Ordnung in Wartenau

Tweet der Woche Der Dings @Aus_der_UBahn, den ich genau heute vor einer Woche endlich auch mal persönlich kennen lernen durfte, als wir gemeinsam auf der Bühne der Abschlussveranstaltung der Social Media Week Hamburg standen, beschreibt in seinem Account einen Mikrokosmos, den sein Name verrät. Er schreibt Geschichten „Aus-der-U-Bahn“. Und diese Woche hat er in meinem ehemaligen Heimatbezirk Wandsbek, auf meiner ehemaligen Stammmstrecke U1 eine schöne Beobachtung gemacht: Ein schwedischer Möbelkonzern hat dort eine clevere Werbung platziert, die man „Aus-der-U-Bahn“ bewundern kann. Mein persönlicher Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Relaunch der Stabi: Responsiv und neu strukturiert

Redaktionsteam der Stabi

Ein gutes Jahr haben wir auf diesen Tag hingearbeitet. Heute Morgen pünktlich um 9 Uhr war es dann soweit: die Website der Stabi ist in responsivem Design und komplett neu strukturiert unter stabi.hamburg veröffentlicht worden. Bis auf den letzten Drücker haben wir daran gearbeitet und ein paar Schrauben gibt es immer noch zu drehen. Mehr dazu im Stabi-Blog, das natürlich auch neu gestaltet wurde und sich automatisch an die Größen der benutzten Geräte, egal ob Desktop-Rechner, Notebook, Tablet oder Smartphone:

Herzlich Willkommen auf unserer neuen Website!

relaunch-stabi

Berlinale-Festivalbericht 2016

Dach des Sony Center am Potsdamer Platz Wieder habe ich seit meiner Rückkehr aus Berlin eine Woche gebraucht, um aus 56 auf der Berlinale gesehenen Filmen die 10 auszuwählen, die ich am interessantesten fand. 56 ist, glaube ich, mein persönlicher Rekord in 21 Berlinalen. Doch es geht mir ja nicht darum, einen Rekord aufzustellen, sondern möglichst viele gute Filme zu sehen. Oftmals Filme, die man sonst gar nicht zu sehen bekommt, weil sie es später nicht ins Kino schaffen. Diesen wünsche ich das, und euch wünsche ich, dass ihr möglichst viele davon zu sehen bekommt.

Die Filmtitel verlinken immer in den Berlinale-Katalog, wo ihr alle Infos und weitere Fotos zum jeweiligen Film findet. Die Reihenfolge der Filme stellt keine Wertung dar, sondern entspricht der chronologischen Abfolge, in der ich sie in Berlin gesehen habe. Here we go: 10 aus 56:

1. Goat

von Andrew Neel, USA 2016
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Twittergala der Social Media Week Hamburg

Markus Trapp bei #140geschichte
Markus Trapp bei #140Geschichte, Foto: Malte Klauck

Ich habe gestern Abend auf der Abschlussgala der Social Media Week Hamburg versucht, im Stil der Präsentationen eines Steve Jobs oder Mark Zuckerberg die Bühne zu rocken. Das Video zum Nachschauen gibt’s am Ende des Artikels.

Zum Hintergrund der Geschichte: Vor ein paar Wochen sprach mich Martin Fuchs, aka @wahl_beobachter, an, er plane für die Abschlussveranstaltung der Social Media Week Hamburg 15 Hamburger Twitterati einzuladen, die auf der Bühne in jeweils fünf Minuten die Geschichte eines ihrer Tweets erzählen sollen. Ich fand das eine tolle Idee und habe Martin spontan zugesagt. Als ich dann gestern Abend kurz vor der Veranstaltung erfuhr, dass ich als Erster auf die Bühne muss, war mir zwar etwas mulmig zu mute, weil ich natürlich lieber erst mal eine der anderen Personen gesehen hätte, wie sie sich da schlägt. Aber es half ja nichts: da musste ich durch. 😉

Auf der Website der Veranstaltung mit dem gigantischen Titel «Der große „Ein Tweet und seine Geschichte“-Galaabend der Social Media Week Hamburg» sind alle Twitterati mit ihren Accounts und die Idee des Events aufgeführt.
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Geschichte in der Timeline als Mahnung zur aktuellen Politik

Tweet der Woche Man kann – ja man muss – Twitter auch dafür lieben, dass es einem ab und an die jüngere Geschichte in die Timeline spült. Um zu sehen, was im aktuellen politischen Diskurs – zum Beispiel zum Thema Grenzen in Europa – falsch läuft. Ein Paradebeispiel dafür ist dieser Tweet der @TagesschauVor20, für mich deshalb der Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Karikatur von Jens Natter

Karikatur von Jens Natter
Karikatur von Jens Natter
Bin gestern Abend mit 56 gesehenen Filmen im Gepäck von der Berlinale zurückgekommen und habe mich sehr gefreut, diese wunderbare Karikatur von mir im Briefkasten vorzufinden, die der Hamburger Zeichner Jens Natter angefertigt hat. Ich finde, er hat mich gut getroffen, obwohl ich in Wahrheit natürlich viel schöner, jünger, schlanker und intelligenter aussehe (hehe). Die Zeichnung hab ich bei Jens, den ich schon seit einigen Jahren vom Badminton kenne, quasi gewonnen. Er hatte auf Facebook drei mögliche Cover für sein nächstes Buch vorgestellt und wollte Meinungen einholen, welches wohl das beste sei. Unter denen, die mit abgestimmt hatten, lobte er eine Karikatur aus und das Losglück war auf meiner Seite. Jens hat’s wirklich drauf, seine Website: bildernatter.com.

Hatte ja bereits während der 10-tägigen Berlinale über das Festival getwittert. Meinen traditionellen Filmbericht gibt’s in etwa einer Woche. Wer hier öfter mit liest weiß, ich brauche nach jedem Festival erst mal ’ne gewisse Zeit, um alle Filme im Kopf zu sortieren, die besten zehn auszuwählen und dann hier kurz vorzustellen. So viel vorneweg: es war eine Berlinale mit vielen schwierigen, aber hoch interessanten Filmen.

Lasst die (Filmfest-)Spiele beginnen

Berlinale-Tasche 2016 Heute zu meiner 21. Berlinale in der Hauptstadt angekommen. Die Berlinale-Tasche find ich ausgesprochen schön. In festem dunkelgrauem Filz, und das Badge am hellgrau-orangefarbenen Band.

Mein Filmprogramm für morgen steht auch schon: zwei Karten hab ich bereits, zwei sind Pressevorführungen, in die ich aller Voraussicht nach mit meiner Akkreditierung reinkomme, und für zwei weitere muss ich morgen noch mal am Kino anstehen:

Und vor den sechs Filmen heißt es von 7-9 Uhr anstehen für die Karten für übermorgen. Auf der Straße, in der Kälte am Potsdamer Platz. Die (Filmfest-)Spiele sind kein Spaß, wie ihr seht. Aber sie lohnen sich immer wieder für die großartigen filmischen Perlen, die man in den verschiedenen Programmsektionen Wettbewerb, Panorama und Forum (bei mir immer mit Schwerpunkt auf den spanischsprachigen Filmen) entdecken kann. Bin recht optimistisch, dass ich auch beim 21. Mal auf der Berlinale tolle Filme entdecken werde. Lasst die (Filmfest-)Spiele beginnen.