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Camera Bag & Best Camera: Fotovarianten per Filter

Camera Bag - Galerie mit div. Filtervarianten

Dass das iPhone nur eine eher als bescheiden zu bezeichnende Kamera eingebaut hat, ist allgemein bekannt. Und doch kann man damit interessante Aufnahmen machen. Noch interessanter werden sie durch die zahlreichen Apps, mit denen man sie etwas aufpeppen kann. Die geniale QuadCamera (meinen Lomo-Ersatz auf iPhone-Basis) und den pfiffigen TiltShift Generator hab ich hier im Blog ja schon vorgestellt.

Doch letzten Sonntag hab ich meinen Kamera-App-Horizont erweitert. Nach der Partie von St. Pauli gegen Union Berlin hab ich – wie in meinem Spielbericht schon erwähnt – den in Hamburg lebenden Fotografen Stefan Groenveld kennen gelernt und der hat mir zwei weitere höchst interessante iPhone Apps vorgestellt: CameraBag und Best Camera. Erstere hab ich heute mal getestet mit einem Foto, aufgenommen am Wandsbeker Busbahnhof, und die zehn verschiedenen filterbehandelten Varianten auf Posterous in einer Galerie zusammengestellt (besonders gut gefallen mir die Filter Holga und Cinema).

Die zweite Foto-App, Best Camera, hat Stefan vergangenen Sonntag eingesetzt, um seinen Followern dieses (wenig schmeichelhafte, aber egal) Rätselbild von mir auf Twitter zu präsentieren. Dass Stefan aber auch mit echten Kameras ganz und gar professionell umgehen kann, zeigt er auf seiner Website. Auch mit klasse Fotos der Partie St. Pauli gegen Union Berlin. 😉

Foto, Hamburg

La Brass Banda im Uebel & Gefährlich

Das La Brass Banda-Konzert gestern Abend (heftigst beworben in meinem Vorbericht) war einfach nur großartig. Nachdem ich im März bereits live erleben durfte, wie sie einen kleinen sibirischen Jazzkeller in Nowosibirsk mit bayrischer Tuba & Trompete zum Glühen brachten, waren auch die geschätzten 700 Leute im Hamburger Club Uebel & Gefährlich schnell im bayrischen Bann.

Die Wendeltreppe hoch zum Uebel & Gefährlich
Wer nicht den Aufzug mit Liftboy – einer Art St. Pauli-Variante des Hotel-Pagen Felix Krull – nahm, konnte schon beim Aufstieg über die geniale Wendeltreppe erahnen, dass einen im vierten Stock des Betonbunkers auf dem Heiligengeistfeld etwas ganz Spezielles erwarten würde.
Und von der grausam schlechten gewöhnungsbedürftigen Vorband einmal abgesehen, war das ein höchst gelungenes Konzert. Nicht nur ein integrierter Bayrisch-Kurs mit erfolgreicher Animation zum Mitsingen (der für Nordzungen keinesfalls leichten Texte), sondern auch ein herrlich respektloser Exkurs in verschiedenste Musikrichtungen, ohne Berührungsängste, im Gegenteil, mit musikalischer Ironie über Gypsy Brass, Techno, Reggae bis hin zum Jazz.

Ungefähr so ging es gestern auch im Uebel und Gefährlich ab, hier auch schön zu sehen, wie die Dänen (und die anderen Gäste) auf dem Roskilde-Festival in Dänemark im Juni 2009 auf die fünf Jungs aus bayern abgefahren sind:


Direktlink YouTube

Heute ist auch in der taz ein guter Artikel erschienen, der die Chiemgauer Oberkrainer gut vorstellt, und der allen, die bisher die Chance verpasst haben, La Brass Banda mal live zu erleben, deutlich machen dürfte, dies schleunigst nachzuholen:

La Brass Banda spielen Tuba statt E-Gitarre, tragen Lederhosen statt Jeans, haben aber mit Volkstümeleien nichts am Hut. Im Ausland werden sie als Popband rezipiert

La Brass Banda
(taz-Artikel mit Wordle visualisiert)

Die nächste Gelegenheit La Brass Banda live zu sehen, bietet sich am 17. November in Liverpool. Und wo noch? Guckstdu Tour-Daten.

Hamburg, Musik

Subjektive vs. objektive Information

Informieren subjektive Blogs besser als objektive Zeitungen?

Man kann über die umstrittene Strafe für den Fußballspieler Deniz Naki von St. Pauli so berichten (Hamburger Abendblatt) oder so (im Blog Fabulous Sankt Pauli).

Man kann über die neue Kommunikationsform Twitter so berichten (Saarbrücker Zeitung [PDF]) oder so (im Blog Bachmichels Haus).

Die Zeitungen brauchen sich nicht zu wundern, wenn sie Objektivität suggerieren, jedoch Fakten (bewusst?) nicht erwähnen, und wenn immer mehr Menschen lieber Blogs lesen, weil sie durch subjektive Sichtweisen irgendwie dann doch mehr erfahren von dem was gerade so passiert, als durch die „professionelle“ Presse. Heute haben wir in Kleinbloggerdorf jedenfalls wieder zwei Beispiele dafür gesehen, wie gut es ist, dass man sich zur zweifelsohne wichtigen allgemeinen Berichterstattung durch die „objektive“ Presse sein „subjektives“ Gegenbild bei Bloggern, im konkreten Fall bei zwei Bloggerinnen, holen kann.

Ja, subjektive Blogs informieren manchmal besser als objektive Zeitungen.

Bluesky, Fußball, Internet, Literatur

Niemand siegt am Millerntor… auch nicht 1860

Vor dem Spiel: Blick von der Südkurve auf einlaufende Mannschaften

Kaum bin ich noch mal da, klappt das wieder mit den St. Pauli-Siegen. Nach meinen Abwesenheiten durch Festival- und Dienstreisen in den vergangenen Wochen war ich heute endlich wieder am Millerntor, um meine Funktion als Pauli-Glücksbringer wahr zu nehmen. In guter Gesellschaft mit Jeky, Curi0us, Erik, @Sarahkiez und @sparschaeler haben wir in der ersten Viertelstunde zunächst eine sehr uninspirierte und leicht chaotische St. Pauli-Mannschaft gesehen, die alles andere als einen guten Spielausgang ahnen lies. Dann wurde das Spiel etwas besser und um 13:59 Uhr twitterte ich voller Zuversicht:

getwitterte Ankündigung des 1:0

Und schon eine Minute später wurde tatsächlich das 1:0 bejubelt. Der Rest war ein hochverdienter Sieg der fabelhaften Jungs vom FC St. Pauli. Und wie man sieht, gab es gegen Ende mit dem 3:1 gegen 1860 München ein schönes Resultat auf der Anzeigentafel zu bestaunen und nur zufriedene Gesichter in der Süd:

Nach dem Spiel… Anzeigentafel & zufriedene Gesichter in der Süd

Niemand siegt am Millerntor… 😉

Update 22:45: Frau Jeky ist heute Abend wieder in den Süden zurückgeflogen und hat auch schon gebloggt. Vergesst meinen Artikel und lest auf Santa Pauli weiter:

… Mit zunehmendem Spielverlauf sah Kiralys Elefantenjogginghose so aus, als hätte er sein Granufink nicht genommen, honoriert wurde die Optik mit gutgelaunten „Du hast die Hose nass“- Rufen, die gute Stimmung resultiere nicht zuletzt aus den Geschehnissen auf dem Platz, da waren sie wieder, die 5:0-4:0-Recken aus den ersten Spielen, druckvoll, schnell und meine Güte, der Naki hat Dinger drauf – unfassbar! Und Takyi!…

Die erwähnte Torwarthose sieht man hier.
Weiterlesen bei Jeky: «FC St. Pauli vs. TSV 1860 München 3:1».

Weitere Bilder bei Miles Photo. Unbedingt auch dieses geniale Foto zu Wetter & Choreo anschauen.

Weitere Spielberichte:

FC St. Pauli, Fußball

Frau Frauenfuss malt ihre Follower

12 x 12 macht 144. Das Dutzend zum Quadrat. Ich bin die Zeichnung Nr. 144 in Michaela von Aichbergers wunderbarer Serie «#immf – Ich male meine Follower». Hocherfreut durfte ich das durch diesen netten Tweet von @Frauenfuss (so heißt Michaela von Aichberger auf Twitter) zur Kenntnis nehmen.

Moleskine-Zeichnung textundblog von Frau @Frauenfuss

#immf 144 ist für den bekennenden St. Pauli-Fan, Spanischübersetzer UND Webdesigner (was für ne Mischung!?) @textundblog

In Köln & Nürnberg [Update: und Hamburg !! & München] werden die wunderbaren Zeichnungen von Frau Frauenfuss demnächst ausgestellt:

Köln: Kölner Kulturbunker
Ab dem 12. Dezember 2009 – 02. Januar 2010:
Berliner Straße 20
51063 Köln

Nürnberg: Galerie „Armer Teufel“
7.November 2009 – 10. Dezember 2009:
Bauerngasse 14
90443 Nürnberg

Hamburg: irene’s interiors & meyola
26. Februar: Vernissage mit Lesungen und Poetry-Slam
Ab 19 Uhr: Eröffnung, Begrüßung, Sekt- und Häppchengreiferei
Ab 20 Uhr: Lesungen mit den Twitter-Poeten @ViRob, @elbpoet, @quengelexemplar, @Vergraemer

Ausstellungstage irene’s interiors & meyola:
26. Februar 2010 – 13. März 2010
Lehmweg 6
20251 Hamburg

München: Niederlassung
16. Januar: Vernissage mit Lesungen

Ausstellungstage Niederlassung:
16. Januar – 6. Februar
Buttermelcherstr. 6
80469 München

Es gibt auch einen schönen Artikel über Michaela von Aichberger auf Brigitte.de: Twitter: Kleine Kunst zum Gezwitscher. Im Überblick sind alle bisher gezeichneten Follower auf Twitpic zu sehen. Unbedingt auch das Making Of „Ich male meine Follower“ anschauen:

Making Of: Ich male meine Follower

Ich danke Michaela für die geniale Idee und die unermüdliche kreative Energie, mit der sie diese umsetzt. Und natürlich danke ich ganz speziell für das heutige wunderbare Exemplar Nr. 144, dem Dutzend im Quadrat, das sie mir gewidmet hat. Bin äußerst gerührt und fühle mich zugleich sehr geehrt.

Bluesky, Internet

«Der zweite Atem» von Jean-Pierre Melville auf arte

Heute Abend ist auf arte wieder Mal großes Kino angesagt. Erstmals ungekürzt zeigt der deutsch-französische Kultursender zum Ende seiner Lino-Ventura-Reihe einen Klassiker des französischen Gangsterfilmes: «Der zweite Atem» (Le deuxième souffle) von Jean-Pierre Melville aus dem Jahr 1966.


Direktlink YouTube

Der berüchtigte Gangster Gu entkommt aus dem Gefängnis. Als er einen Doppelmord begeht, nimmt der erfahrene Kommissar Blot seine Spur auf.

Mehr Infos bei arte (wo es auch einen weiteren Filmausschnitt zu sehen und eine Menge Fakten rund um diesen wichtigen Film zu lesen gibt) und in dem guten Übersichtstext von Jens-Christian Pohl «Der französische Kriminalfilm der Sechziger Jahre». Dort schreibt er:

Melvilles Gangsterdramen gehören zu den absoluten Meisterwerken, sowohl in der Geschichte des französischen Gangsterfilms als auch des internationalen Gangsterfilms.

Wie gesagt, erstmals in der Film komplett zu sehen. Bisher fehlten 25 Minuten, die wurden nun nachsynchronisiert. Unbedingt anschauen (oder wie ich – da parallel St. Pauli in Aachen spielt – aufzeichnen): arte, 17.8.09, 21:00-23:25 Uhr.

Kino, TV

Freiburg siegt am Millernor – Die Serie reißt, die Freude bleibt

Die Anzeigentafel mit dem Endergebnis: St. Pauli - Freiburg 1:2

Irgendwann musste meine Serie ja mal reißen. Und wenn ich mir hätte wünschen dürfen, bei welchem Spiel das geschehen wird, hätte ich mir das Spiel St. Pauli – Freiburg ausgesucht. St. Pauli hat gestern ein prima Spiel abgeliefert, von Anfang bis Ende gekämpft und mit einigen herrlichen Kombinationen zu überzeugen gewusst. Stark ersatzgeschwächt (die halbe Mannschaft fehlte verletzungs- und kartengesperrt) hatten Stanis Jungs gestern den Tabellenführer der 2. Liga dominiert und hochverdient bis 30 Minuten vor Schluss 1:0 geführt. Rechnete man die 3 Abseitstore hinzu, wäre Pauli auch mit 4:2 vom Platz gegangen. Eines der drei Abseitstore war keines und hätte gegeben werden müssen. Aber es zählt, was der Schiri pfeift und somit habe ich – wie bereits live am Millerntor getwittert – gestern zum ersten Mal in meinem Leben St. Pauli verlieren gesehen.

Trainer Dutt hat in der anschließenden Pressekonferenz zugegeben, dass der Freiburger Sieg glücklich war. Überhaupt war es – bis auf die Aussetzer von Abdessadki – eine faire Mannschaft, die sich beim Abgang vom Platz noch wundern und freuen durfte, wie wir ihnen von der Süd aus «Nie mehr 2. Liga!» zusangen. Maren Harren schreibt dazu im Spielbericht auf der St. Pauli-Homepage:

Eine Geste, die die Münder der SC-Spieler noch eine Weile offen stehen ließ.

Wir haben uns das Feiern des Spieles mit dem Revuepassierenlassen der ein oder anderen Szene nicht nehmen lassen und so saßen in der Scheune noch Stunden nach dem Spiel Frau Jeky, Herr Sparschäler, Sarahkiez, Callmeuschi, Erik und ich zusammen und waren trotz Niederlage mit unserem Club zufrieden.

Freiburg steigt auf und das freut mich sehr. Die Leistung der Boys in Brown hat mich/uns trotzdem stark beeindruckt, die Stimmung am Millerntor sowieso (siehe getwitterte Fotos: 1 2) , deshalb konnte dieser Artikel nur eine Überschrift bekommen, nämlich: Freiburg siegt am Millernor – Die Serie reißt, die Freude bleibt.

FC St. Pauli, Fußball

Zusammenfassung zu Nowosibirsk

Wagen

Nein, es ist gewiss nicht einfach, die Texte der russischen Blogger, die wir vor genau einem Monat in Nowosbirsk kennengelernt haben, per Google-Übersetzung zu lesen. Man versteht zwar oft die Grundidee, über was sie gerade so schreiben, aber manchmal bleibt es auch, wie soll ich sagen? …rätselhaft:

Eine kürzlich ausgezeichneten Aufenthalt in den 10-gen auf Stas. Dushevno saß, wie immer, sich etwas, und sein Nachbar lief über Außerdem =) Es hat Spaß gemacht zalazit im Wohnheim durch ein Fenster im zweiten Stock. Zamaraev = alle, die (im März durch den Wald Angst sokursnits. Out of общаги auf der Veranda, ist odnogrupnitsa Mädchen Philologen.

englischsprachiges Blog von Metkere Trotzdem schau ich ab und an bei den russischen Blogs vorbei, habe mir dazu extra einen Livejournal-Account (dort betreiben die meisten Russen ihre Blogs) angelegt und kommentiere hier und da auf englisch. Zum Beispiel bei Maja, Metkere (der auch auf englisch bloggt), Anna (die gerade in München ist) oder diamant_dm. Weitere kontakterhaltende Maßnahmen gibt es über E-Mail, Flickr, Twitter und Facebook. Vor allem Fotos werden ausgetauscht und kommentiert.

Blog von MajaBlog von Anna

Ich hatte ja angekündigt, noch einmal einen abschließenden Artikel zu Nowosibirsk zu schreiben, deshalb hier nochmal ein paar Zeilen dazu. Das Wesentliche war ja schon gesagt, ich will auch niemanden mit Wiederholungen langweilen. Aber um einen besseren Überblick über alles bis dato Geschriebene zu geben, liste ich nochmal meine bisherigen Artikel auf:

Alle Blogartikel der russischen und der deutschen Blogger finden sich zudem mit jeweiliger Übersetzung im Sibirskij Blog.

Anna, Maja und ich Hier noch ein kleiner Überblick über die zahlreichen Fotoquellen zu sibStancija: Mein Flickr-Album mit den Fotos aus Nowosibirsk, weitere Bilder gibt es bei Maja Shelkovnikova (mein dortiger Favorit ist dieses, auf dem ich als -nur scheinbar!- leidender Kaputzenmann zu sehen bin), Eugene Gorny, Stefan Rybkowski und wer das Glück hat, die bezaubernde Kristina Berlizova zu seinen Facebook-Freunden zu zählen, findet weitere 58 schöne Fotos in ihrer Facebook-Galerie SibStancija_09, aus der auch der nebenstehende Schnappschuss mit Titel Paparazzi stammt, auf dem die wirklich sehr gute Fotografin Maya Shelkovnikova zwischen Anna Dienelt und mir zu sehen ist.

Es bleibt mir noch zwei Menschen ganz besonders zu danken, die neben vielen anderen (und letztendlich neben den Teilnehmern auf beiden Seiten) einen großen Verdienst am Gelingen dieser außergewöhnlichen internationalen Bloggerzusammenführung haben.

Nikita setzt auf Victory ;-) Nikita Braguinski, der von Deutschland aus die drei Blogger, die nach Nowosibirsk eingeladen wurden, ausgesucht hatte und der uns auch vor Ort begleitete. Nikita ist nicht nur ein sehr angenehmer und unheimlich netter Mensch, er ist auch ein guter Übersetzer mit seiner Kenntnis der russischen und der deutschen Kultur vor allem auch auf dem Gebiet der interkulturellen Übersetzung. 😉

Tja und last but auf keinen Fall least möchte ich die Frau nennen, der wir das ganze eigentlich zu verdanken haben: Dana Ritzman vom Goethe Institut in Moskau hat das deutsch-russische Bloggertreffen in Nowosibirsk auf beeindruckende Weise konzipiert, vorbereitet und mit durchgeführt.

Dana Ritzmann in der U-Bahn von Nowosibirsk

Mir gefällt dieses Foto sehr, weil es die Stimmung in der U-Bahn in Nowosibirsk ganz gut einfängt, mit der wir auf dem Weg zu unseren unterschiedlichen Veranstaltungsorten im Rahmen der WebStancija auch manchmal unterwegs waren. Wer Dana in offizieller Funktion – etwa während der öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema «Blogs in Russland und Deutschland» neben dem Vertreter des Auswärtigen Amtes, Martin Kobler – sehen möchte, der schaue bitte hier.

webSTANCIJA Die deutsch-russiche Bloggerzusammenführung, die im Rahmen des gestern zu Ende gegangenen Kulturmonats sibSTANCIJA unter dem Titel webSTANCIJA veranstaltet wurde, war – ich glaube das darf man auch als Beteiligter behaupten – ein voller Erfolg, sowohl für die Veranstalter als auch für die Teilnehmer. Das so etwas kein Selbstläufer ist, liegt auf der Hand. Jeder, der einmal Projekte in dieser Größenordnung und über solch große Distanzen organisiert hat, weiß, was dahinter für eine Arbeit steht. Die hat Dana Ritzmann, mit Unterstützung vieler Personen sowohl auf russischer als auch auf deutscher Seite, mit Bravour bewältigt. Und auch vor Ort war es sehr angenehm, die Tage in Nowosibirsk mit der sehr sympathischen Goethe-Instituts-Mitarbeiterin zu verbringen. Der schmale Grat zwischen perfekter Organisation, effektiver Ausnutzung der kurzen Zeit und trotzdem den beteiligten Menschen nicht das Gefühl zu geben, sie würden hier durch ein Programm getrieben, ist ihr aufs Beste gelungen. Dafür gilt ihr meine aufrichtige Bewunderung und mit war klar, dass der Schlusspunkt meiner Dokumentation ihr gelten muss: Danke, Dana!

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