Barack Obama – Der Kandidat und das Netz

Hier sammle ich seit Oktober 2006, in loser Folge kontinuierlich ergänzt, Informationen über Barack Obama, den möglichen Kandidaten der Demokratischen Partei für die Präsidentschaftswahl 2008 in den USA.

Dabei interessiert mich besonders, wie Barack Obama das Internet bzw. das Phänomen Web2.0 für seine politische Kampagne zur Wahl zum Präsidentschafts- kandidaten und, im Erfolgsfall, zur Wahl zum Präsidenten einsetzt.

Trennlinie

Letzte Aktualisierung: 05.11.08

05.11.08: Barack Obama – Der Kandidat wird Präsident

New Yorrk Times, 5.11.08: OBAMA Racial Barrier Falls as Voters Embrace Call for Change
Artikel vom 05.11.08: «Obama Elected President as Racial Barrier Falls».

Barack Obama ist nach zwei Jahren Wahlkampf an seinem Ziel angekommen. Mit großer Mehrheit wählten ihn die US-Amerikaner heute zum 44. Präsidenten der USA. Die NYT titelt zum historischen Wahlerfolg: OBAMA – Racial Barrier Falls as Voters Embrace Call for Change

Eine erste Analyse, inwieweit Web 2.0 und die über Netzwerke organisierte Wahlkampagne Obamas zu diesem Erfolg beigetragen haben, gibt David Talbot in Technology Review (05.11.08): «Das Geheimnis seines Erfolges»:

„Bill Clintons Wahlspruch 1992 war: ,Es ist die Wirtschaft, Dummkopf‘. Dieses Mal müsste es heißen: ,Es ist das Netzwerk, Dummkopf'“, sagt Trippi.

30.10.08: «American Stories, American Solutions», 30-minütiges Infomercial:


Direktlink YouTube

Weitere Informationen: Obama geht mit Infomercial auf Nummer sicher

24.07.08: Barack Obamas Rede an der Berliner Siegessäule (Text der Rede):


Direktlink YouTube

In der so angekündigten Veranstaltung sprach Obama vor 200.000 Zuhörern. DIE ZEIT schreibt am 25.07.2008: «Es ist Zeit für neue Brücken».
Auf diesem Flickr-Foto sieht man die vordersten Reihen der Zuhörerschaft, größtenteils damit beschäftigt den zukünftigen Präsidentschaftskandidaten zu fotografieren.

24.03.08: Die berühmte Rede «Speech on Race» zur Rassismus-Problematik und zur Abgrenzung Obamas von Jeremiah Wright:

Direktlink YouTube

Transkription in der NYT: «Barack Obama’s Speech on Race» (19.03.08)
Spiegel Online: «Obama-Rede wird Superhit auf YouTube» (24.03.08)
Tagesspiegel: «Worte von gestern, Waffen von heute» (19.03.08)

13.03.08: MoveOn startet seine Wahlspot-Kampagne «ObamaIn30Seconds».

04.03.08: ReadWriteWeb: «How the Barack Obama Campaign Uses Wikis to Organize Volunteers» Wie Obamas Team durch den Einsatz von Wikis und Basecamp die Mitwirkung freiwilligen Unterstützer in seinem Wahlkampf organisiert.

20.02.08: Text & Blog: «Beispiel für Web 2.0-Strategie Obamas» Wie wird mit Mitteln des Internets rasch auf Kritik – etwa fehlende konkrete Positionen im Wahlkampf – reagiert.

14.02.08: Telegraph: «Barack Obama’s ‚Yes We Can‘ video». Neil McCormick im brit. Telegraph über den Erfolg des Obama-Supportvideos [via Job & Joy].

13.02.08: Spiegel Online: «Obama boomt im Internet». Haushohe Führung für Obama im Facebook-Duell: er hat dort 480.868 Unterstützer, während Clinton nur auf 109.591 kommt.

05.02.08: ReadWriteWeb: «Obama and Paul: The Kings of the Web Election» mit Verweis auf die extrem erfolgreiche – und v.a. über das Netz geführte – Spendenkampagne Obamas und Hinweisen, wo im Internet der Super-Tuesday am besten zu verfolgen ist.

19.07.07: Klaus Eck (PR Blogger): «US-Wahlkampf I: Obama unplugged» – Wie Obama auch die Facebook-Community in seinen Wahlkampf einspannt.

22.03.07: Deutschlandfunk: «Die Chancen des Bewerbers Barack Obama»

10.02.07: Text der Ankündigung Obamas als Präsidentschaftskandidat anzutreten (in Springfield, Illinois, hier als Video in wmv)

10.02.07: Spiegel online: «Ist Barack Obama schwarz genug?»

04.02.07: FAZ: «Erstaunlich, dieses seltsame Leben» – Der Bestseller des demokratischen Senators Barack Obama ist das erste postmoderne Politikerbuch

28.01.07: New York Times: «In Law School, Obama Found Political Voice»

18.01.07: Financial Times Deutschland: «Obama bringt Clinton in Zugzwang»

18.01.07: The Economist: «Man versus machine – Barack Obama (almost) declares that he is running for president»

01/2007: Buchkritik von Katrin Jordan: «Entweder und oder – Barack Obama, Shooting-Star der US-Demokraten, legt sein Programm vor» (In: Internationale Politik)

01/2007: Mit solchen Werbevideos, die leicht in andere Websites einzubinden sind – wie hier man sieht 😉 – macht Obama auf sich aufmerksam und nutzt virale Strukturen:Direktlink Brightcove


24.10.06:
Tagesschau: «Barack Obama könnte US-Präsident werden», dazu ein Porträt von Barack Obama: audio Audiobeitrag von Georg Schwarte, NDR-Hörfunkstudio Washington, Länge: 3’40

23 Gedanken zu “Barack Obama – Der Kandidat und das Netz

  1. Auch nach dem „Super Tuesday“ hat Obama noch Chancen, obwohl Hillary mehr Delegierte auf ihrer Seite hat. Vielleicht gibt es ja wirklich noch ein kleines Wunder und Obama wird Kandidat.

  2. Ja, da ist noch alles offen. Bei 2025 zu erreichenden Delegierten ist mit dem 845- zu 765-Vorsprung von Hillary Clinton für Barack Obama noch gar nichts verloren. Im Gegenteil: die Tatsache, dass der Super Tuesday nicht zur von manchen erwarteten Entscheidung für Clinton geworden ist, kann man schon fast wieder als Sieg für Obama werten. Die Stimmung verändert sich nach wie vor zu seinen Gunsten.

  3. Sach mal, in der Sammlung fehlt aber zum Beispiel sowas hier. Kannst doch in einem Beitrag über Obama im Internet nicht nur Sekundärliteratur angeben, und dann auch noch überwiegend aus Massenmedien. 😉

  4. @Karin Janner: Danke, freut mich.

    @Fischer: Dafür ist der Kommentarbereich ja gut: ein Korrektiv für vermisste Inhalte. Danke für den ergänzenden Hinweis. 😉

  5. Ne ganz einfache allgemeine Festellung ist doch: „Was ist das besondere an dieser Wahl?“. Ich kenne weder von Obama noch von McCain die wahre politische Vorgeschichte. Mir ist die Wahl in den USA (wenn sie überhaupt stattfindet) sowas von egal. Der Fahrplan für die nächsten Monate und Jahre steht doch sowieso.

  6. @Osama: Dafür, dass Dir die USA-Wahl nach eigener Aussage egal ist, erstaunt es mich dann doch, dass Du diesem Thema ein eigenes Blog widmest?! Oder ist das Ziel deines Blogs zu zeigen, dass die Wählerinnen und Wähler in USA im Prinzip gar keine Wahl haben?

  7. Na, ob so ne Presseschau die bezeichnung Blog (egal mit welchem Artikel 😉 ) verdient, sei mal dahingestellt.

    Die Vorstellung, dass die Amis im Grunde gar keine wirkliche Wahl mehr haben, ist allerdings zumindest überlegenswert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *