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Was ist Semantic Web und wozu brauchen wir das?

Web 3.0 from Kate Ray on Vimeo.

Was ist Semantic Web und warum brauchen wir das? Im Video von Kate Ray beantworten prominente Theoretiker und Praktiker des Web 3.0 (u.a. David Weinberger ‘Everything Is Miscellaneous’ und Tim Berners Lee) diese Fragen. Eine informative und doch kurzweilige Auffrischung der vor einem Jahr bereits hier vorgestellten Frage, inwiefern uns das Prinzip der Linked Data hilft: Tim Berners Lee will vernetzte Daten.

[via Mashable]

Internet, Software

International Semantic Web Conference 2006

International Semantic Web Conference 2006
Harald Sack hatte ja schon live, kontinuierlich und ausführlich von der Tagung
«International Semantic Web Conference 2006» in seinem Blog ….more semantic! berichtet.
Nun bin ich heute bei Andreas auf Leo Sauermann vom DFKI Kaiserslautern gestoßen, der auch an der Internationalen Semantic Web Tagung in Athens/USA teilgenommen hatte, und diese in einem Artikel rückblickend zusammenfasst: «Die Kombination aus wohlfundierter und cleverer Semantic Web Theorie und Web 2.0 Pragmatismus wird den Ton angeben.». In den Zwischenüberschriften liest man:

Die Konvergenz von Semantic Web und Web 2.0 ist seit einigen Monaten in aller Munde. Wie sieht die Community diesen Trend? Worauf ist besonders zu achten?
[…]
In der Semantic Web Community war in den vergangenen Monaten eine gewisse Ernüchterung über die technologische Machbarkeit eines Semantic Web zu spüren. Wie ist die aktuelle Stimmung?

Weiter im Artikel von Leo Sauermann.

Artikel, Internet

Online-Vorlesungen zum Semantic Web

Semantic Web Vorlesung Harald Sack
Semantic Web ist nicht nur für die Zukunft des Internets ein zentrales Thema, sondern auch eine ungemein technische Angelegenheit, die für den informatisch ungebildeten Geisteswissenschaftler nicht immer leicht zu verstehen ist. Neben den hunderttausend Dingen, mit denen ich mich beschäftige, versuche ich nebenher durch die Lektüre von «Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft» (wie hier bereits geschildert) Wissensdefizite auf diesem Gebiet abzubauen.

Eine weitere Möglichkeit dies zu tun, habe ich in den Online-Vorlesungen des Hasso-Plattner-Institutes entdeckt, dort [Update, siehe Kommentar von Harald:] referierte verlinkt man auch im Sommersemester 2006 auf eine Vorlesung über Semantic Web von Harald Sack, den ich auf dem web2.0-Workshop auf der inetBib-Tagung in Münster kennengelernt hatte.
Harald informiert in seinem Blog «…more semantic!», dass er auch im Wintersemester eine Vorlesung zum Semantic Web an der Uni Jena halten wird, die ebenfalls live über das Internet übertragen wird und dann auch per Online-Archiv zur Verfügung stehen wird.
Die erste Vorlesung von letzten Montag mit dem Titel «Die Grenzen des WWW / Die Vision des Semantic Web» steht schon samt Folien online.
Wo hab ich jetzt nochmal mein Exemplar von «Getting Things Done»? 😉

Internet

Semantic Web – Zusammenarbeit Mensch-Maschine

Semantic Web
Zur Zeit lese ich mit großer Begeisterung das Buch «Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft», herausgegeben von: Tassilo Pellegrini und Andreas Blumauer (Springer Verlag, Berlin 2006), vorgestellt von Mitautor Mark Buzinkay im MBI Blog und ausführlich rezensiert vom Romanisten Heiner Wittmann.
Im Kapitel «Personalisierbare Informationssysteme im Semantic Web» (Zusammenfassung des Kapitels beim Springerverlag, pdf) schreibt Nicola Henze:

Die Entwicklung des Semantic Web zielt darauf ab, die Bedeutung von Informationen im World Wide Web maschinenlesbar und vor allen Dingen maschinenverarbeitbar darzustellen, so dass Applikationen den Benutzer im Umgang mit Informationen im Web unterstützen können […] also Benutzer besser beim Umgang mit Informationen im Web zu unterstützen, weist noch einmal darauf hin, dass es die Benutzer sind, die von den entwickelten Technologien profitieren sollen.

Weitere Infos zu Semantic Web:

Internet, Kino, Politik

Linked Data: Tim Berners Lee will vernetzte Daten

Von Semantic Web war hier im Blog schon häufiger die Rede. Doch heute soll es um einen Unterpunkt des Semantic Web gehen und zwar um Linked Data. Hierzu – und damit hoffe ich Eure Neugierde zu wecken – einfach mal einen Blick auf die schöne Folie aus einem Vortrag von World Wide Web-Erfinder Tim Berners Lee werfen, die er auf der TED 2009 Konferenz mit dem Titel «The Great Unveiling» (dt.: «Die große Enthüllung») in Long Beach, Kalifornien am 4. Februar 2009 gehalten hat:

Tim Berners-Lee: Linked Data Standards
(Hier gibt’s die kompletten Vortragsfolien von Tim Berners-Lee: Linked Data)

Doch ehe es um Linked Data geht, erstmal noch kurz die Definition, was man sich unter dem Überbegriff Semantic WebZitat von Nicola Henze aus «Semantic Web. Wege zur vernetzten Wissensgesellschaft», Hg. Pellegrini, Tassilo / Blumauer, Andreas; Springer Verlag, Berlin 2006 vorstellen kann:

Die Entwicklung des Semantic Web zielt darauf ab, die Bedeutung von Informationen im World Wide Web maschinenlesbar und vor allen Dingen maschinenverarbeitbar darzustellen, so dass Applikationen den Benutzer im Umgang mit Informationen im Web unterstützen können.

Mit diesem Vorwissen gut gerüstet, bitte zurücklehnen und jene wunderbare Vorführung anschauen, die zeigt, wie der nächste Traum von Tim Berners Lee der Entwicklung des WWW 20 Jahre nach seiner Gründung den nächsten Kick geben kann. Es spricht der Meister persönlich, und was er will sind vernetzte Daten, Linked Data:

Wer nach dieser Vorführung immer noch nicht genug vom Thema Linked Data hat bzw. wer noch weitere Quellen zu diesem offiziellen W3C-Projekt konsultieren möchte, der schaue bei ReadWriteWeb in den Artikel
«Linked Data is Blooming: Why You Should Care».

Internet, Software, Webdesign

MBC09 in der Stabi

identi.ca-Gründer Evan und MBC09-Initiator Cem Basman
identi.ca-Gründer Evan Prodromou und MBC09-Initiator Cem Basman. Foto: Bosch

Nach dem Hinweis auf das große Medien-Interesse und -echo noch eine kleine Nachbetrachtung zur MBC09, dann ist’s aber auch mal gut mit dem doch recht gebündelt vertretenen Thema Microblogging hier im Blog. Sorry, liebe Nicht-Twitterer, ich weiß, das hat sich hier sehr gehäuft die letzten Tage. Aber ihr werdet mir das nachsehen, es waren nun einmal zwei große Veranstaltungen (Lesung & Konferenz), an denen ich beteiligt war, da muss und will ich natürlich hier noch was dazu schreiben.

Ich kann erstmal heroicapproach nur zustimmen:

Es wehte ein Hauch von Barcamp durch die ehrwürdigen Hallen der Staatsbibliothek.

Man hatte fast den Eindruck, dass der Lichthof der stille Star der Veranstaltung war. Alle waren begeistert von dem Ambiente im Altbau der Stabi, in dem die Konferenz stattgefunden hat. Die Akustik ist sicher alles andere als optimal, aber bei Betrachtung der bisher über 600 Fotos auf Flickr (und es werden garantiert noch mehr) wird deutlich, dass die Arkaden des Lichthofs einen beliebten fotografischen Hintergrund abgaben. Zwei Tage wurde über das Thema Microblogging gesprochen. Über die Bedeutung eines offenen Standards, wie ihn identi.ca bietet, über den journalistischen Einsatz von Twitter (sehr spannendes Panel!), über die sozialwissenschaftlichen Aspekte und über den möglichen Einsatz von Micro-Blogging im Bereich Semantic Web. Und und und.

Was Cem Basman und sein Orga-Team in den letzten Monaten und dann schließlich in diesen beiden denkwürdigen Tagen in der Stabi auf die Beine gestellt hat, ist unvergleichlich. Die zahlreichen Gespräche und Kontakte auf fachlicher und persönlicher Ebene werden noch lange über den 23. und 24. Januar 2009 hinaus wirken. Ich persönlich habe sehr viele nette Menschen wieder getroffen und neu kennen gelernt. Danach darf jetzt einfach wieder weiter gemicrobloggt werden, ohne groß auf der Meta-Ebene darüber zu reflektieren. Dass es zwei Tage lang in Hamburg gemacht wurde, zeigt nur die wachsende Bedeutung dieser Kommunikationsform, die ein Großteil der Menschen erst noch entdecken wird. Die noch bestehenden Zweifel werden bei vielen fallen, da bin ich mir sicher.

Flickr-Foto-Set MBC09 von Bosch Mein Flickr-Set zur MBC09 findet Ihr hier, doch haltet Euch damit nicht lange auf und wechselt lieber zu dem sehr schönen Foto-Set von Herrn Bosch, der mit seiner Canon EOS 40D naturgemäß viel bessere Aufnahmen machen konnte als ich mit meinen iPhone. Ach ja, und dieses Foto von Flickr-Fotografin Almontchen zeigt eine außergewöhnliche Situation am Ende der Tagung: Cem dankt im Rahmen seiner Abschlußworte am letzten Tag der Konferenz dem Hausmeister der Stabi für seine Arbeit. Cem denkt einfach an alles. 😉

Weitere Meldungen und Infos zur MBC09:

Update 15:20 Uhr: Eine sehr umfassende Nachlese mit zahlreichen Video-Interviews bietet Café digtital.

Bluesky, Hamburg, Literatur

Mikroformate: Semantisches Web von unten

ix - Semantic Web von unten Björn Seibert weist im Markup Journal auf die neue Ausgabe des IX-Magazins hin, das sich den Mikroformaten und dem Semantic Web und ihrer Bedeutung für Web 2.0 widmet: «Mehrwert-Markup – Semantic Web von unten: Mikroformate für XHTML».
Dort schreibt Henning Behme:

Kaum jemand glaubt’s, aber das semantische Web kommt – allerdings von unten. Zu den Neuerungen in dieser Richtung gehört, was Anwendungen wie Flickr den Durchbruch verschafft hat: massenhaftes Tagging. Und mit Mikroformaten kann jeder Webautor gemeines XHTML semantisch anreichern, sodass Maschinen die Bedeutung von Markup erkennen können.

Wer sich nun fragt, «Was sind Microformats?», findet erste Antworten in Björn Seiberts Artikel dazu. Sehr einleuchtend scheint mir etwa diese Einschätzung zu Mikroformaten:

Einigt man sich auf eine einheitliche Auszeichnung von Daten im Internet, kann man diese effizienter vernetzen. Damit ist die Suche besser zu definieren und die Daten sind dann auch leichter wiederauffindbar. Gezielteres Suchen und bessere Suchergebnisse.

So langsam bekomme ich immer mehr den Eindruck, dass Semantic Web bedeutet, dass der Mensch lernen muss, die Maschinen zu lehren, den Menschen zu verstehen ;-). Und dabei helfen wohl auch Mikroformate.

Artikel, Internet

From libraries to ‚libratories‘

first monday
Hochinteressanter Artikel über die spannenden Herausforderungen an Bibliotheken im Zeitalter des Internets: «From libraries to ‚libratories‘» von Leo Waaijers, erschienen in der neuen Ausgabe der Monatsschrift «first monday»:

While the eighties of the last century were a time of local automation for libraries and the nineties the decade in which libraries embraced the Internet and the Web, now is the age in which the big search engines and institutional repositories are gaining a firm footing. This heralds a new era in both the evolution of scholarly communication and its agencies themselves, i.e. the libraries.
[…]
In general, the new academic search engines materialise a form of mass customization of knowledge. In the future the application of emerging semantic web techniques may further improve the precision of their search results.

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[via IB Weblog]

Internet, Literatur