12 Jahre Text & Blog

12 Jahre Text & Blog

In Hamburg ist der 1. November kein Feiertag. Für mich gibt’s aber heute trotzdem was zu feiern: den Geburtstag meines Blogs. Heute vor 12 Jahren fing ich – damals noch in Saarbrücken lebend – mit dem Bloggen an. An einem Feiertag, denn im Saarland ist Allerheiligen ein Feiertag. Ein halbes Jahr später hat es mich nach Hamburg verschlagen.

Wie jedes Jahr auch dieses Mal ein kurzer Blick auf die Statistik: In den 4.380 Tagen des Bestehens meines Blogs habe ich hier 4.325 Beiträge verfasst, das macht einen pro Tag (um genau zu sein: 0,99/Tag). Und das seit 12 Jahren. Ich denke, das sagt Einiges darüber aus, wie viel mir das Blog bedeutet. Ich danke allen, die hier ab und an mitlesen und die hier manchmal sogar kommentieren. Ohne euch wäre dieses Blog nicht so alt geworden wie es ist.

HamburgLesen, Masterfeier & Siglo de Oro Ausstellung in Berlin

Siglo de Oro Ausstellung in Berlin

Was war das für ein Wochenende. Momentan überschlägt sich alles bei mir. Es fehlt mir sogar die Zeit, ausführlich über alles zu bloggen. Bitte seht es mir nach, dass ich hier nur kurz berichte und die Bilder via Twitter einbinde. Demnächst geht es hier auch wieder ausführlicher und ruhiger zu, versprochen.

Es ging schon gut los am Freitag-Abend, ich hatte mich für den Buchpreis der Stabi, HamburgLesen, richtig fein gemacht:
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Nahe stehen durch Worte

Tweet der Woche Der Tweet der Woche bringt eine Erfahrung zum Ausdruck, die viele, die Twitter über längere Zeit nutzen, früher oder später machen. Was @assenassenov hier in knappen Worten beschrieben hat, verstehen auch nur jene Menschen, die Twitter intensiv und über einen längeren Zeitraum nutzen. Ja, man kann einen Menschen nur durch seine Worte kennen lernen. Auf lange Sicht gibt es kein Verstellen, auf lange Sicht hinterlässt ein Mensch ein Bild von sich, durch das, was er teilt und was er schreibt.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Niendorfer Gehege – Bilder eines Waldspaziergangs

baum-niendorf

Heute Nachmittag beim Spaziergang durch das Niendorfer Gehege hab ich diese Fotos aufgenommen. Ich mag es, wenn die Stille inmitten der Buchenmischwälder durch das Geschrei der Vögel unterbrochen wird. Heute Mittag durften wir sogar den heiser klingenden Lauten eines Fasanes lauschen. Gesehen haben wir ihn auch. Ich mag die gute Luft, die man dort atmen kann und und die tausend Grünschattierungen des 142 Hektar großen Waldgebietes, das von der Kollau umflossen wird.
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Hochbahn-Konzept gegen Wohnungsnot

Tweet der Woche Wir wissen alle, wie groß die Wohnungsnot ist. Gerade in den Städten. Gerade zu Semesterbeginn. In Hamburg hat der hiesige Verkehrsbetrieb @hochbahn einen prima Ansatz, um die ärgste Not der fehlenden Unterbringungen zu lindern und den Neueinsteigern ins Studium gleich noch kurze Wege zum Studium zu bereiten. Wer anders als der twitternde Investigativ-Fahrgast «Der Dings @Aus_der_UBahn» hätte dies als erster ent- und aufdecken können. Ein klarer Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

EisZeiten – Die Menschen des Nordlichts. Faszinierende Ausstellung im Museum für Völkerkunde Hamburg

Eiszeiten – Die Menschen des Nordlichts

Gestern Abend durfte ein kleiner Kreis von Hamburger Bloggern, Instagramern und Twitteren (alle m/w) im Rahmen des Social-Media-Abends im Museum für Völkerkunde einen ersten Blick in die Ausstellung „EisZeiten – Die Menschen des Nordlichts“ werfen, die heute Abend offiziell eröffnet wird. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden wir kundig durch die Werkschau mit 400 Objekten geführt, die auf der Ausstellungsseite wie folgt beschrieben wird:

Klimawandel, Gletscherschmelze, Erderwärmung – Schlagworte wie diese umschreiben Szenarien, die das Leben auf der Erde mehrfach dramatisch verändert haben. Spürbar werden diese Veränderungen heute besonders in den arktischen Regionen – ähnlich wie bei uns vor 12.000 Jahren. Kommen Sie mit uns vom 18. Oktober 2016 bis 14. Mai 2017 auf eine Reise in die Eiszeit! Gehen Sie gemeinsam mit uns der Frage nach, welche Antworten die Menschen im Laufe der Geschichte auf die Herausforderungen ihrer extremen Umwelt gefunden haben. Im Rahmen einer großen Doppelausstellung präsentieren das Archäologische Museum Hamburg dazu die Teilausstellung „Die Kunst der Mammutjäger“ und das Museum für Völkerkunde Hamburg die Teilausstellung „Die Menschen des Nordlichts“.

Was soll ich sagen? Unbedingt rein gehen in diese Ausstellung. Es ist einfach umwerfend, die teilweise gigantisch alten Stücke zu sehen, zigtausend Jahre alte Figuren, eine 25.000 Jahre alte Nähnadel, Regenjacken aus Seehunddarm, ein Tarnhelm in Form eines Robbenkopfes, Werkzeuge, Kleidungsstücke und Fortbewegungsmittel aus den Kulturen rund um den Polarkreis. Mein Lieblingsexponat ist die – gestern Abend schon live getwitterte – Schamananmaske, die André Breton schon in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts den Surrealisten in Paris gezeigt hatte:
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