Marietta Slomka und das Geheimnis eines guten Interviews

Warum Marietta Slomka so gute Interviews führt, wird klar, wenn man hier von ihr erfährt, wie sie diese führt und vorbereitet. Keine Fragen aufschreiben (außer der ersten, da die den Gang des ganzen Gesprächs bestimmt), sich nicht als Stichwortgeber(in) für Botschaften des Interviewten missbrauchen lassen, zuhören, nachfragen. Und vor allem: gut vorbereitet reingehen («Manchmal bereite ich mich 3 Stunden auf ein 3-Minuten-Interview vor»).
Respekt, Marietta!

[via Markus Jakobs auf Google+]

7 Gedanken zu “Marietta Slomka und das Geheimnis eines guten Interviews

  1. ihre interviews gehören zu den highlights in den deutschen nachrichtensendungen und jetzt verstehe ich auch warum.

  2. @sparschaeler: Genau so ging es mir auch. Was sie sagt, sind zwar scheinbar Selbstverständlichkeiten, aber das muss man erst mal machen (sprich: akribische Vorbereitung, denn nur, wer informiert ist, kann kritisch nach haken) und so konsequent umgesetzt bekommen.

  3. Sie ist eine tolle Journalistin und ich finde ebenfalls, dass sie mit die besten Interviews in den diversen Nachrichtenredaktionen führt. Und im Video sieht man, dass sie auch Freude dabei hat. Ihr Gesicht, während sie erzählt, dass sie wie so eine Art „Springteufelchen“ ist. *g*
    Schade, dass sie während der Nachrichten, immer so ernst schauen muss, sie hat nämlich auch ein schönes Lächeln.

    Lustig auch „Evil Weasel“ hinter ihr an der Wand und gleich darunter „Bild erklärt die Rechtschreibreform“! ;o)

    Bleibt nur zu hoffen, dass man ihr nicht irgendwann auch einen dieser unsäglichen „Polittalks“ á la Anne Will, Günter Jauch, etc. anbietet, bzw. dass sie dann auch klug genug ist, sowas nicht zu machen.

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