10 Jahre auf Twitter

Wie feiert man zehn Jahre Twitter? Keine Ahnung, ist ja das erste Mal, dass ich zehn werde auf Twitter. Als ich am 11. März 2007 meinen Twitter-Account @textundblog registriert habe, war der Dienst noch vollkommen unbekannt in Deutschland. Und ich war auch sehr skeptisch. Ein Dienst, wo jeder schreibt, was er gerade macht? Braucht doch kein Mensch, war meine erste Reaktion, als ich davon erfuhr. Heute bin ich froh, dass ich es trotz dieser skeptischen Haltung ausprobiert habe und möchte Twitter nicht mehr missen.
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Veganes Menü: Kohlrabi-Salat mit Honigessig & Weißes Winter-Chili

Am Wochenende habe ich vegan gekocht, also beinahe vegan. Die beiden Rezepte, die ich hier vorstelle, sind jedenfalls vegan. Und äußerst lecker. Ich bin weder Vegetarier noch Veganer, doch ich halte es wie dieser Veganer, der heute in der SZ so schön darüber berichtet: «Ich finde, jedes Stück Fleisch, dass Ihr weglasst, ist ein kleiner Fortschritt…». Unabhängig von der persönlichen Einstellung zu dem Thema, ob man Tiere oder tierische Produkte essen sollte oder nicht: wir essen alle meist viel zu viel Fleisch. Hier nun ein kleiner Menü-Vorschlag, der ganz ohne Fleisch auskommt und aus zwei sehr leckeren und schmackhaften Gerichten besteht.

Vorspeise: Kohlrabi-Salat mit Honigessig

In der aktuellen Ausgabe der empfehlenswerten Zeitschrift Effilee (#40, Frühjahr 2017)1 hab ich mit großem Interesse den Artikel über den Koch Wenzel Pankratz gelesen.
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  1. Die Zeitschrift Effilee hab ich bei Stevan Paul entdeckt []

Mit Inhalten statt mit Geld überzeugen

Tweet der Woche Weil der Tweet so viel aussagt – vor allem, dass man sich mit Geld keine Social-Media-Reputation aufbauen kann, sondern nur mit guten Inhalten –, ist der Spruch von @Konrad mein persönlicher Tweet der Woche:

Meine Einschätzung zu diesem Thema hatte ich auch schon spontan auf Twitter zum Ausdruck gebracht.

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Festivalbericht Berlinale 2017

Tickets Berlinale 2017

Nun hatte ich (mir) eine Woche Zeit (gelassen), um mir die 48 Filme durch den Kopf gehen zu lassen, die ich auf der Berlinale in neun Tagen gesehen habe. So ein Festivalmarathon mit 5 bis 6 Filmen pro Tag ist eine enorme Belastung für das Auffassungsvermögen, zumal die Filme meist sehr fordernd sind. Sowohl was ihre Machart, als auch was ihre Thematik angeht. Ich stimme dem Tenor der Filmkritik, es sei ein durchwachsener Jahrgang gewesen nicht zu. Viele Journalisten, die über die Berlinale berichten, schauen sich größtenteils nur den Wettbewerb an. Da entgeht ihnen natürlich Einiges aus dem insgesamt ca. 400 Filme (!) fassenden Programm. Es gibt eben noch viele weitere Reihen auf der Berlinale, in denen es sehenswerte Filme zu entdecken gibt: Forum, Panorama und Retro, um nur drei zu nennen. Die guten Filmjournalisten wissen und würdigen das selbstverständlich.

Wie dem auch sei, Film ist immer auch ein subjektives Thema. Somit komme ich zu meiner persönlichen TOP 10. Dies sind die zehn Filme, die ich uneingeschränkt empfehlen kann (die Reihenfolge enthält keine Wertung, es ist die Abfolge, in der ich sie vom 10.-18.2.2017 gesehen habe):

1. Testről és lélekről (On Body and Soul)

von Ildikó Enyedi (Ungarn 2017)
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