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Tim Neuhaus – As Life Found You

Tim Neuhaus – As Life Found You from Grand Hotel van Cleef on Vimeo.

Videos, in denen beschriftete Pappschilder hochgehalten werden, sind seit Bob Dylan («Subterranean Homesick Blues») und INXS («Mediate») nicht mehr sonderlich originell. Aber die Oma im Auto entschädigt für die plumpe Nachmach-Aktion. Schöner Song von Tim Neuhaus, den ich bis zum heutigen Tipp von Tomte gar nicht kannte. Dass Tomte ihn empfiehlt, kommt nicht von Ungefähr, erscheint das Album «The Cabinet» – aus dem «As Life Found You» die erste Singleauskopplung ist – doch auf Grand Hotel van Cleef, dem Independent-Label aus St. Pauli, bei dem Tomte-Sänger Thees Uhlmann Mitgründer ist.

[via @Tomte]

Hamburg, Musik, Video

Leise rieselt der Schnee: 3 wichtige Punkte gegen Kaiserslautern

Leise rieselt der Schnee…

Wir haben gestern einen wichtigen Sieg des FC St. Pauli gegen Kaiserslautern gesehen. Nachdem wir in einigen Spielen zuvor nicht die Punkte mitgenommen hatten, die wir eigentlich verdient gehabt hätten, waren es gestern Abend eher glückliche Punkte. Oder wie Spox schreibt: schmeichelhaft aber wichtig.

Das Eigentor von Lauterns Christian Tiffert nach Freistoß des mittlerweile alternativlosen Max Kruse (siehe kurzer Videobericht der Partie) ist aber auch Ausdruck des Glaubens einer Mannschaft an sich selbst. Obiges Foto habe ich auf Twitter mit folgendem Wunsch-Tweet veröffentlicht, der wenige Minuten danach vom Magischen FC erfüllt wurde:

Leise rieselt der Schnee. Fehlt nur noch ein Tor. #fcsp http://twitpic.com/3ckmd2Fri Dec 03 20:35:02 via Twitter for iPhone

Nach dem Spiel wurde der Sieg noch gebührend gefeiert in der Scheune. Mit dabei mein Bruder Thomas und meine Schwägerin Sonja (gerade gestern erst aus dem Saarland zu Besuch hier in Hamburg angereist), sowie die Bezugsgruppenmitglieder @Foxxibaer, @sparschaeler, @TantePolly, @Curi0us, @Quotenrocker, und – zum ersten Mal dabei – mein „Nachbar“ @Paul_in_Hamburg.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

In der Magischen Schlange am Millerntor – Vol. 3

Ich fragte ja schon beim ersten Anstehen am 13.8. («FC St. Pauli: Bilder einer Anstehung»): Wie bekloppt kann man sein? – Heute früh lud der Magische FC nach der zweiten Schlangen-Zelebrierung am 4.10. zum dritten Mal die Mitglieder zum Beine-in-den-Bauch-Stehen am Millerntor ein.

Herr Sparschaeler, Herr Curi0us und ich folgten dieser Einladung gerne, nebst einigen weiteren Hundert Menschen, um am Millerntor für Karten für die kommenden 3 Heimspiele (Wolfsburg, Kaiserslautern und Mainz) des FC St. Pauli anzustehen. Von sechs (!!!) bis zehn Uhr in der Früh haben wir in der diesmal doch deutlich spürbaren Kälte (bei etwa 2°!) ausgeharrt und – so nennt es der Verein – von unserem Vorkaufsrecht für Mitglieder Gebrauch gemacht. 500 Karten gingen weg. Morgen Früh gibt’s noch ein paar Restkarten am Kartencenter des FC St. Pauli.

Als wir um zehn unsere Karten sowas von verdient in Händen hielten, bin ich froh und glücklich auf die Arbeit in die Stabi gefahren, habe u.a. zwei Blogartikel geschrieben (im ciberaBlog und im StabiBlog) und habe mich gefreut, dass ich damit bis Jahresende alle noch ausstehenden Heimspiele des Magischen FC live sehen werde. Und dass selbst der DOM im frühen Morgenlicht noch ein idyllisches Bild auf dem Kiez abgibt (durch Klick auf obiges Vorschaubild Nr. 3 in voller Größe zu sehen), hab ich so ganz nebenbei auch noch erfahren dürfen. Auch beim dritten Mal hat sich das Anstehen in der Magischen Schlange am Millerntor gelohnt. Wie bekloppt kann man sein? Es muss Liebe sein.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Gelsenkirchen – Ort des Grauens

Zwei Bemerkungen vorneweg:

  1. Der Titel dieses Artikels ist nicht nur der mäßigen Leistung des FC St. Pauli und dem miesen sportlichen Ergebnis der 3:0-Niederlage gegen schwache Schalker geschuldet, sondern der hässlichsten Stadt Deutschlands, die ich bis dato gesehen habe.
  2. Sicher gibt es auch nette Ecken und man wird einer Stadt (und der Umgebung) nicht gerecht, wenn man gerade mal einen Tag dort verbringt. Daher wird dieser Artikel, trotz des erlebten Grauens, auch von Positivem berichten.

Um meinem Ruf als Auswärtsfahrer gerecht zu werden, habe ich nach Freiburg, Köln und Hannover am Freitag die vierte braun-weiße Auswärtsfahrt angetreten, mit Chefticket der Bahn (25 Euronen pro Strecke) ins malerische trostlose Gelsenkirchen. Zur Turnhallenarena des Kellerkindes FC Schalke. Magaths Buben sind bis dato die Enttäuschung der Saison. Fast schon ein Kunststück bei dem Etat so weit unten zu stehen. Schalke hat auch am Freitag schlecht gespielt. Unfassbar, was da ein hochkarätigen Einzeltalenten über den Platz läuft und bei individueller Anstrengung dann vom Rest der Mannschaft alleine gelassen wird. Einen Raúl das Spiel nach vorne treiben zu sehen, wie er dann allein auf weiter Flur bleibt, tut fast schon weh. Trotzdem haben die auch nach der 1:0-Führung weiter unsicher agierenden Schalker gegen uns 3:0 gewonnen. Das war bitter. Fazit: Schalke hat dieses Spiel nicht gewonnen, St. Pauli hat es verloren. Viele unkonzentrierte Ballverluste, kein Ausnutzen der offensichtlichen Schalker Schwächen. Um es klar zu sagen: wir haben verdient verloren und – insofern gilt der Titel auch fürs Sportliche – es war grauenvoll. Spielbericht bei Spox (by the way: Das Sportportal Spox ist tausendmal besser und aktueller als der Kicker). Der beste Mann auf dem Platz war der Schiri: Dr. Jochen Drees (im „Nebenberuf“ auch Arzt für Allgemeinmedizin), schon in Freiburg hervorragend gepfiffen, hatte stets das Spiel im Griff und traf – hier möchte ich Spox widersprechen – die richtigen Entscheidungen, ohne auf Schauspieler und Jammer-Tröten reinzufallen.

FC St. Pauli, Foto, Fußball

Wasserpegel steigt an der Wandse

Der Wandsepegel steigt…

Heute hat es fast den ganzen Tag geregnet. Selbst die WandseÜbrigens ist Wandsbek nicht nach der Wandse benannt, sondern umgekehrt. Nachzulesen in der Wikipedia., sonst eher mit wenig Wasser unterwegs Richtung Alster, gleicht momentan einem richtigen Fluss. Der Pegel steigt. An dieser Stelle – auf der Höhe der Wandsbeker Allee, unweit des Lengerckestiegs – sieht man einen Wasserstandsmesser, der bis 8 Meter Pegelhöhe anzeigen kann. Morgen fahre ich ja nach Gelsenkirchen, um dem FC St. Pauli zu helfen, den nächsten Auswärtssieg bei S04 einzufahren. Hoffentlich steht die Bude nicht unter Wasser, wenn ich am Samstag zurückkomme. 😉

Foto, Hamburg

Film über Hamburger Band «Die Sterne» auf 3sat


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Der Film STERNE: Der Filmemacher Frank Wierke begleitet die Band über ein Jahr lang allein, ohne Team, ohne künstliches Licht und Stative. Direct Cinema: Einlassen auf das Unvorhersehbare, das scheinbar Nebensächliche, ohne Inszenierungen und Interviews. 2009: Proben, Konzerte, Termine. Eine neue Platte entsteht, und darin eine Neu-Ausrichtung, Definitionen, Perspektiven, Ideen. Ein DJ/Produzent aus München kommt hinzu – und die Sterne sind nur noch zu dritt. Und Frank Wierke mit der Kamera dazwischen, immer wieder: dieses Fragen, Suchen und Aufpassen, da zu sein, oder nicht. Verwebungen. Kontexte. Alltag. Wie entstehen die Texte von Frank Spilker? Wie entsteht ein Song? Wie geschieht das Zusammenspiel, und was ist die Band? Wo führt das hin? 40 Stunden Material werden zu 80 Minuten Dokumentarfilm.

Heute abend kommt der Film «Sterne» von Frank Wierke im Fernsehen. Auf 3sat um 22:55 Uhr. Schauen oder aufnehmen und später schauen dringend empfohlen. Wer die Hamburger Band «Die Sterne» nicht kennt, für den hab ich neben obigem Trailer zwei Videos zum Reinhören und -schauen rausgesucht. Der erste Song heißt «Nur Flug»:


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Beim zweiten Lied darf man sich über den Titel «Wenn dir St. Pauli auf den Geist fällt» wundern und gleichsam staunen, wie sehr sich das Millerntor-Stadion, die Heimstätte von Hamburgs sympathischstem Fußballclub, in acht Jahren verändert hat:


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FC St. Pauli, Fußball, Musik, Video

Let the sun shine – Wandsbeker Wochenmarkt

Sonnenblumen auf dem Wandsbeker Wochenmarkt

Vor dem ersten Heimspielsieg der diesjährigen Erstligasaison des FC St. Pauli gegen Nürnberg war ich eben noch rasch auf Hamburgs schönstem Wochenmarkt, dem naturverbundenen Einkaufserlebnisort im wunderschönen Wandsbek. Der Einkauf fürs Wochenende sollte und wollte erledigt werden und wurde es auch. Dieser hier zu sehende wunderschöne Sonnengruß war dort an einem der lauschigen Marktstände im Angebot, 7 Stück zu 3 Euro. Kann man nicht meckern.

Auch das heutige Foto wurde – wie neulich mein Herbst-Bild – mit meiner neuen Lieblings-Foto-App Instagr.am (mit dem Lomofilter) aufgenommen. Ich heiße auf Instagr.am – was wenig überraschen mag – textundblog. Habe aber keinen Weg gefunden, wie man dort Nutzer verlinken kann. Finde immer nur Links auf die einzelnen Fotos eines Nutzers, zum Beispiel auf mein Sonnenblumenbild. Wahrscheinlich bin ich einfach nur zu blöd das zu finden. Hilfe von denen, die rausbekommen haben, wie das geht, in den Kommentaren gerne erwünscht.

Wer sich für Fotografie mit dem kleinen mobilen Endgerät aus dem Hause Apfel interessiert, dem empfehle ich den schönen Artikel Ei – Knips doch mal von Frau Tilla Pe.

Doch jetzt geht es los nach St. Pauli. Um mit Stanis Worten zu sprechen: «Wir freuen uns auf Nürnberg».

Foto, Hamburg

Geniale FC St.Pauli-Auswärtsfahrt nach Hannover

Der traditionelle Kreis des FC St. Pauli nach dem Spiel
Unser Blick auf das Spielfeld: Kreis der Kiezkicker nach Abpfiff.

Ich werde noch zum standardmäßigen Auswärtsfahrer. Gestern war bereits mein 3. Auswärtsspiel (in dieser Saison und überhaupt) auf das ich den magischen FC St. Pauli, Hamburgs sympathischsten Fußballclub, begleitet habe. Und was soll ich sagen? Es war großartig.

Dass ich dort war, habe ich Herrn Foxxibaer zu verdanken. Seine Lastminute-Nachfrage, ob wir noch Karten haben wollen, an die er im letzten Moment noch gekommen war (das Match war längstens ausverkauft) haben Herr Sparschaeler und ich positiv beantwortet. Die Zugfahrt gestern Nachmittag von HH nach H gestaltete sich ein bisschen kompliziert. Ich fuhr mit Herrn Sparschaeler, doch da unsere Entscheidung nach Hannover zu fahren sehr kurzfristig kam, konnten wir keine Plätze mehr reservieren. Zug rappelvoll, eine Art St.-Pauli-Nord-Express mit zahlreichen Menschen – so auch wir – auf dem Boden sitzend. Die Stimmung im Zug war trotz der dicht gedrängten Menschenmenge gut. 90 Minuten, die Dauer eines Fußballmatches quasi, sind ja so auch durchaus auszuhalten. Neben netten Gesprächen mit Mitreisenden haben zwei sehr unterschiedliche Menschen diese Zugfahrt geprägt (nein, damit meine ich nicht Herrn Sparschaeler und mich).

Person Nr. Eins: Eine wahrhaft wirsche Zugbegleiterin drängte sich – ohne die Fahrscheine zu kontrollieren – durch die Menge und forderte angesichts der Ansammlung von Mensch & Gepäck mit harschen Worten: «Die Notausgänge müssen frei bleiben!». Auf unsere zögerliche Antwort, wo wir denn bitte schön hin sollten, wo doch der Zug restlos überfüllt war, blaffte sie uns an: «Was kann ich denn dafür, wenn sie alle am Wochenende hin- und herfahren?». Diese Frau meinte das nicht ironisch, sondern so, wie sie es sagte. Da saßen wir mit offenem Mund und großen Augen, wir Am-Wochenende-sinnlos-Hin-und-Herfahrer. Soviel zum Thema Kundenservice bei der Deutschen Bahn.

Doch zur Ehrenrettung der Bahn und zur Belustigung der mitfahrenden Passagiere betrat wenig später Person Nr. Zwei die dicht gedrängte Bühne. Eine richtige Frohnatur, so eine Mischung aus Heinz Erhardt und Denis Scheck. Bestens gelaunt unterhielt er sich kurz mit uns (über Fußball, klar, und uns ein schönes Spiel wünschend) und leitete dann das Gespräch in Richtung Amtsgeschäfte über: «So, nun zeigt mir mal, ob ihr auch Fahrscheine habt». Selbige ihm vorgezeigt interessierten sie ihn aber kaum, nach mehr als flüchtigem Blick (ohne jedes Interesse für die brav hingehaltenen Bahncards) drückte er lässig seine Zange in unsere Tickets. Ich dachte, jetzt sprichst du ihn mal auf die Kollegin an. Lobte ihn, dass die Bahn uns heute trefflich vorführte, dass das Servicepersonal doch sehr unterschiedlich sei und berichtete von Person Nr. Eins. Unfassbar großartig nun seine Reaktion: «Ach, die Kampfmaschine aus Hannover? Die gehört eingesperrt.». Ich dachte nur: Respekt. Würde ich mich nicht trauen, wenn ich von Kunden der Bibliothek auf unfreundliches Verhalten von Kollegen gegenüber Lesern angesprochen würde (abgesehen davon haben wir in der Stabi auch gar keine unfreundlichen Mitarbeiter). Also der Kerl war wirklich gut drauf. Brachte einen Joke nach dem anderen. Reichte zum Beispiel seine Kontrallzange mit folgenden Worten an die nächsten Reisenden: «Gebt mal die Zange durch, ich hab gerade ’nen Burn-Out». Ich sag nur: nehmt den Mann aus dem Zug und gebt ihm eine Comedy-Show. Oder filmt ihn bei seiner Arbeit. Großes Zugkino. Wenn ich wüsste, welche Züge der begleitet, würde ich danach meine Auswahl richten.

Zum Spiel bleibt nicht mehr viel zu sagen: Es war großartig. Wir hatten einen genialen Blick vom W13-Block (und nicht Blog, wie versehentlich in einer Art deformation professionelle getwittert). Die Hannoveraner waren schwach. Das bezieht sich auf die Fans und auf die Mannschaft. Frühe Führung für uns in der 6. Minute mit dem von Kruse und Oczipka genialst vorbereiteten Kopfball von Ebbers. Ganz wichtig, dass der Knoten bei Marius geplatzt ist. Das war sein erstes Bundesliga- und Saisontor. Weitere, wichtige werden folgen. Tja, und die Fans? Herr Sparschaeler und ich saßen umringt von Hannoveranern und es war doch sehr still (auch schon vor dem Tor). Ganz anders die Fans des FC St. Pauli. Support vom Feinsten. Fast durchgehend lautstark sich durchsetzend gegen die numerische Überzahl der Gastgeber.

Ein jugendlicher H96-Fan, der in Vereinsfarben geschmückt und aufgeregt neben mir saß, aber keine Anstalten machte, seinen Verein zu unterstützen, antwortete mir auf meine Nachfrage, wieso sie alle so still seien: «Wir werden immer erst laut, wenn die Mannschaft führt.» Aha. Zu dieser Führung, noch nicht mal zum Ausgleich, kam es bekanntlich nicht. Wegen fehlendem Fansupport (trotz mit fast 50.000 Zuschauern erstmals in dieser Saison ausverkaufter Hütte) und vor allem wegen einer von Stani kompakt aufgestellten und eingestimmten Hamburger Mannschaft. In der Defensive stimmte bei uns fast alles. Zambrano wieder mal mit zahlreichen abgefuckten Szenen. War ’ne wahre Freude anzusehen. Kritisch anzumerken bleibt, dass im Spiel nach vorne zu viele Chancen ungenutzt blieben bzw. nicht mit der letzten Vehemenz nach vorne gespielt wurde. Gegen so eine Mannschaft, wie H96 gestern Abend, muss mehr raus springen als ein nachhause gezittertes 0:1. Stani wird das den Jungs schon erzählen. Hut ab vor der Art und Weise wie sich der FC St. Pauli in der Bundesliga überraschenderweise vor allem auswärts behauptet. Ich zitiere aus dem Spielbericht auf Spox:

Nicht umsonst sind die Hamburger zusammen mit Mainz und Dortmund das auswärtsstärkste Team der Liga.

FC St. Pauli bedankt sich bei den Fans
Nach dem Spiel kamen die Jungs noch in die Gästekurve und holten sich ihren – selbstverständlich auch von uns im Nachbarblock West gespendeten – verdienten Applaus ab.

Nach dem Spiel trafen wir uns noch auf ein Feierbier mit den Kartenorganisatoren Foxxibaer und Christian, sowie mit Herrn Curi0us und Begleitung (Gruppenfoto für die Beteiligten gibt’s auf Anfrage), um dann um Mitternacht den Zug nach hause zu nehmen. Von der, was die Mitpassagiere anbelangt sehr freudetrunkenen, Rückfahrt im Zug gäbe es auch Einiges zu erzählen. Doch über das, was wir da im Zug erlebten, hülle ich lieber den Mantel des betroffenen Schweigens. Manche Menschen sollten in der Öffentlichkeit besser keinen Alkohol zu sich nehmen (oder zumindest nicht mehr als sie vertragen). Da tun sich Abgründe auf, die mein positives Gemüt zu sehr belasten, als dass ich das noch hier schildern möchte.

Es war jedenfalls wieder mal eine ganz und gar großartige Auswärtsfahrt. Was den FC St. Pauli anbelangt, erst die dritte meines Lebens. Und nach dem Magischen Auftakt beim Auswärtssieg des FC St. Pauli in Freiburg die zweite mit drei Punkten im Rückreisegepäck. Wie gesagt: Ich werde noch zum standardmäßigen Auswärtsfahrer. 😉

FC St. Pauli, Fußball

Kurioser Elfmeter

Über’s Wochenende fahre ich nach Köln. Zu meinem zweiten Auswärtsspiel des FC St. Pauli. In dieser Saison. Und in meinem Leben. Ich denke, es wird wieder so gut wie in Freiburg. Vielleicht nicht mit dem gleichen Ergebnis, aber von der Stimmung her ganz sicher ähnlich. Drei Punkte für braun-weiß sind aber durchaus drin. Sollte es am Sonntag ab 17:30 Uhr im RheinEnergieStadion Köln einen Elfmeter geben, wird er sicher nicht so verwandelt werden wie dieser: vielleicht einer der kuriosesten Elfer, den ich je gesehen habe:


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[via @daskeyzerlein]

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