{"id":10680,"date":"2024-03-03T19:10:08","date_gmt":"2024-03-03T18:10:08","guid":{"rendered":"https:\/\/textundblog.de\/?p=10680"},"modified":"2025-01-02T07:21:11","modified_gmt":"2025-01-02T06:21:11","slug":"festivalbericht-berlinale-2024","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/textundblog.de\/?p=10680","title":{"rendered":"Festivalbericht Berlinale 2024"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"10682\" data-permalink=\"https:\/\/textundblog.de\/?attachment_id=10682\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?fit=2560%2C1920&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"2560,1920\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.78&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 14 Pro&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1708104858&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;6.86&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;250&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.03030303030303&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Zoo-Palast\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?fit=1024%2C768&amp;ssl=1\" title=\"Zoo-Palast 2024\"  src=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059.jpeg?resize=1024%2C768&#038;ssl=1\" alt=\"Zoo-Palast 2024\" width=\"1024\" height=\"768\" class=\"aligncenter size-large wp-image-10682\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?resize=1024%2C768&amp;ssl=1 1024w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?resize=300%2C225&amp;ssl=1 300w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?resize=768%2C576&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?resize=1536%2C1152&amp;ssl=1 1536w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/IMG_3059-scaled.jpeg?resize=2048%2C1536&amp;ssl=1 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei meiner 28. Berlinale &#8211; ich besuche das Festival seit 1995 und hab es seither nur zwei Mal ausgelassen &#8211; hab ich wie immer versucht, so viele Filme wie m\u00f6glich zu sehen. Bei insgesamt 41 Filmen hab ich in den \u00fcber die Hauptstadt verstreuten Kinos gesessen und wieder einmal sehr unterschiedliches und sehr gutes Kino gesehen. In der Folge stelle ich meine pers\u00f6nliche Top 10 vor, die Titel verlinken in den Katalog. Die Reihenfolge stellt keine Wertung da. Dies waren f\u00fcr mich die besten Filme, die ich zum Nachschauen empfehlen kann:<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h3> <a href=\"http:\/\/Schwhttps:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202415217.html2024\">Crossing<\/a><\/h3>\n<p>von Levan Akin, Schweden \/ D\u00e4nemark \/ Frankreich \/ T\u00fcrkei \/ Georgien 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/iPnSdtLUlo0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Oftmals sind die Filmbeschreibungen in den Katalogen der Festivals wenig hilfreich. Das gilt nicht f\u00fcr die Beschreibung des wundersch\u00f6nen Films &#8222;Crossing&#8220;:<\/p>\n<blockquote><p>Die Topografie der Stadt spielt in dieser Ode an die Menschlichkeit eine ebenso gro\u00dfe Rolle wie der Reigen an Figuren, der sie bev\u00f6lkert.<\/p><\/blockquote>\n<p>Wir erleben den Film haupts\u00e4chlich aus der Perspektive von Ada (fantastisch gespielt von Mzia Arabuli), einer pensionierten Lehrerin, die sich von Georgien aus auf die Suche nach ihrer Nichte Tekla macht, die untergetaucht ist und nicht gefunden werden will. Angeblich lebt sie in Istanbul, das ist die im Zitat genannte Stadt, die selbst eine Hauptrolle spielt, genau wie die dort lebenden und suchenden Menschen. Ein Film, der ans Herz geht, ohne auch nur eine Spur kitschig zu sein.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202408571.html\">La Cocina<\/a> <\/h3>\n<p>von Alonso Ruizpalacios, Mexiko \/ USA 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qc27iNq_2M8?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>In K\u00fcchen spielende Filme und Serien sind in: &#8222;The Bear&#8220; l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Der mexikanische Regisseur Alonso Ruizpalacios nimmt uns in &#8222;La Cocina&#8220; mit in ein Schnellrestaurant auf dem New Yorker Time Square. Dass einem die Inszenierung manchmal wie ein Theaterst\u00fcck vorkommmt, kommt nicht von ungef\u00e4hr: der Film basiert auf dem gleichnamigen B\u00fchnenst\u00fcck von Arnold Wesker. Filmisch sehr gut umgesetzt, wenn die Kamera in fast rauschhafter Geschwindigkeit die Hektik der K\u00fcche, das sich gegenseitig anfauchende Personal und den Weg des Essens nach drau\u00dfen in beinahe schwindelerregendem Tempo verfolgt. Gezeigt wird ein streng hierachisch und korrupt ausgebautes System, dass nur durch die Ausbeutung von Menschen mit &#8211; meist mexikanischem und s\u00fcdamerikanischem &#8211; Migrationshintergrund funktioniert.<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202410056.html\">Sex<\/a><\/h3>\n<p>von Dag Johan Haugerud, Norwegen 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_I5sAp4L0pM?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Ein abgefahrener Plot, der viel \u00fcber m\u00e4nnliches Selbstverst\u00e4ndnis sagt. Ein heterosexueller Schornsteinfeger schl\u00e4ft mit einem m\u00e4nnlichen Kunden und berichet seinem befreundeten Kollegen dar\u00fcber. Der wiederum gesteht, sich nachts im Traum selbst als Frau zu sehen. Es macht gro\u00dfen Spa\u00df die langen Dialoge der beiden Freunde angesichts dieser ungew\u00f6hnlichen Situation zu verfolgen. Und wie sie verst\u00f6rt bzw. verwirrt auf die gegenseitigen Gest\u00e4ndnisse reagieren. Der Film erinnert oft an Kaurism\u00e4ki, nur, dass hier die Personen wesentlich mitteilsamer sind. \ud83d\ude09 <\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202408802.html\">A Traveler\u2019s Needs &#8211; Yeohaengjaui pilyo<\/a> <\/h3>\n<p>von Hong Sangsoo, S\u00fcdkorea 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/n5_VIHPrxpw?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Man hat Isabelle Huppert noch nie so tantig gesehen wie in Hong Sangsoos neuestem Film. Sie spielt &#8211; und dies absolut brilliant &#8211; eine Franz\u00f6sischlehrerin in S\u00fcdkorea auf dem Selbstfindungstripp mit &#8211; sagen wir mal &#8211; ungew\u00f6hnlicher Lehrmethode. Sie wohnt bei einem jungen S\u00fcdkoreaner, dessen Mutter unangek\u00fcndigt zu Besuch kommt und es ganz und gar nicht gut findet, dass ihr Sohn eine Fremde aufgenommen hat.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202401778.html\">Andrea l\u00e4sst sich scheiden<\/a> <\/h3>\n<p>von Josef Hader, \u00d6sterreich 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/9Frf6JgQHug?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr mich der beste Film \u00fcber alle Reihen hinweg. Wieso der nicht im Wettbewerb, sondern &#8222;nur&#8220; im Panorama lief, versteht nur die Programmkommission der Berlinale. Vielleicht war er der Berlinale nicht \u00fcberraschend genug, denn nat\u00fcrlich wei\u00df man schon in etwa, was einen erwartet, wenn Hader einen Film macht, der die nieder\u00f6sterreichische Provinz vorf\u00fchrt. Aber ich bin froh, dass Hader hier wieder die erwartbare kabarettistische Qualit\u00e4t abgeliefert hat. Gekr\u00f6nt von einem gro\u00dfartigen Cast, allen voran neben dem Altmeister selbst die unfassbar gute Birgit Minichmayr und an ihrer Seite der Kollege Thomas Schubert, letztes Jahr noch auf der Berlinale als Hauptdarsteller von Petzolds &#8222;Roter Himmel&#8220;. Ein Plot, der sich anh\u00f6rt wie der gespielte Witz (Polzistin \u00fcberf\u00e4hrt Ehemann, von dem sie sich scheiden lassen will, begeht Fahrerflucht und ermittelt selbst den Unfall, bei dem der unschuldige Hader der Haupttatverd\u00e4chtige ist), wird von allen Beteiligten so souver\u00e4n umgesetzt, dass es nur so eine Freude ist, dies anzuschauen.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202404487.html\">Mit einem Tiger schlafen<\/a><\/h3>\n<p>von Anja Salomonowitz, \u00d6sterreich 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/f-zVzciYNp0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Das Lob f\u00fcr Birgit Minichmayr kann bei diesem Film getrost fortgesetzt werden. Sie brillierte auf der Berlinale nicht nur im Panorama, sondern auch in diesem Forums-Beitrag. Die Minichmayr ist einfach &#8211; passend zum Titel &#8211; ein Tier. Wie sie die Malerin <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Maria_Lassnig\">Maria Lassnig<\/a> (1919 &#8211; 2014), die ich gar nicht kannte, verk\u00f6rpert, ist einfach nur grandios. In dem schr\u00e4gen Biopic von Anja Salomonowitz greifen Spielszenen und dokumentarische Sequenzen ineinander.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202406760.html\">Memorias de un cuerpo que arde<\/a><\/h3>\n<p>von Antonella Sudasassi Furniss, Costa Rica \/ Spanien 2024<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XutJ_eN4Aa0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>In diesem h\u00f6cht beeindruckenden Film geht es um das Thema Sexualit\u00e4t von Frauen, r\u00fcckblickend auf das Leben, aber auch um Sexualit\u00e4t im Alter. Die Regisseurin Antonella Sudasassi Furniss war vor Ort in Berlin und hat von den Vorbereitungen zu diesem Filmprojekt berichtet: sie hat zahlreiche Interviews mit Frauen gef\u00fchrt. Die sehr intimen Gest\u00e4ndnisse der Frauen hat sie in \u201eMemorias de un cuerpo que arde\u201c sehr respektvoll und einf\u00fchlsam umgesetzt. Wer diesen Film sieht, vergisst ihn so schnell nicht. Dass es der Regisseurin aus Costa Rica darum ging, einen Film zu machen, der auf wahren Zeugenaussagen beruht, schildert sie auch in dem gut anzuh\u00f6ren <a href=\"https:\/\/www.radioeins.de\/programm\/sendungen\/berlinale\/berlinale_talk\/memorias-de-un-cuerpo-que-arde-antonella-sudasassi-furniss.html\">Filmgespr\u00e4ch<\/a>, dass Knut Elstermann f\u00fcr Radio eins des rbb mit ihr gef\u00fchrt hat. Der Film wurde vollkommen zurecht mit dem <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/news-pressemitteilungen\/254497.html\">Panorama Publikums-Preis<\/a> ausgezeichnet.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202406481.html\">Sterben<\/a> <\/h3>\n<p>von Matthias Glasner, Deutschland 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cj2uBiqWpl0?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Drei Stunden \u00fcber das Thema Sterben. Harte Kost. Aber, wer sich drauf einl\u00e4sst, wird nicht das Gef\u00fchl haben, zu lange im Kino gesessen zu haben. Auf einem Festival mit vier bis f\u00fcnf Filmen pro Tag ist es eine zus\u00e4tzliche Belastung. Aber an einem Kinoabend ertragbar. Ab 25. April besteht in Deutschand die Gelegenheit dazu. Regisseur und Drehbuchautor Matthias Glasner wurde auch mit dem Silbernen B\u00e4ren f\u00fcr das beste Drehbuch der diesj\u00e4hrigen Berlinale ausgezeichnet. Das Thema Sterben wird aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Immer geht es um zerr\u00fcttete Familien. Getragen &#8211; und damit ertragbar &#8211; wird das Ganze vom starken Cast: Lars Eidinger als Dirigent, seine Mutter wird gespielt von Corinna Harfouch und sein Freund und Komponist des Titelst\u00fcckes \u201eSterben\u201c, der nicht mehr leben will, wird von dem starken Robert Gwisdek dargestellt.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202404654.html\">Vogter<\/a> <\/h3>\n<p>von Gustav M\u00f6ller, D\u00e4nemark \/ Schweden 2024 <\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"640\" height=\"360\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/_SHZD_t4foQ?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Ein toller Film, nicht nur f\u00fcr Borgen-Fans. Wer Sidse Babett Knudsen in der Rolle der d\u00e4nischen Ministerpr\u00e4sidentin in der Serie Borgen gesehen hat, freut sich nicht nur, sei hier wiederzusehen, sondern erkennt auch, welche Bandbreite ihr Spiel hat, das sie hier einen komplett unterschiedlichen Charakter darstellt. Als Gef\u00e4ngnisw\u00e4rterin in einer nahezu existenziellen Auseinandersetzung mit dem gefangen Mikkel. Ein Psychothriller, der mehr als nur einen Einblick in den Horrer von Vollzugsanstalten gibt. Es geht um Rache, Idealismus und geistige sowie physische Brutalit\u00e4t.<\/p>\n<h3> <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202400987.html\">The Outrun<\/a> <\/h3>\n<p>von Nora Fingscheidt, Vereinigtes K\u00f6nigreich \/ Deutschland 2024 <\/p>\n<figure id=\"attachment_10681\" aria-describedby=\"caption-attachment-10681\" style=\"width: 624px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/theoutrun.jpg?ssl=1\"><img data-recalc-dims=\"1\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" data-attachment-id=\"10681\" data-permalink=\"https:\/\/textundblog.de\/?attachment_id=10681\" data-orig-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/theoutrun.jpg?fit=624%2C312&amp;ssl=1\" data-orig-size=\"624,312\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;0&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;Rona (Saoirsa Ronan)&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;0&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;The Outrun Ltd.&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;0&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;0&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0&quot;,&quot;title&quot;:&quot;THE OUTRUN&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"THE OUTRUN\" data-image-description=\"\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Rona (Saoirsa Ronan)&lt;\/p&gt;\n\" data-large-file=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/theoutrun.jpg?fit=624%2C312&amp;ssl=1\" title=\"THE OUTRUN\"  src=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/theoutrun.jpg?resize=624%2C312&#038;ssl=1\" alt=\"The Outrun\" width=\"624\" height=\"312\" class=\"size-full wp-image-10681\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/theoutrun.jpg?w=624&amp;ssl=1 624w, https:\/\/i0.wp.com\/textundblog.de\/wp-content\/theoutrun.jpg?resize=300%2C150&amp;ssl=1 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-10681\" class=\"wp-caption-text\">Rona (Saoirsa Ronan). Es gibt leider noch keinen Trailer, wird hier eingesetzt, sobald verf\u00fcgbar.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Film der deutschen Regisseurin Nora Fingscheidt (bekannt durch &#8222;Systemsprenger&#8220;) basiert auf den autobiographischen Aufzeichnungen von Amy Liptrot, die von den schottischen Orkney-Inseln stammt und \u00fcber ihre Alkoholabh\u00e4ngigkeit schrieb. Hier ist es Rona, die auf die Orkney-Inseln zur\u00fcckkehrt. Sie wird unheimlich beeindruckend von Schauspielstar <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Saoirse_Ronan\">Saoirse Ronan<\/a> gespielt. Ein Parforceritt im Kampf gegen die D\u00e4monen und gegen den Alkohol. Bleibt lange im Ged\u00e4chntnis. <\/p>\n<p>Zwei Schlu\u00dfbemerkungen. Ja, den Berlinale-Gewinner <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202414781.html\">Dahomey<\/a>, die fraz\u00f6sische Dokumentation \u00fcber die R\u00fcckgabe von Benin-Bronzen, habe ich auch gesehen und es ist ein guter Film. Aber in meine pers\u00f6nliche Top 10 hat er es eben nicht geschafft. Und formal beeindruckt hat mich noch der kolumbianische Wettbewerbsbeitrag <a href=\"https:\/\/www.berlinale.de\/de\/2024\/programm\/202403660.html\">Pepe<\/a>, der die Geschichte eines Nilpferdes und des kolumbianischen Drogenbosses Pablo Escobar formal sehr beeindruckend verkn\u00fcpft.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei meiner 28. Berlinale &#8211; ich besuche das Festival seit 1995 und hab es seither nur zwei Mal ausgelassen &#8211; hab ich wie immer versucht, so viele Filme wie m\u00f6glich zu sehen. Bei insgesamt 41 Filmen hab ich in den \u00fcber die Hauptstadt verstreuten Kinos gesessen und wieder einmal sehr unterschiedliches und sehr gutes Kino [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"default","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","theme-transparent-header-meta":"default","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"set","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ngg_post_thumbnail":0,"jetpack_post_was_ever_published":false,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-10680","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kino"],"jetpack_featured_media_url":"","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_shortlink":"https:\/\/wp.me\/p4uzZ-2Mg","jetpack-related-posts":[{"id":1439,"url":"https:\/\/textundblog.de\/?p=1439","url_meta":{"origin":10680,"position":0},"title":"An der Berlinale-Stimmung teilhaben","author":"Markus","date":"11\/2\/2007","format":false,"excerpt":"Ein bisschen am Berlinale-Fieber partizipieren, ohne auf dem Festival zu sein? 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