{"id":10962,"date":"2025-02-27T20:49:32","date_gmt":"2025-02-27T19:49:32","guid":{"rendered":"https:\/\/textundblog.de\/?p=10962"},"modified":"2025-10-22T13:40:26","modified_gmt":"2025-10-22T11:40:26","slug":"festivalbericht-berlinale-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/textundblog.de\/?p=10962","title":{"rendered":"Festivalbericht Berlinale 2025"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"10964\" data-permalink=\"https:\/\/textundblog.de\/?attachment_id=10964\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?fit=1000%2C1000&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"1000,1000\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"IMG_9598\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?fit=1000%2C1000&amp;ssl=1\" title=\"IMG_9598\"  src=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?resize=300%2C300&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"300\" class=\"alignright size-medium wp-image-10964\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?resize=300%2C300&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?resize=150%2C150&amp;ssl=1 150w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?resize=768%2C768&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_9598.jpeg?w=1000&amp;ssl=1 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> Irre, das war bereits meine 29. Berlinale. Und gleichzeitig eine der anstrengendsten. Eiskalte Temperaturen (oft -7 oder -8 Grad), dann der Wechsel in die warmen Kinos, die Wege dazwischen sind in Berlin ja sehr weit, deshalb waren die beiden BVG-Streiktage mit Ausfall der Busse und Bahnen besonders hart. F\u00fcr die Filme hat sich die ganze Plagerei aber gelohnt. <\/p>\n<p>Hab in neun Tagen 42 Filme gesehen, t\u00e4glich vier bis f\u00fcnf, darunter zum Gl\u00fcck nur wenig Totalreinf\u00e4lle. Viel sehens- und erz\u00e4hlenswertes Kino. Ich hatte ja t\u00e4glich live auf <a href=\"https:\/\/bsky.app\/search?q=from%3A%40textundblog.bsky.social+%23berlinale\">Bluesky<\/a> meine Eindr\u00fccke geteilt. Hier nun wie immer im Nachklapp meine subjektive TOP 10 im Blog, der Filmtitel verlinkt jeweils auf die Festivalbeschreibung:<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h3 id=\"s\"> 1. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202507001.html\">Sorda<\/a> <\/h3>\n<p>von Eva Libertad, Spanien 2025<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/K6fdaHZthfI?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Dieser Film ist ein Gl\u00fccksfall. War mein pers\u00f6nlicher Berlinale-Favorit und hat zurecht den Panorama-Publikumspreis gewonnen. Es geht um eine geh\u00f6rlose Frau, die Mutter wird. Die Regisseurin hat das Thema u.a. deshalb so realistisch dargestellt, weil ihre Schwester geh\u00f6rlos ist und auch die Hauptrolle spielte. In der von Geb\u00e4rdendolmetschern \u00fcbersetzten Diskussion nach der Vorf\u00fchrung des Filmes haben mehrere Geh\u00f6rlose ihren Dank zum Ausdruck gebracht, wie nah an ihrer Lebensrealit\u00e4t \u201eSorda\u201c umgesetzt ist. Und die H\u00f6renden konnten sich sehr gut in die Situation versetzen, wie es wohl sein mag, seinen Alltag geh\u00f6rlos gestalten zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h3> 2. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202510635.html\">O \u00faltimo azul<\/a> <\/h3>\n<p>von Gabriel Mascaro, Brasilien 2025<\/p>\n<p>Es gibt noch keinen Trailer, hier ein DW-Bericht mit Filmausschnitten:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BTnTrPuFISE?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Der brasilianische Film <em>O ultimo azul<\/em> war mein Favorit auf den Goldenen B\u00e4ren gewesen, den Silbernen hat er bekommen. Ein wunderbares Roadmovie \u00fcber eine 77-j\u00e4hrige Frau, die nicht zum alten Eisen geh\u00f6ren will und die eine faszinierende Wandlung von der unscheinbaren Alten zu einer Abenteurerin durchmacht, auf deren Weg wir einige originelle Menschen und Schnecken mit blauem Schleim kennenlernen.<\/p>\n<h3> 3. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202505649.html\">Blue Moon<\/a> <\/h3>\n<p>von Richard Linklater, USA 2025<\/p>\n<p>Es gibt noch keinen Trailer, hier als vorl\u00e4ufigen Ersatz die Pressekonferenz zum Film:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/2aAU0lED1SQ?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Filme bekannter Regisseure in den Wettbewerben von internationalen Filmfestivals geh\u00f6ren nicht automatisch zu den besseren Filmen. Im Fall von Richard Linklaters <em>Blue Moon<\/em> war das aber so ein Film. Getragen vor allem von der grandiosen schauspielerischen Leistung von Ethan Hawk und dem f\u00fcr die beste Nebenrolle ausgezeichneten Andrew Scott. <em>Blue Moon<\/em> erz\u00e4hlt die Geschichte des Songwriters Lorenz Hart. Falls ihr euch fragt, ob ihr den ber\u00fchmten Song kennt, ich bin mir sicher, ihr kennt ihn: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=dqwSde_eEv4\">Bitte sch\u00f6n<\/a>. <\/p>\n<h3>4. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202504383.html\">If I Had Legs I&#8217;d Kick You<\/a> <\/h3>\n<p>von Mary Bronstein, USA 2024<\/p>\n<p>Leider auch kein Trailer, daher die Pressekonferenz:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cVqPIcPDNbU?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Schauspielerisch sicher das beeindruckendste, was ich je im Kino gesehen habe. Absolut herausragendes Spiel von Rose Byrne, die zurecht den Goldenen B\u00e4ren als beste Schauspielerin bekommen hat. Sie spielt die Mutter eines kranken Kindes, konstant \u00fcberfordert von ihrem Alltag als Therapeutin und Mutter. Sehr ungew\u00f6hnliche Kamera, immer im schonungslosen Fokus auf die Mutter. Das Kind wird nur im Anschnitt und bis auf eine einzige Ausnahme nie im Profil gezeigt. Ungew\u00f6hnlich. Anstrengend. Mitleidend. Aber diesen Film vergisst niemand so schnell.<\/p>\n<h3> 5. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202505986.html\">El Diablo Fuma (y guarda las cabezas de los cerillos quemados en la misma caja)<\/a> <\/h3>\n<p>von Ernesto Mart\u00ednez Bucio, Mexiko 2025<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/NawWoI6Dp1s?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Ein Film, so ungew\u00f6hnlich wie sein Titel: \u201eDer Teufel raucht (und bewahrt die K\u00f6pfe der abgebrannten Streichh\u00f6lzer in der gleichen Schachtel auf)\u201c. Als ihre Eltern das Haus verlassen, bleiben f\u00fcnf Geschwister im Alter von 8 bis 14 Jahren bei ihrer Gro\u00dfmutter. Die Kinder kommen zurecht, aber die \u00c4ngste der Gro\u00dfmutter werden nach und nach an sie weitergegeben. Die alte Frau hat Angst, ihr Haus zu verlieren und traut Fremden nicht. Au\u00dferdem behauptet sie, den Teufel zu sehen und Ger\u00e4usche zu h\u00f6ren, die sonst niemand h\u00f6rt. Die Kinder fangen einen Streit mit einigen Nachbarn an, der mit der T\u00f6tung ihres Hundes endet. Auf diese Weise werden sie durch ihre \u00c4ngste an das Haus und die Welt gebunden.<\/p>\n<h3> 6. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202508071.html\">Kontinental 25<\/a> <\/h3>\n<p>von Radu Jude, Rum\u00e4nien 2025<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/J9cIkNJl-GE?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span> <\/p>\n<p>Regisseur und Drehbuchautor Radu Jude hat einen Film \u00fcber eine moralische Krise gemacht. Der Film ist wie sein Titel eine Hommage an Rossellinis Europa \u201951. Die Hauptfigur Orsolya ist eine Gerichtsvollzieherin. Sie f\u00fchlt sich schuldig am Selbstmord eines Obdachlosen, dessen R\u00e4umung aus einem illegalen Kellerversteck sie durchsetzen musste. Orsolya ist zu gut f\u00fcr diese Welt. Man m\u00f6chte ihr zurufen: Du musst mehr Abstand zu Deiner Arbeit haben. Gleichzeitig bewundert man die Empathie dieser Frau. Und wird als Zuschauer gleichzeitig mit der sozialen Not und gesellschaftlichen K\u00e4lte im Rum\u00e4nien des Jahres 2025 konfrontiert.<\/p>\n<h3>7. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202507003.html\">Yunan<\/a> <\/h3>\n<p>von Ameer Fakher Eldin, Deutschland 2025<\/p>\n<p>Leider auch noch ohne Trailer, als Ersatz die Filmvorstellung im Berlinale-Talk:<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/IZsDyHOY-PU?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Munir zieht sich von Hamburg aus auf eine nordfriesische Hallig zur\u00fcck. Um eine Entscheidung zu treffen, sucht er bewu\u00dft die Einsamkeit. Er kommt unter bei der Gastwirtin Valeska, gespielt von der wunderbaren Hanna Schygulla, die man w\u00e4hrend des ganzen Filmes einfach nur umarmen m\u00f6chte. Anf\u00e4ngliches gegenseitiges Misstrauen der beiden Figuren weicht einer vorsichtigen N\u00e4he und einem geheimnisvollen Verst\u00e4ndnis. Ein Film \u00fcber Vertreibung und Heimat auf mehreren Ebenen.<\/p>\n<h3> 8. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202508979.html\">Ich will alles. Hildegard Knef<\/a> <\/h3>\n<p>von Luzia Schmid, Deutschland 2025<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/UkjW3YlUvMA?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Wir tauchen dank dieser Doku mit sehr vielen Originalaufnahmen in f\u00fcnf Jahrzehnte der Karriere von Hildegard Knef ein. Eine Karriere mit sehr vielen H\u00f6hen und Tiefen. Auch das zeigt die Doku der Schweizer Filmemacherin. Zum Gl\u00fcck nicht nur ein Biopic mit sch\u00f6nen Liedern, die man gerne wieder h\u00f6rt, sondern &#8211; auch durch die Mitarbeit und die Interviews von Knefs Tochter Tinta &#8211; ein Film, der einem die Autorin von \u201eDer geschenkte Gaul\u201c n\u00e4her bringt. Und immer wieder die gro\u00dfartigen, scharfen Kommentare der Knef, die in Interviews oft mit recht fragw\u00fcrdigen Aussagen konfrontiert wird: \u201eSie machen aus mir 24 Personen auf einmal\u201c.<\/p>\n<h3>9. <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202504164.html\">K\u00f6ln 75<\/a> <\/h3>\n<p>von Ido Fluk, Deutschland 2025<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ARLIHhDyZV0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span> <\/p>\n<p>Dieser Film ist so unglaublich wie die wahre Geschichte, die er erz\u00e4hlt. Eine 18-J\u00e4hrige hat sich gegen alle Widerst\u00e4nde 1975 in den Kopf gesetzt, in K\u00f6ln ein Konzert des Jazz-Musikers Keith Jarrett zu organisieren. Alles sprach gegen die Realisierung, nicht zuletzt der Musiker selbst, der bis kurz vor Konzertbeginn ob der widrigen Umst\u00e4nde das Konzert absagen wollte. Wie nah der Film an der wahren Geschichte ist, zeigt dieser kurze Beitrag des Schweizer Fernsehens SRF zum <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/play\/tv\/tagesschau\/video\/50-jahre-keith-jarretts-koeln-concert?urn=urn:srf:video:a9150990-39f9-4fb5-8220-a0898979f259\">50. Jahrestag des ber\u00fchmten \u201eK\u00f6ln Concerts\u201c<\/a>, dessen Aufnahme zu einer der meistverkauften Jazzplatten aller Zeiten wurde.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2025\/programm\/202511176.html\">La cache<\/a> <\/h3>\n<p>von Lionel Baier, Schweiz\/Frankreich 2025<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-NJM3MGF1dQ?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Wie gut, dass es auch Kom\u00f6dien gibt auf Festivals, sonst w\u00fcrde man den Reigen der Filme mit so ernsten Themen gar nicht aushalten. Auch <em>La Cache<\/em> hat eine ernste Thematik, die Geschichte der j\u00fcdischen Familie Boltanski. Aber sie wird humorvoll &#8211; dabei keineswegs oberfl\u00e4chlich &#8211; erz\u00e4hlt. Der Film basiert auf dem Roman, den Christophe Boltanski, Neffe des ber\u00fchmten bildenden K\u00fcnstlers Christian Boltanski, \u00fcber seine Familie geschrieben hat. Gro\u00dfartig das Spiel des kleinen Jungen. Etwa, wenn er sich aus dem Kleiderschrank der Gro\u00dfmutter mit alten Klamotten ausgerechnet eine Jacke mit einem Judenstern aussucht, den er f\u00fcr einen Sheriffstern h\u00e4lt. Da bleibt einem das Lachen im Halse stecken. Traurig: der Film war der letzte von Michel Blanc, der den Gro\u00dfvater spielt, und nach den Dreharbeiten verstarb. Skurill: der ber\u00fchmte politische Gast, der Zuflucht bei der Familie sucht, als 1968 die Studentenunruhen in Paris tobten. Ich mag nicht spoilern; geht in den Film, es lohnt sich. \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Irre, das war bereits meine 29. Berlinale. Und gleichzeitig eine der anstrengendsten. Eiskalte Temperaturen (oft -7 oder -8 Grad), dann der Wechsel in die warmen Kinos, die Wege dazwischen sind in Berlin ja sehr weit, deshalb waren die beiden BVG-Streiktage mit Ausfall der Busse und Bahnen besonders hart. F\u00fcr die Filme hat sich die ganze [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":18,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-10962","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kino"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4uzZ-2QO","jetpack-related-posts":[{"id":1439,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=1439","url_meta":{"origin":10962,"position":0},"title":"An der Berlinale-Stimmung teilhaben","author":"Markus","date":"11\/2\/2007","format":false,"excerpt":"Ein bisschen am Berlinale-Fieber partizipieren, ohne auf dem Festival zu sein? Geht das \u00fcberhaupt? Ja, das geht. Nat\u00fcrlich durch die Lekt\u00fcre guter Filmblogs (Filmtagebuch, RBB-Berlinale-Blog, Festivalblog [Update 14.2.02: Solange es Menschen gibt, ] und alle anderen) sowie durch die aktuelle TV-Berichterstattung zur Berlinale. Es geht aber auch anders, richtig mit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Internet&quot;","block_context":{"text":"Internet","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=4"},"img":{"alt_text":"Samaria","src":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/samaria.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":2035,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=2035","url_meta":{"origin":10962,"position":1},"title":"Schlaflose Blog- und Filmzeiten: Berlinale 2008","author":"Markus","date":"7\/2\/2008","format":false,"excerpt":"\u00abWie soll man da ruhig schlafen?\u00bb sagt Berlinale-Chef Dieter Kosslick im Tagesspiegel-Interview zu seinem Festival. Schlaf ist das, was ich am wenigsten bekomme auf der Berlinale. Ab morgen werde ich wieder dort sein. Filme im Wettbewerb, im Panaroma und im Forum schauen, so viel wie m\u00f6glich spanischsprachiges Kino und nat\u00fcrlich\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kino&quot;","block_context":{"text":"Kino","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=2"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":230,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=230","url_meta":{"origin":10962,"position":2},"title":"Text &#038; Blog verschwindet im Berlinale-Planetensystem","author":"Markus","date":"9\/2\/2005","format":false,"excerpt":"Auf ein spannendes, inspirierendes, entdeckungsreiches Festival am Potsdamer Platz und seinen Trabanten im Berlinale-Planetensystem! \u2026 schreibt Thomas Groh in sein filmtagebuch. Dort bietet er auch eine Berlinale-Presseschau an. Sehr fein!","rel":"","context":"In &quot;Kino&quot;","block_context":{"text":"Kino","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=2"},"img":{"alt_text":"","src":"","width":0,"height":0},"classes":[]},{"id":190,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=190","url_meta":{"origin":10962,"position":3},"title":"Dokumentarfilme auf der Berlinale","author":"Markus","date":"26\/1\/2005","format":false,"excerpt":"Kaum ist das Oph\u00fcls-Festival vorbei, wird durch Meldungen zur Berlinale die Vorfreude auf das n\u00e4chste gro\u00dfe Festivalereignis gesteigert: Noch nie konnte sich der Dokumentarfilm so gut im Kino behaupten wie heute. Diese interessante Entwicklung kann gelesen werden als Ausdruck des Bed\u00fcrfnisses der Zuschauer, jenseits der Infotainment des Fernsehens eine tiefer\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kino&quot;","block_context":{"text":"Kino","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=2"},"img":{"alt_text":"Berlinale","src":".\/wp-content\/berlinale.jpg","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":5824,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=5824","url_meta":{"origin":10962,"position":4},"title":"Berlinale 2014 &#8211; Von sprachlos machenden Filmen, hoch Porn\u00f6sem &#038; einer Entdeckung aus Brasilien","author":"Markus","date":"1\/3\/2014","format":false,"excerpt":"Meine 19. Berlinale war vielleicht die anstrengendste. Und das nicht, weil ich w\u00e4hrend des Festivals auch noch 2 Tage Masterstudium zu absolvieren hatte. Nein, wegen des t\u00e4glichen Anstehens am fr\u00fchen Morgen (90-120 Min., davon den gr\u00f6\u00dften Teil auf der Stra\u00dfe und somit in der K\u00e4lte) f\u00fcr die Karten des Folgetages,\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kino&quot;","block_context":{"text":"Kino","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=2"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/ma-nordbahnhof2-kl.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":2789,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=2789","url_meta":{"origin":10962,"position":5},"title":"Berlinale-Lebenszeichen","author":"Markus","date":"10\/2\/2009","format":false,"excerpt":"Ein kurzes Lebenszeichen aus dem Festivaltrubel. Wie man auf Twitter fortlaufend verfolgen kann, geht es mir gut. Ich komme halt nur nicht zum Bloggen. Hier zu sehen, eines der neuen Festivalkinos auf der Berlinale, der Friedrichsstadtpalast. Von den \u00fcber 20 Filmen, die ich bisher gesehen habe, gefielen mir besonders El\u2026","rel":"","context":"In &quot;Kino&quot;","block_context":{"text":"Kino","link":"https:\/\/textundblog.de\/?cat=2"},"img":{"alt_text":"Friedrichsstadtpalast - innen","src":"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/friedrichsstadtpalastinnen.jpg?resize=350%2C200&ssl=1","width":350,"height":200},"classes":[]}],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10962","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/18"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=10962"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/10962\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=10962"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=10962"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/textundblog.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=10962"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}