen, weil er a) ein zwar \u2013 auch f\u00fcr mich \u2013 \u00fcberraschender, doch nicht unverdienter, Sieger der <em>Concha de Oro<\/em> war und weil er b) auch einen zweiten wunderbaren Film (Doku) zum gleichen Thema im Festival hatte, und zwar \u00fcber das Aufsehen erregende Schaffen des spanischen Malers <a href=\"https:\/\/secure.wikimedia.org\/wikipedia\/de\/wiki\/Miquel_Barcel%C3%B3\">Miquel Barcel\u00f3<\/a> in Afrika: <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2011&#038;codigo=590140\">El cuaderno de barro<\/a> (The Clay Diaries). Den Trailer zu \u00abLos pasos dobles\u00bb gibt es bei meiner baskischen Freundin <a href=\"https:\/\/elvirabelandia.wordpress.com\/2011\/09\/25\/pasos-dobles-ha-ganado-la-concha-de-oro-en-el-festival-de-san-sebastian\/\">Elvira Belandia<\/a>, der ich zum Abschied vom Festival ein Blog eingerichtet habe.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Foto in gro\u00df. Alle Fotos im Album San Sebasti\u00e1n 2011 auf Google+. Hatte ich es im Vorjahr auf dem Filmfestival von San Sebasti\u00e1n noch auf 49 Filme gebracht, waren es dieses Jahr nur 48. Jeweils in 9 Tagen. 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Deshalb hier die teilweise schon in Social Media (auf Bluesky, Instagram und Facebook) geposteten, aber auch viele exklusiv hier gezeigte Fotos aus San Sebasti\u00e1n. Eine\u2026","rel":"","context":"In &quot;Foto&quot;","block_context":{"text":"Foto","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=10"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_8941-scaled.jpeg?resize=350%2C200","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_8941-scaled.jpeg?resize=350%2C200 1x, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_8941-scaled.jpeg?resize=525%2C300 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_8941-scaled.jpeg?resize=700%2C400 2x, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_8941-scaled.jpeg?resize=1050%2C600 3x, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_8941-scaled.jpeg?resize=1400%2C800 4x"},"classes":[]},{"id":10550,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=10550","url_meta":{"origin":4352,"position":3},"title":"Fotos San Sebasti\u00e1n 2023","author":"Markus","date":"3\/10\/2023","format":false,"excerpt":"Bin am Sonntag-Abend aus San Sebasti\u00e1n zur\u00fcckgekommen. Es war der 28. (!) Aufenthalt beim Internationalen Filmfestival und es war wieder sehr genial. 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Den Festivalbericht mit der gewohnten Vorstellung der besten zehn Filme wird es innerhalb der n\u00e4chsten Woche geben. Die in neun Tagen gesehenen 50 (!) Filme m\u00fcssen erst noch im Kopf fertig verarbeitet werden. ;) Derweil bin ich,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Foto&quot;","block_context":{"text":"Foto","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=10"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/markus-buero.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200,"srcset":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/markus-buero.jpg?resize=350%2C200&ssl=1 1x, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/markus-buero.jpg?resize=525%2C300&ssl=1 1.5x, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/markus-buero.jpg?resize=700%2C400&ssl=1 2x"},"classes":[]},{"id":6332,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=6332","url_meta":{"origin":4352,"position":5},"title":"Zur\u00fcck aus San Sebasti\u00e1n, auf dem Weg nach London und K\u00f6ln","author":"Markus","date":"28\/9\/2014","format":false,"excerpt":"Bin heute Abend wieder gut aus San Sebasti\u00e1n zur\u00fcckgekommen, wo ich in neun Tagen 51 Filme gesehen habe. Festivalbericht mit Filmempfehlungen folgt mit zeitlichem Abstand, den ich wie immer zur Verarbeitung der Eindr\u00fccke brauche. 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