Zucchini-Spaghetti al dente

Heute steht das Blog mal wieder unter dem Motto «Zugeschaut und mitgebaut» (eine Fernsehserie aus den Siebzigern). Heute „bauen“ wir Spaghetti. Und zwar aus Zucchini. Ja, richtig gelesen: aus Zucchini. Dieses relativ geschmacksneutrale Gemüse lässt sich ganz leicht in eine schmackhafte Alternative zu Nudeln verwandeln – prima für alle, die Kohlenhydrate in der Ernährung reduzieren müssen. Und aus dieser selbst „gebauten“ Grundzutat zaubern wir ein super leckeres Essen, nämlich: Zucchini-Spaghetti al dente mit Sahne-Chili-Soße und Parmesan und Bacon. Vor dem Rezept die gefilmte Anleitung zum Verwandeln von Zucchini in Spaghetti:

Zucchini zu Spaghetti verarbeiten mit dem Lurch-Spiralschneider von Markus Trapp

Ich will hier keine Produkt-Werbung machen, aber wer sich fragt, welchen Spiralschneider ich eingesetzt habe: Es ist der Lurch Super-Spiralschneider. Den gibt’s bei vielen Anbietern für knapp 40 €, oder in der etwas einfacheren Ausführung in grün für 26 €.

So, und nun – wie versprochen – das Rezept:

Zucchini-Spaghetti al dente mit Sahne-Chili-Soße, Parmesan und Bacon

Ich habe eine Vorlage aus dem Lurch-Rezeptbuch („Zucchine-Tagliatelle alla Carbonara“) abgewandelt und folgendes Rezept daraus entwickelt.

Zutaten für 2 Personen:
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Restaurant-Empfehlung: Heimatjuwel in Hamburg

Heimatjuwel

Stevan Pauls positive Besprechung des Hamburger Restaurants Heimatjuwel in der SZ (Lokaltermin Heimatjuwel) hat mich neugierig gemacht:

Der Name ist bei diesem Lokal Programm: Das Restaurant in Hamburg bezieht alle Zutaten aus dem Umkreis. Das Ergebnis ist alles andere als provinziell.

Die auf der Website beschriebene Philosophie des Restaurants, auf lokale Zutaten zu bauen und deren Herkunft auf der Karte mit anzugeben, hat mir sofort zugesagt. Um das Essen endlich auch mal zu probieren, war ich gestern mit einem lieben Menschen dort. Und was soll ich sagen? Es war extrem lecker im Heimatjuwel.

Ich wiederhole hier nochmal meine schon auf Instagram gepostete Kurzkritik:

Hauptgericht Wildschweinrücken leider mit zu kleiner Portion. Als Entrée wurde ein leckeres selbstgebackenes Brot gereicht, dazu Frischkäse mit Kräutern. Vorspeise: Topinambur – Texturen mit Birne & Bachkresse, Hauptgericht: Rücken vom Wildschwein mit Linsen, Kürbis, Brioche & Blutwurst. Dessert: Friesischer Nachtisch mit Knäckebroteis. Menü für 37 €. Dazu getrunken einen köstlichen Silvaner. Sehr nettes, reduziertes Ambiente, freundlicher Service. Adresse: Stellinger Weg 47, Nähe U-Bahn-Station Lutterothstraße.

Und hier noch die drei Bilder aus der oben gezeigten Collage im Einzelnen:
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Sturmerprobte Gelassenheit im Norden

Tweet der Woche Der norddeutschen Seele wird ja nachgesagt, dass sie so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann. Auch wenn in diesen Tagen die schwerste Sturmflut seit 2006 an norddeutschen Küsten zu verzeichnen gewesen ist (siehe Meldung NDR), verfällt hier niemand so leicht in Panik. @BierhalsensMax bringt das mit dem Tweet der Woche wunderbar zum Ausdruck:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Ein atemberaubender Ritt durch 121 Jahre Kinogeschichte

121 Jahre Kinogeschichte

Das Kino wurde im Laufe seiner Geschichte schon des öfteren tot gesagt. Doch es ist lebendiger denn je. Und faszinierend, wie viele Filmklassiker man in diesem 15-minütigen Ritt durch die 121-jährige Kinogeschichte (er-)kennt. Am 28. Dezember 2016 ist das Kino 121 Jahre alt geworden1. In diesem Zusammenschnitt gibt es wirklich großartige Szenen mit sehr genialen SchauspielerInnen zu sehen. Und teilweise fantastisch, wie die Überblendungen von Film zu Film gemacht wurden. Manche Schnitte sind etwas holprig, aber insgeamt ist das schon sehr raffiniert gemacht. Eine Viertelstunde Geschichtsunterricht im internationalen Kino, unterhaltsam und lohnenswert:
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  1. Quelle: Wikipedia – «Am 28. Dezember 1895 fand im Grand Café am Boulevard des Capucines in Paris die erste öffentliche Filmvorführung Frankreichs vor zahlendem Publikum statt, in der Angestellte der Brüder Lumière mit dem Cinématographe zehn selbstgedrehte Kurzfilme zeigten.» []

Impressionen aus Havanna 2016

Hauszeile in Havanna

Hier noch mein abschließender Kuba-Bericht mit den weiteren Fotos, nach dem Auftaktartikel mit ersten Bildern aus Havanna und dem Filmfestivalbericht.

Viele haben vor dem Antritt meiner Reise nach Kuba gemeint, das sei ja jetzt eine spannende Zeit direkt nach dem Tod von Fidel Castro. Viele Analysten prognostizieren seit Jahren, dass sich in Kuba so richtig erst etwas ändern wird, wenn Castro gestorben ist. Doch solche Prozesse sind langwierige. Mir war schon vor meiner Reise klar, dass da jetzt nicht sofort etwas passieren oder zu bemerken sein wird. Es ist auch die Frage, ob jetzt überhaupt eine spürbare Veränderung eintritt, oder ob nicht erst mit dem Abtreten von Raúl Castro 2018 ein weiterer Wandel in Kuba eingeleitet wird. Was man aber gespürt hat, war die aufrichtige Trauer über Castros Tod.
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