Neuseeland zu Weihnachten

Neuseeland
Der ultimative TV-Tipp: Samstag, 25.12.2004: 3 Sat, 18.15 – 19.00 Uhr
Reise in ferne Welten: Neuseeland – Reiseerlebnisse auf der Nordinsel

Für Europäer wird ein Besuch Neuseelands zur Reise in eine „verkehrte Welt“: Weihnachten wird im Hochsommer gefeiert, die Sonne geht im Westen auf und das Badewasser fließt tatsächlich links herum in den Ausguss!

Ein Film vom Alexander M. Groß
Weitere Infos im TV-Tipp zum Ausdrucken als pdf (29kb)

Hörbücher sind in

Und zwar immer mehr auch für Leute, die den Audiobooks bisher kritisch gegenüber standen. So schreibt Helmut Merschmann in seinem lesenswerten Artikel „Hör doch mal zu!“:

Für Leseratten und Vertreter konventioneller Kulturkompetenz mögen Audiobooks eher seltsam erscheinen. Warum sollte man die mühsam erworbene Lesekompetenz nicht mehr anwenden und stattdessen fremde Personen über Tonfall, Rhythmus, Duktus und Tempo entscheiden lassen? Doch mit einem Mal waren sie da und eroberten die Ohren ehemaliger Leser: Audiobücher auf CD. Häufig von prominenten Stimmen vorgetragen, konnten sich die sprechenden Texte in den letzten Jahren schnell auf dem Markt etablieren.

LOve & MOtion

LOve & MOtionLOve & MOtion
LOve & MOtion ist der Titel eines Dokumentarfilms über Lomographie von Christian Schmidt-David.

Die LOMO LCA ist eine unscheinbare russische Kompaktkamera, die nach den politischen Wirren von 1989 plötzlich im Westen eine zweite Karriere macht. Wiener Studenten nehmen sich ihres Schicksals an und begründen eine weltweite Bewegung, eine andere Art zu fotographieren – die Lomographie.

Mehr auf loveandmotion.de (Tipp: Lomowalls in der Sektion Fotos beachten!)
Der Film erfährt seine Uraufführung auf dem Max Ophüls Festival in Saarbrücken am 19. Januar 2005.

Im Namen der Freiheit

Paul Ingendaay, ein exzellenter Kenner der spanischen Kultur- und Medienlandschaft, schildert in der FAZ (21.12.04 – Im Namen der Freiheit) den „Fall Echevarría“: Wie ein Literaturkritiker der Zeitung „El País“ es wagt, einen Roman von Bernardo Atxaga -„El hijo del acordeonista” (Der Sohn des Akkordeonspielers) – zu verreißen, der im Verlag Alfaguara erschienen ist. Und da dieser Verlag zur gleichen Unternehmensgruppe (Grupo Prisa) wie „El País“ gehört, versucht die Zeitung nachträglich mit allen Mitteln den Roman und den Autor in ein positives Licht zu rücken und den Kritiker Ignacio Echevarría kaltzustellen. Während so etwas früher nur ‚hinter den Kulissen‘ passierte, wird heute -und wurde auch in diesem Fall- erfolgreich Widerstand im Internet formiert und eine kritische Gegenöffentlichkeit geschaffen. Paul Ingendaay bringt es auf den Punkt:

Aus der ganzen Affäre ist mehrerlei zu lernen: welche Gefahren der freien Meinungsäußerung in Zeiten der Konzernverflechtung drohen; wie leicht eine Zeitung ihre Glaubwürdigkeit beschädigen kann; und welche Möglichkeiten das Internet bietet, um die Debatte zu einer öffentlichen Angelegenheit zu machen, die von niemandes Gnaden abhängt.

Wer der spanischen Sprache mächtig ist, kann die Originalrezension von Echevarría, die Chronologie des „Caso Echevarría“ samt Protestnote von Rafael Conte, Mario Vargas Llosa, Rafael Sánchez Ferlosio, Juan Marsé, Eduardo Mendoza, Félix de Azúa u.a. hier nachlesen: periodistadigital.com