Alternative Hafenrundfahrt bei Traumwetter

Hamburger Hafen

Gestern hab ich mit ein paar lieben Menschen – überwiegend aus der FCSP-Bezugsgruppe – eine Alternative Hafenrundfahrt gemacht, die ich euch nur dringend empfehlen kann. Organisiert von der Gedenkstätte des KZ Neuengamme wurde dabei die Zeit des Nationalsozialismus im Hamburger Hafen aufgearbeitet. Bei diesem traumhaften Wetter, mit diesem Teil unserer Geschichte konfrontiert zu werden, das war schon ein ganz extremer Kontrast. Da sieht man die Schäfchenwölkchen am Himmel, einen noch dazu strahlend blauen Himmel, die wunderschönen Kaispeicher aus rotem Klinkerstein, die mit saftigem Gras bewachsenen Deiche – und dann hört man dazu die kundigen Beschreibungen der beiden Personen, die die Führung kommentierten. Wir haben gelernt, dass zu Kriegszeiten 500.000 Zwangsarbeiter in Hamburg lebten, das Arbeiterinnen und Arbeiter im Hafen zu Räumungsarbeiten gezwungen wurden. Wir haben erfahren (was wir teilweise auch schon wussten), dass Firmen wie Blohm und Voss oder Kühne und Nagel ihre Firmengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus nicht aufarbeiten. Auf jeden Fall ist diese Hafenrundfahrt eine lohnenswerte Erfahrung. Alle Infos und die nächsten Termine gibt es auf der Website der Veranstalter.
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Heimaturlaub im Saarland – Reise zurück in die Vergangenheit

See auf dem Campingplatz Königsbruch

Letztes verlängertes Wochendende (von Himmelfahrt 25.5. – Montag 29.5.) war ich im Saarland auf Heimaturlaub. Es bot sich an, vor dem am Dienstag begonnenen Bibliothekartag in Frankfurt ein paar Tage in der alten Heimat zu verbringen. Was für ein Glücksfall mit dem Wetter, richtig schön heiß, so wie ich es mag. Und mit meinem Bruder und seiner Familie war ich auch zwei mal auf dem Campingplatz Königsbruch (bei Homburg), wo ich schon als kleines Kind mit meinen Eltern war. Eine Radtour mit meinem Bruder zum alten Erbacher Bahnhof (heute befindet sich dort ein Tierheim) wurde zu einer Reise in die Vergangenheit. Über die selben holprigen Wald- und Wiesenwege, mit teils dichter bewachsener Umgebung, aber eigentlich alles wie früher. Ich kam wieder an Orten vorbei, wo ich zum Teil seit über 30 Jahren nicht mehr war. Zum Beispiel an einer Schranke zu einem Waldweg, auf der wir früher als Jugendliche stundenlang gesessen hatten. Ein ganz sonderbares Gefühl. Schön, wieder dort gewesen zu sein.

Hier noch ein paar Bilder:
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Mein Foto vom OpenAMH-Instawalk wird im Museum hängen

Hier war es die letzten Tage etwas ruhiger im Blog, weil ich 9 Tage unterwegs war, erst im Saarland und dann auf dem Bibliothekartag in Frankfurt. Es wird aber alles nachgeholt.

Den Anfang macht eine freudige Nachricht des Archäologischen Museums Hamburg, die mich in Frankfurt ereilt hat. Wer mir auf Twitter, Instagram oder Facebook folgt, wird sich vielleicht erinnern, dass ich vor vier Wochen, am 6. Mai, am Instawalk #OpenAMH des Museums teilgenommen hatte und einige Fotos gepostet hatte. Unter allen Fotos, die an diesem Tag von den Teilnehmern gepostet wurden, hatte das Museum gemeinsam mit thisaintartschool die drei besten Fotos ausgewählt, die einen Platz im Museum bekommen werden.

Und, was soll ich sagen? Ich kann es gar nicht fassen, eines meiner Bilder ist dabei. Hier nochmal das Werk in groß – wie immer hier im Blog auf Klick auch in ganz groß:
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Die Relativität des Normalen

Tweet der Woche Neben dem Informationsgewinn und dem hohen Unterhaltungswert liegt ein weiterer Vorteil von Twitter darin, zu erkennen, dass der Wahnsinn überall zu finden ist. Schön auf den Punkt gebracht von @lumeld. Für mich deshalb der Tweet der Woche:

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Hinter den Torten der Wahrheit

Tweet der Woche Katja Berlin beeindruckt immer wieder mit ihren Torten der Wahrheit. Auch mit der aktuellen:

Nun hat sie die treue Leserschaft ihrer hintergründigen Tortendiagramme hinter die Kulissen schauen lassen, denn so eine Torte macht sich nicht von selbst. Dahinter steckt ‘ne Menge Arbeit. Für mich der Tweet der Woche:

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Kind – Gefahr – Großmaul: Trump

Tweet der Woche Zur Zeit herrschen «Chaostage im West Wing». In der New York Times ist diese Woche ein sehr zutreffender Artikel über den komplett im Amt überforderten und sowohl für die US-Nation wie auch für die gesamte Welt eine wandelnde Gefahr darstellenden Präsidenten Trump erschienen. Sehr lesenswert: «When the World Is Led by a Child». Viele US-Amerikaner konzentrieren ihre politischen Überlegungen darauf, wie man dieses “Kind” wieder aus dem Weißen Haus bekommt: «The 25th Amendment Solution for Removing Trump». Im Tweet der Woche zeigt @ValdisKrebs, was Trump außer Kind und wandelnder Gefahr noch ist: ein Großmaul.

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