Pretty when she cries

Seltsam, viele lesen gern das Blog von Anke Gröner. Ich gehöre eigentlich nicht dazu, aber das ist ja auch Geschmackssache. Heute hat sie mich allerdings mit ihrem Beitrag beeindruckt. Ich habe immer sehr, sehr viel Respekt vor so viel Selbstzweifel:

Ich habe seit längerem das Gefühl, wieder und wieder das Gleiche zu schreiben. Agenturkleinkram, Filmartikel, mal kommentiert, mal nicht, wie geht’s mir heute, was macht der Kerl …

Mirrors

Arkansas-SträflingeArkansas-SträflingeArkansas-SträflingeArkansas-Sträflinge
Bruce Jackson stellt in seiner Foto-Galerie Mirrors beeindruckende „Portraits“ des Arkansas State Prison aus den Jahren 1915-1937 vor. Ohne Ablenkung durch einen Textkommentar blickt man auf Gesichter einer vergangenen Zeit und fragt sich, was diese Menschen dorthin gebracht hat. Äußerst sehenswert und zugleich erschütternd.
[via escolar.net]

Diskursökonomie

Klingt spannend: Der Medienwissenschaftler Hartmut Winkler untersucht die Medien unter wirtschaftlichen Aspekten:

Es geht darum, ökonomische Modelle für die Medienwissenschaft
fruchtbar zu machen, um die Mediensphäre auf neue Weise von der
Zirkulation her zu begreifen. Muster ist hier die Warenzirkulation.
Und die Vorstellung ist, dass zwischen der Zirkulation der Zeichen,
d. h. dem symbolischen Verkehr, Medien, Kommunikation und
‚Austausch‘, und der Zirkulation der Waren, d. h. Ökonomie und
‚Tausch‘, eine strukturelle Ähnlichkeit gezeigt werden kann.

Passend zum Thema stellt auch Winkler sein Buch „Diskursökonomie“ ‚in kostenloser Zirkulation‘ zu Verfügung, in Absprache mit dem Suhrkamp-Verlag. Zahlreiche weitere Texte des Autors gibt es im HTML- oder pdf-Format auf seiner Homepage.
[Entdeckt im Telepolis-Artikel von Falk Lüke «Das Buchuniversum muss sein Verhältnis zur elektronischen Schiene noch finden» – Ein Gespräch mit Hartmut Winkler über Diskursökonomie, Bücher als PDF und die Medienwissenschaft]