{"id":3775,"date":"2010-10-03T22:40:49","date_gmt":"2010-10-03T20:40:49","guid":{"rendered":"http:\/\/textundblog.de\/?p=3775"},"modified":"2010-10-06T18:05:45","modified_gmt":"2010-10-06T16:05:45","slug":"san-sebastian-2010-mein-festivalbericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/textundblog.de\/?p=3775","title":{"rendered":"San Sebasti\u00e1n 2010 &#8211; mein Festivalbericht"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/textundblog\/5048240302\/\" title=\"IMG_0866 by textundblog, on Flickr\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/farm5.static.flickr.com\/4104\/5048240302_1ba5b331ac.jpg?resize=500%2C375\" width=\"500\" height=\"375\" alt=\"IMG_0866\" \/><\/a><br \/>\n<cite>Die Frau auf dem Festivalplakat, deren Foto in Donostia omnipr\u00e4sent war, ist die Berliner Designstudentin Charlotte. Ein Geheimnis, welches das Festival erst am letzten Tag l\u00fcftete.<\/cite><\/p>\n<p>Wie sch\u00f6n es in San Sebasti\u00e1n ist, macht dieses Video deutlich, das ihr euch getrost auch anschauen k\u00f6nnt, wenn ihr kein Spanisch k\u00f6nnt. Der Film mit dem Titel &laquo;San Sebasti\u00e1n, La Ciudad del Mar&raquo; (Die Stadt am Meer) zeigt in wundersch\u00f6nen Bildern den Reiz dieser au\u00dfergew\u00f6hnlichen Stadt im Norden Spaniens:<\/p>\n<p><span class=\"video\"><object type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width:425px; height:344px\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/RVeI-VndCTQ\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/RVeI-VndCTQ\" \/><\/object> <br \/> <cite>Direktlink <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=RVeI-VndCTQ\">YouTube<\/a><\/cite><\/span><\/p>\n<p>Ich war, wie <a href=\"https:\/\/textundblog.de\/?p=3675\">berichtet<\/a>, zum 16. Mal in Folge dort, wegen des Filmfestivals. Hier nun endlich, eine Woche nach R\u00fcckkehr, mein Bericht. Ehe ich zum Festival selbst komme, hier meine Bilder:<\/p>\n<p><object width=\"500\" height=\"375\"><param name=\"flashvars\" value=\"offsite=true&#038;lang=en-us&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Ftextundblog%2Fsets%2F72157624962532683%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Ftextundblog%2Fsets%2F72157624962532683%2F&#038;set_id=72157624962532683&#038;jump_to=\"><\/param><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.flickr.com\/apps\/slideshow\/show.swf?v=71649\"><\/param><param name=\"allowFullScreen\" value=\"true\"><\/param><\/object><\/p>\n<p>San Sebasti\u00e1n geh\u00f6rt neben Cannes, Venedig und Berlin zu den wichtigsten europ\u00e4ischen Festivals. F\u00fcr mich ist und bleibt es das sch\u00f6nste, auch wenn dieses Jahr der Wettbewerb eher schwach besetzt war (wie \u00fcberall zu lesen war, zum Beispiel in der <a href=\"http:\/\/newsticker.sueddeutsche.de\/list\/id\/1044457\">S\u00fcddeutschen<\/a>). Doch ein Festival besteht nicht nur aus dem <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2010&#038;ap=4&#038;id=1460&#038;ck=5801\">Wettbewerb<\/a>; Donostia (so nennen die Basken ihre Stadt) \u00fcberzeugt gerade in den Nebenreihen. Einen \u00dcberblick \u00fcber das aktuellste spanische Kino liefert &laquo;<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2010&#038;ap=4&#038;id=1465&#038;ck=5808\">Made in Spain<\/a>&raquo;, den Blick nach Lateinamerika richtet &laquo;<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2010&#038;ap=4&#038;id=1464&#038;ck=5807\">Horizontes Latinos<\/a>&raquo;. <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2010&#038;ap=4&#038;id=1461&#038;ck=5803\">Zabaltegi<\/a> (Perlen) zeigt aktuelle Filme, die bereits auf anderen Festivals liefen. Und nicht zuletzt \u00fcberzeugt San Sebasti\u00e1n auch durch die beiden perfekt komponierten Retros (dieses Jahr <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2010&#038;ap=4&#038;id=1466&#038;ck=5816\">Don Siegel<\/a> und unter dem Titel &laquo;<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/seccion.php?ano=2010&#038;ap=4&#038;id=1467&#038;ck=5817\">.doc \u2013 New paths of non-fiction<\/a>&raquo; den Dokumentarfilmen gewidmet). Dem Sparzwang geschuldet soll es in Zukunft wohl nur noch eine Retro geben. Das ist zwar schade, doch wenn schon auf eine der Reihen verzichtet werden muss, dann ist mir die Reduktion auf eine Retro immer noch lieber als der Ausfall einer der anderen aktuellen Sektionen.<\/p>\n<p>Ich habe in 9 Tagen 49 Filme gesehen. 5-6 Filme pro Tag. Das h\u00f6rt sich nach viel an, ist aber &#8211; Disziplin, Durchhaltewillen und Organisation vorausgesetzt &#8211; durchaus machbar. 2 am Vormittag zwischen 9 und 13 Uhr, dann wieder 3-4 Filme zwischen 16 Uhr und 1 Uhr nachts. Keine Angst, ich werde jetzt hier nicht von allen Filmen berichten, ich w\u00e4hle nur ein paar wenige aus. Im Laufe des Jahres gehe ich ja immer mal wieder auf weitere Filme ein, vor allem wenn es die Chance gibt, einen davon in Deutschland zu sehen. Die Stammleser hier kennen das ja.<!--more--><\/p>\n<p>Ich beginne mit dem Film, der mich mit am meisten beeindruckt hat. Ein argentinischer Film des jungen Regisseurs Diego Lerman aus der Reihe Horizontes Latinos: &laquo;<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580051\">La Mirada Invisible<\/a>&raquo; (Der unsichtbare Blick). Wer die Jellinek-Verfilmung von Haneke, Die Pianistin, gesehen hat, mit Isabelle Huppert in der Titelrolle, wird die Parallelen dazu in der Protagonistin aus &laquo;La Mirada Invisible&raquo; erkennen. Grandios gespielt von <a href=\"http:\/\/es.wikipedia.org\/wiki\/Julieta_Zylberberg\">Julieta Zylberberg<\/a>. Die Verfilmung des Romans \u00abCiencias morales\u00bb (Sittenlehre) von Mart\u00edn Kohan (siehe <a href=\"http:\/\/www.trigon-film.ch\/de\/movies\/La_mirada_invisible\">Trigon Verleih<\/a>) spielt zum Ende der Argentinischen Milit\u00e4rdiktatur in einer Kaderschule in Buenos Aires. Mit milit\u00e4rischer Strenge werden die Sch\u00fcler gedrillt. Das kleinste Vergehen gilt als subversives Verhalten. Doch es geht auch um unterdr\u00fcckte Sexualit\u00e4t. Und einen ungew\u00f6hnlichen Voyeurismus auf der Schultoilette, den man so im Kino noch nicht gesehen hat. Unbedingt reingehen, wenn ihr die Chance habt, den Film in Deutschland zu sehen. Hier der Trailer:<\/p>\n<p><span class=\"video\"><object type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width:425px; height:344px\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/q3zMDrwHFAY\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/q3zMDrwHFAY\" \/><\/object> <br \/> <cite>Direktlink <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=q3zMDrwHFAY\">YouTube<\/a><\/cite><\/span><\/p>\n<p>Dem uruguayischen Schauspieler &#038; Regisseur Daniel Hendler, der auch in San Sebastian war und einen Film vorstellte (dazu sp\u00e4ter mehr), hat er \u00fcbrigens auch gefallen. Siehe sein kurzes <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=JkfsOBBjnEs\">Statement<\/a> zu &laquo;La Mirada Invisible&raquo; nach der Premiere. Wer spanisch kann, lese unbedingt auch das auf &laquo;Los Ojos Abiertos&raquo; ver\u00f6ffentlichte Interview von Roger Alan Koza mit dem Regisseur von La Mirada Invisible,  Diego Lerman: &laquo;<a href=\"http:\/\/ojosabiertos.wordpress.com\/2010\/09\/30\/pedagogia-de-los-reprimidos\/\">Pedagog\u00eda de los reprimidos<\/a>&raquo;.<\/p>\n<p>Auf einem Festival stellt man ja auch immer auch gewisse Trends und Themen fest, die sich durch mehrere Streifen eines Jahrganges ziehen. Dieses Jahr war das auf internationaler Ebene ganz eindeutig das Themenpaar Liebe im Alter und Alzheimer. Beides war im Wettbewerb im gut gemachten katalanischen Beitrag &laquo;<a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580053\">Bicicleta, cullera, poma<\/a>&raquo; (Fahrrad, L\u00f6ffel, Apfel) von Carlos Bosch vertreten. Der Film, den wir in Anwesenheit der betroffenen Personen in Donostia sahen, behandelt die heimt\u00fcckische Krankheit Alzheimer nicht als Fiktion, sondern als Dokumentarfilm. Seit der Diagnose 2007 begleitet der Filmemacher den Ex-B\u00fcrgermeister von Barcelona und Ex-Pr\u00e4sident von Katalonien, <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Pasqual_Maragall\">Pasqual Maragall<\/a>, und schildert die Entwicklung des Patienten und seines direkten Umfeldes (Familie, Mitarbeiter), allen voran seiner Ehefrau, <a href=\"http:\/\/labuenaprensa.blogspot.com\/2010\/10\/la-mujer-de-pasqual-maragall.html\">Diana Garrigosa<\/a>. Die drei Worte des Titels entstammen einem Test, dem Alzheimer-Patienten sich h\u00e4ufig unterziehen m\u00fcssen. Um das Kurzzeitged\u00e4chtnis zu testen, werden ihnen drei Worte genannt, an die sie sich sp\u00e4ter nochmal erinnern sollen. In diesem Fall <em>Fahrrad, L\u00f6ffel und Apfel<\/em>. Wer sich &#8211; wie ich &#8211; w\u00e4hrend des Festivals nicht mehr an den Titel des Filmes erinnerte, muss sich nicht gleich Sorgen machen, Alzheimer zu haben. Auch das haben wir im Film gelernt, so etwas zu vergessen, ist ganz normal. Die Diagnose zeigt sich nat\u00fcrlich anhand ganz anderer Ph\u00e4nomene. Beeindruckend, dass es dem Regisseur und auch Maragall und seiner Frau gelang, den schmalen Grad zwischen Selbstdarstellung eines in der \u00d6ffentlichkeit stehenden Politikers und der N\u00e4he zwischen Patient und interessierter \u00d6ffentlichkeit so zu durchwandern, dass der Film durchgehend ber\u00fchrt und informiert. Den Beifall &#8211; vor allem f\u00fcr Maragall und seine Frau \u2013 nach dem Film zu erleben, war etwas Spezielles. G\u00e4nsehaut und Respekt f\u00fcr die zugelassenen Einblicke ins Private waren sp\u00fcrbar im Kursaal. Sehenswerter Film, auch wenn man den in Spanien sehr bekannten (und meist beliebten) Politiker, der die Olympischen Spiele nach Barcelona geholt hat, gar nicht kennt. Der Trailer:<\/p>\n<p><span class=\"video\"><object type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width:425px; height:344px\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/4Qo9IJNqTi4\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/4Qo9IJNqTi4\" \/><\/object> <br \/> <cite>Direktlink <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=4Qo9IJNqTi4\">YouTube<\/a><\/cite><\/span><\/p>\n<p>Des weiteren nenne ich jetzt nur noch mit kurzen Beschreibungen und Trailer, damit der Artikel nicht zu lang wird, die Filme, die ich gut fand und jederzeit zum Betrachten empfehle, sollten sie mal in eurer N\u00e4he gezeigt werden. Den ersten k\u00f6nnen die Hamburger in dieser Woche noch sehen. Am kommenden Donnerstag um 19:45 Uhr l\u00e4uft er im Rahmen des Filmfestes Hamburg im Abaton: <a href=\"http:\/\/www.filmfest-hamburg.de\/de\/programm\/film\/Norberto%27s-Deadline\/5158\">Norberto Apenas Tarde<\/a> (Norbertos Deadline).<\/p>\n<p><span class=\"video\"><object type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width:425px; height:344px\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/naNE7G5wJyw\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/naNE7G5wJyw\" \/><\/object> <br \/> <cite>Direktlink <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=naNE7G5wJyw\">YouTube<\/a><\/cite><\/span><\/p>\n<p>Weiterhin sehenswert:<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580055\">Aita (Father, Spanien)<\/a><\/strong>, sehr langsamer Film von Jos\u00e9 Mar\u00eda de Orbe, aber mit beeindruckenden Bildern, und hoch interessanten Dialogen zwischen Vater und Sohn. <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=5iNO33iqFbc\">Trailer<\/a>.<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580074\">Los colores de la monta\u00f1a<\/a> (The Colours of the Mountain, Kolumbien)<\/strong>. Der Film von Carlos C\u00e9sar Arbel\u00e1ez zeigt die schwierige Situation der Bev\u00f6lkerung Kolumbiens im B\u00fcrgerkrieg aus der Sicht der Kinder. Das Albino-Kind &laquo;Poca Luz&raquo; (Wenig Licht) vergisst man so schnell nicht, wenn man es gesehen hat. Das Drama, in dem sich die Menschen immer auf der Flucht vor Milit\u00e4r und Guerilla befinden, auch nicht:<\/p>\n<p><span class=\"video\"><object type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width:425px; height:344px\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/iTlLpaD0Axs\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/iTlLpaD0Axs\" \/><\/object> <br \/> <cite>Direktlink <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=iTlLpaD0Axs\">YouTube<\/a><\/cite><\/span><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580059\">Home for Christmas<\/a><\/strong>, der norwegische Film von Bent Hamer zeigt in unpr\u00e4tenti\u00f6sen Episoden, was Weihnachten auch sein kann: <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=DWnNt75kUz8\">Trailer<\/a>. &laquo;Home for Christmas&raquo; ist zurecht mit dem Preis f\u00fcr das beste Drehbuch ausgezeichnet worden.<\/p>\n<p>Aus der Zabaltegi-Reihe hat mich vor allem <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580148\">Cirkus Columbia<\/a> von Danis Tanovic sowohl interessiert als auch ber\u00fchrt. Der Film aus Bosnien-Herzegowina zeigt eindringlich, in welcher Situation und Zerrei\u00dfprobe sich das Land kurz vor Ausbruch des Bosnienkrieges befand (<a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=16GWocCorHE\">Filmausschnitt<\/a>). Parallelen zu dem, was ich bei meinem letztj\u00e4hrigen <a href=\"https:\/\/textundblog.de\/?p=3221\">Sarajevo-Aufenthalt<\/a> erfahren hatte, brachten mir den Film um so n\u00e4her. Unabh\u00e4ngig von pers\u00f6nlicher Betroffenheit sehr sehenswert.<\/p>\n<p>Wie gesagt, dies war jetzt nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Gesehenen. Naturgem\u00e4\u00df hab ich auch viel Schlechtes gesehen. Aus dem japanischen Wettbewerbsbeitrag <a href=\"http:\/\/www.sansebastianfestival.com\/in\/pelicula.php?ano=2010&#038;codigo=580151\">Genpin<\/a> bin ich sogar &#8218;rausgegangen. Die eindringlichste Warnung m\u00f6chte ich f\u00fcr die Schmonzette &laquo;Eat Pray Love&raquo; mit Julia Roberts und Javier Bardem aussprechen, was ich ja schon per Twitter von San Sebasti\u00e1n aus getan habe. Ein unversch\u00e4mt bl\u00f6der Film, derma\u00dfen klischeebeladen (US-amerikanische Frau in der Krise f\u00e4hrt nach Indien, Bali und Italien), dass ich weiter nichts mehr dazu sagen will. <\/p>\n<p>Das Festival war aber wieder einmal die Reise wert, neben den guten filmischen Entdeckungen vor allem wegen des zauberhaften Ambientes und dem Wiedersehen mit vielen Bekannten aus San Sebasti\u00e1n. Zum 16. Mal ein gro\u00dfer Erfolg. Nach so vielen Jahren kommt man sich schon ein bisschen so vor, als wenn man nach hause kommt. Die Menschen kennen einen, die Orte (Gesch\u00e4fte, Kneipen, Restaurants, Natur) sind einem bestens vertraut und doch entdeckt man immer wieder etwas Neues. In und au\u00dferhalb der S\u00e4le Donostias. Schwimmen im Meer, Filme schauen im Dunkel der Kinos, leben in der Altstadt, dem <em>Casco Viejo<\/em>, all das geh\u00f6rt dazu.<\/p>\n<p>Zum Abschluss noch ein kleines Video, das von dem lieben schweizer Freund Rolf aufgenommen wurde, mit dem ich seit \u00fcber 10 Jahren gemeinsam das Festival besuche. Es zeigt eine kleine Abendstimmung zwischen zwei Filmen, an der K\u00fcstenpromenade San Sebasti\u00e1ns im Dogma-Stil aus der Hand aufgenommen. Ihr seht die Brandung des Atlantik in der D\u00e4mmerung, im Hintergrund das erleuchtete Festivalpalais, den ber\u00fchmten Kursaal, und ganz kurz auch mich, als ahnungs- und belanglos in die Kamera blickenden Festivalbesucher:<\/p>\n<p><span class=\"video\"><object type=\"application\/x-shockwave-flash\" style=\"width:425px; height:344px\" data=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/S6t_DS2opMg\"><param name=\"movie\" value=\"http:\/\/www.youtube.com\/v\/S6t_DS2opMg\" \/><\/object> <br \/> <cite>Direktlink <a href=\"http:\/\/de.youtube.com\/watch?v=S6t_DS2opMg\">YouTube<\/a><\/cite><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Frau auf dem Festivalplakat, deren Foto in Donostia omnipr\u00e4sent war, ist die Berliner Designstudentin Charlotte. Ein Geheimnis, welches das Festival erst am letzten Tag l\u00fcftete. Wie sch\u00f6n es in San Sebasti\u00e1n ist, macht dieses Video deutlich, das ihr euch getrost auch anschauen k\u00f6nnt, wenn ihr kein Spanisch k\u00f6nnt. 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Deshalb hier die teilweise schon in Social Media (auf Bluesky, Instagram und Facebook) geposteten, aber auch viele exklusiv hier gezeigte Fotos aus San Sebasti\u00e1n. 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