Hilf uns Dein Twitter-Erlebnis zu verstehen

Tweet der Woche Wer Twitter gerne nutzt, mag vor allem eines nicht: bevormundet zu werden oder in irgendeine Art Kampagne eingebunden zu werden. Auch und gerade nicht von Twitter selbst. Ein höchst sensibles Thema, an dem der Kurznachrichtendienst bei der Suche nach neuen Twitterern bisher immer gerade so vorbeigeschrammt ist, ohne seine Stammnutzerschaft zu verlieren. Wir müssen uns bis dato immer damit abfinden, wenn der Dienst ein Redesign beschließt, oder Funktionen deaktiviert, die wir eigentlich gern genutzt haben (wie zum Beispiel das Versenden von Links in Direktnachrichten).

Was wir aber gar nicht abhaben können, ist seltsame Fragen gestellt zu bekommen. In diesen Tagen im Tweet der Woche schön auf den Punkt gebracht von der wunderbaren @Zitronenjette20:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Philip Bloom: Mit der Drohne über ‘Koh Yao Noi’

Koh Yao Noi from Philip Bloom.

Drohnen-Videos sind ja nun gar nicht mehr so selten. Mich faszinieren sie aber immer noch. Vogelgleich über Gebäude, Landschaften und Menschen zu fliegen, hat etwas Faszinierendes. Wenn einen so ein Drohnenfilmchen dann auch noch an exotische Orte mitnimmt, haben sie ihren ganz besonderen Reiz. Auf der thailändischen Insel Koh Yao Noi hat der Filmemacher Philip Bloom diese faszinierenden Aufnahmen gemacht.

Szene aus Philip Blooms 'Koh Yao Noi'

Die Momente, wenn der kleine Junge über den Steg läuft, sind extrem beeindruckend. Alles aufgenommen mit der Kamera GoPro Hero 3+. Welche weitere Technik Philip Bloom dabei eingesetzt hat und wie er vorgegangen ist, beschreibt er ausführlich auf philipbloom.net.

Ich weiß ja nicht, ob meine Badminton-Mitspielerin Verena auf ihrer Weltreise auch nach Koh Yao Noi kommt, aber ich würde es ihr wünschen, dass sie diesen bezaubernden Ort live sieht. Jedenfalls ist sie gerade “nebenan” in Vietnam und sie bloggt auch lesenswert über ihre Tour um die Welt: Verena’s Big Trip.

[via GLASS]

Mit Storify Webgeschichten zusammentragen

Fiete Stegers erklärt Storify Der NDR-Netzwelt-Redakteur Fiete Stegers erklärt in einem kurzen Tutorial sehr schön, was man mit Storify anstellen kann:

Viele Menschen teilen mittlerweile im Netz zu Großereignissen oder bestimmten Themen ihre Meinungen oder Gefühle, interessante Fakten oder amüsante Bilder in sozialen Medien. Diese Einzelstückchen zu verwalten und zusammenzufassen, ist eine Kernaufgabe des Online-Journalismus.

Ob das nun eine Kernaufgabe des Online-Journalismus ist, sei dahin gestellt. Das Tool bietet jedenfalls gute Möglichkeiten, Tweets, Facebook-Positings oder Flickr-Abbildungen zu einem Thema übersichtlich zusammenzustellen. Hab mir Storify heute endlich mal angesehen. Als Nutzer kannte ich den Dienst natürlich schon längst, nur erstellt hatte ich so was bisher noch nicht. Und da ich im Rahmen meiner Arbeit immer auch überlege, was man so an pfiffigen Webdiensten in der Bibliothek nutzen kann, hab ich gleich mal testweise ein Storify zu unserer Stabi-App «Weltbrand 1914» angelegt. Geht wirklich kinderleicht, das Tool ist sehr logisch aufgebaut. Et voilá, mein erstes Storify:
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Plastikmüll in den Ozeanen

It’s a plastic world – German from It's a plastic world on Vimeo.

Es ist erschreckend, wie der Großteil unseres Plastikmülls «entsorgt» wird. Er wird einfach ins Meer gekippt. Das ist alles so pervers. Es gibt jetzt sogar schon Plastik-Einlagerungen in Gestein. Das nennt sich dann Plastiglomerat, siehe Wikipedia. Wo immer wir also Plastik vermeiden können, sollten wir das tun. Und es gibt auch Lösungen, wie das in Zukunft besser werden könnte mit der Plastik-Entsorgung.

Im Tagesspiegel ist vor ein paar Tagen ein Artikel dazu veröffentlicht worden: Ein 19-jähriger Niederländer hat mit einem kleinen Prototypen seines Meeresfilters eine halbe Tonne Müll aus dem Meer gezogen.

300 Kilometer lange schlauchartige „Fangarme“ sollen alle vier Kilometer am Meeresgrund befestigt werden und die ohnehin existierenden Strömungen ausnutzen, um Plastikmüll zu sammeln. Die Teile, die größer als 3,5 Millimeter sind, soll das System nach den Berechnungen Slats und seiner rund 100 Mitstreiter zu etwa 80 Prozent festhalten können. Der Müll müsste dann in regelmäßigen Abständen mit einem Schiff abgeholt und an Land verarbeitet werden.

Ein nicht ganz unumstrittenes Verfahren. Über den jungen Niederländer und andere, die nach Lösungen suchen, was gegen den Plastikmüll in unseren Meeren getan werden könnte, berichtet Dagmar Dehmer in ihrem Artikel «Die Müllfischer».

[via esse est percipi]

Neues Layout auf Text & Blog: Journey

Helgoland Düne

Der 4.000. Beitrag in diesem Blog ist ein ganz besonderer, denn er zeigt das Blog in seinem neuen Gesicht. Nachdem ich seit Juli 2007, also seit ziemlich genau 7 Jahren, hier praktisch kaum was am Aussehen des Blogs geändert habe, war es an der Zeit, mal wieder was Neues zu machen. Die Beschränkung auf nur 500 Pixel Breite bei den Bildern und Videos in meinen Blogartikeln störte mich schon länger. Außerdem wollte ich auf ein responsives Design umsteigen (also eines, das die Website auf verschiedenen Bildschirmgrößen unterschiedlich darstellt, je nachdem, ob man sie auf einem großen Monitor am Desktop-PC, am Notebook, auf einem Tablet oder auf einem Smartphone aufruft). Das Ganze sollte insgesamt noch minimalistischer werden, mehr konzentriert auf den Inhalt. Ich glaube, die ganzen Seitenspalten in Blogs werden eh kaum gelesen. Banner-Blindness und so. Also dachte ich mir: weg damit.

Ich habe mich aus all diesen Gründen für das – wie ich finde – angenehm unspektakuläre und sehr reduzierte WordPress-Theme Journey von Tryand entschieden. Fabian bloggt über das Theme und beschreibt seine Gründe, warum er das Template (eigentlich gedacht für Reiseblogger), so wie es ist, angelegt hat. Ich habe das Theme seit vergangenem Wochenende an meine Bedürfnisse angepasst. Unglaublich, an welchen Ecken man überall schrauben muss, um Kleinigkeiten am Layout und am Seitenaufbau zu verändern. Wahrscheinlich habe ich noch nicht an alles gedacht; es kann also sein, dass die nächsten Tage noch hier und da am Template gebastelt wird. Aber im Großen und Ganzen bin ich jetzt erst mal zufrieden. Fahrt mal mit der Maus oben links über das Text & Blog-Logo (Update: Ok, der Transparenz-Effekt ist jetzt kaum noch zu sehen, das wird noch überarbeitet). Und schaut euch das Blog auf dem Smartphone oder, falls vorhanden, einem Tablet an. Was meint ihr? Freue mich auf ehrliche Kritik, Anregungen und Kommentare.

Wer noch mal schauen mag, wie das Blog vorher aussah, hier ein Screenshot vom letzten Outfit, aufgenommen, ehe der Hebel umgelegt wurde.

100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs – Die App der Stabi Weltbrand 1914

hh-nachr-27071914 Am Vorabend des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges titelten die Hamburger Nachrichten – eine überregionale Zeitung, die nicht nur in Hamburg gelesen wurde «Was wird werden?». Im Aufmacher der Sonderausgabe vom 27. Juli 1914 hieß es:

Ungewißheit

Der Zeiger der Weltgeschichte rückt unerbittlich vorwärts. Die patriotischen Kundgebungen, die aus allen teilen Österreich-Ungarns und Deutschland gemeldet werden, zeigen, daß man sich überall des ernstes der Krisis bewußt ist, die Europa gegenwärtig durchzumachen hat.

hh-nachr-29071914 In der ersten Ausgabe nach Kriegsausbruch schreiben die Hamburger Nachrichten in der Morgenausgabe des 29. Juli 1914:

Auf Grund allerhöchster Entschließung Seiner Kaierserlichen und Königlichen Apostolischen Majestät vom 28. Juli 1914 wurde heute an die Königlich Serbische Regierung eine in französischer Sprache abgefaßte Kriegserklärung gerichtet, die in deutscher Übersetzung folgendermaßen lautet:
Da die Königlich Serbische Regierung die Note, die ihr von Österreich-Ungarns Gesandten in Belgrad am 23. Juli 1914 übergeben worden war, nicht in befriedigender Weise beantwortet hat, so sieht sich die Kaiserlich-Königliche Regierung in die Notwendigkeit versetzt, selbst für die Wahrung ihrer Rechte und Interessen Sorge zu tragen und zum Ende an die Gewalt der Waffen zu appellieren. Österreich-Ungarn betrachtet sich daher von diesem Augenblick an als im Kriegszustande mit Serbien befindlich.

Diese und weitere Zeitungs- und Fotorecherchen kann man mit der App «Weltbrand 1914» anstellen, die wir in der Stabi fürs iPad und für Android-Tablets entwickelt haben.
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Nach 7 Jahren bald neues Layout von Text & Blog

Am 1. November 2014 wird dieses Blog 10 Jahre alt. Den ersten Artikel hab ich damals noch in Saarbrücken geschrieben. Ein halbes Jahr später bin ich dann nach Hamburg gezogen. In Kürze erscheint hier – kann es selbst kaum glauben – der 4.000 Beitrag. Seit Juli 2007 hat sich das Aussehen dieses Blogs nicht mehr geändert. Hier schon mal die Ankündigung, dass es bald mal wieder einen Relaunch geben wird. Voraussetzung für die Wahl des neuen Layouts: die alten Beiträge müssen darin immer noch gut aussehen. Im responsiven, minimalistischen Layout soll das Blog für die Zukunft gerüstet sein und sich auf die Inhalte konzentrieren. Die zwei Blogspalten neben den Artikeln werden kaum noch genutzt, darauf möchte ich mit der Umgestaltung reagieren. Könnte also gut sein, dass es bald hier so aussieht:

Neues Layout von Text & Blog

Die alten Aufnahmen im Blog-Header aus der römischen Ausgrabungsstätte Villa Borg im Saarland werden dann der Vergangenheit angehören.