Google hat erste Details zu seinem Browser Chrome (siehe Bericht bei Golem) in Form eines Comics vorgestellt. Auf Seite 13 trifft einen jedoch der Schlag, wenn man mal ein genaueres Auge auf die europäische Karte wirft.
Bin schon gespannt, wie Chrome etwa in den BeNeLux-Staaten aufgenommen wird. Bin mir nicht so sicher, ob es dort grenzenlosen Jubel geben wird.
Update 23:15 Uhr: Wer den neuen Webbrowser für Windows herunterladen möchte, kann dies seit wenigen Stunden hier tun: Google Chrome.
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34 Antworten bis jetzt ↓
sabbeljan sagt am 02.09.2008 um 10:38 Uhr:
Das nennt man wohl “West-Erweiterung”…
Markus sagt am 02.09.2008 um 10:43 Uhr:
Und Nord…
Andrea sagt am 02.09.2008 um 11:26 Uhr:
Na hoffentlich kennen sich die Entwickler des Browsers mit Informatik besser aus als in Geographie.
Monsterpeinlich. So was geht einfach nicht!
Markus sagt am 02.09.2008 um 11:36 Uhr:
Ja, Andrea, das ist natürlich komplett daneben, auch wenn es nur ein Comic ist. Und dann wird im Text noch auf Dänemark verwiesen, das ländergrenzentechnisch überhaupt nicht vorhanden ist. Google hätte sich ja nur seiner eigenen Werkzeuge (Google Maps, Google Earth) bedienen müssen. Ich nehme an, den gerade auch historisch mehr als peinlichen Lapsus werden sie noch korrigieren. Deshalb hab ich das bisherige Bild – zu Dokumentationszwecken – auf Flickr abgelegt.
Faustus sagt am 02.09.2008 um 11:37 Uhr:
Das erinnert einen schon an Germania, oder? Sogar Österreich und Ungarn sind … äh… “angeschlossen”…
Faustus sagt am 02.09.2008 um 11:39 Uhr:
Vielleicht sehen wir das auch zu egozentrisch. Vielleicht hat Google ja gerade das genannte Dänemark optisch vergrößert und wir selbst sind getilgt…?!
Markus sagt am 02.09.2008 um 11:41 Uhr:
@Faustus: Der kleine Klumpen, der da unter D. klebt, soll wohl Österreich sein. Dann fehlte allerdings die Schweiz.
Sieht fast so aus, als hätte sich der reichlich unbedarfte Comic-Zeichner an der europäischen Sprachenkarte orientiert.
gerd sagt am 02.09.2008 um 11:42 Uhr:
Dänemark is ganzen schönen großgewordenen…
Faustus sagt am 02.09.2008 um 11:43 Uhr:
So richtig passen tut die Sprachenkarte ja auch nicht… und Österreich ist ja viel zu klein, dafür fließen wir da drüber noch ein ganzes Stück nach Osten… Schon sehr strange.
Markus sagt am 02.09.2008 um 11:43 Uhr:
@Gerd, @Faustus: “Something is rotten in the state of Denmark”… ;-)
Zitat
Faustus sagt am 02.09.2008 um 11:53 Uhr:
@Markus: Endlich macht das mal wieder Sinn ;-)
rrho sagt am 02.09.2008 um 12:07 Uhr:
@Markus: So unbedarft ist der Mann nicht, das ist immerhin Scott McCloud…
Quintus sagt am 02.09.2008 um 12:46 Uhr:
Autsch!
Markus sagt am 02.09.2008 um 12:53 Uhr:
@rrho: Mag sein, dass er bekannt ist, aber was die Ländergrenzen anbelangt, hat Scott McCloud hier mehr als unbedarft gezeichnet. Aber danke für den Hinweis auf den Namen des Zeichners.
@Quintus: Ja, tut weh.
r|ob sagt am 02.09.2008 um 12:53 Uhr:
Vor Google musste man sich bei der Landesgewinnung noch viel mehr Mühe geben…
Googlegraphie-Kenntnisse? | Roberts Blog sagt am 02.09.2008 um 12:53 Uhr:
[...] Text und Blog Verlinke diesen Artikel bei [...]
truetigger sagt am 02.09.2008 um 21:09 Uhr:
Das einzelne Land schaut verdächtig schweizerisch aus – unser Österreich, oder wie man damals sagte die Ostmark, liegt etwas weiter rechts :) Selbst das im Comic angesprochene Dänemark ist Teil Grossdeutschlands…
Aber es ist ein Comic, der nimmt es net SOO bierernst. Hier kann man noch gefahrlos Deutschland in den Grenzen von ‘42 bewundern, ohne gleich eine politische Gesinnung unterstellt zu bekommen. Gönnt euch das doch *g*.
Zum eigentlichen Thema: Google greift den Konkurrenten Microsoft direkt an, der Machtkampf im Internet verschärft sich. Das verspricht spannend zu werden. Und abgesehen von dem Patzer auf der Karte ist die Idee Googles, die PR über ein Comic zu beginnen, grandios.
Markus sagt am 02.09.2008 um 22:35 Uhr:
@truetigger: Das eine IT-Kampagne mit einem Comic gelöst wird, ist natürlich begrüßenswert. Das ist ‘ne verdammt coole Aktion, da geb ich Dir Recht. Und was da für ein Browser auf uns zukommt, darf mit Spannung erwartet werden. Jetzt in diesem Moment ist es gerade Thema in den Tagesthemen.
google chrome - statt glänzendem chrom nur rostiger schrott « danilolablog sagt am 02.09.2008 um 23:04 Uhr:
[...] der heutigen aufregung in der blogosphäre (übersicht bei rivva), wollte ich mir den neuen browser des internet-kraken [...]
Google Chrome Operating System | Magento Onlineshop Portal sagt am 03.09.2008 um 06:24 Uhr:
[...] wohl an niemandem unbemerkt vorbei gehen. Leider hat keiner der Artikel die ich bisher lesen konnte es auf den Punkt gebracht was hier programmiert [...]
chrome sagt am 03.09.2008 um 20:45 Uhr:
In Verbindung mit einem Google Account soll der Chrome Browser ja interessante Dinge an die Mutter Google senden. Naja mal abwarten ich hoffe immer noch auf eine AntiSpy Version :)
Quintus sagt am 03.09.2008 um 22:05 Uhr:
Ganz, ganz lustig sind ja auch die Nutzungsbedingungen.
“11.1 Das Urheberrecht sowie sämtliche anderen Rechte, die Sie hinsichtlich Ihrer mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte bereits besitzen, verbleiben in Ihrem Besitz. Durch das Übermitteln, Einstellen oder Anzeigen von Inhalten erteilen Sie Google eine unbefristete, unwiderrufliche, weltweit gültige, unentgeltliche und nicht exklusive Lizenz zum Vervielfältigen, Anpassen, Modifizieren, Übersetzen, Veröffentlichen, zum öffentlichen Darstellen und Anzeigen sowie zum Vertreiben sämtlicher mithilfe der Services übermittelten, eingestellten oder angezeigten Inhalte. Diese Lizenz dient einzig dem Zweck, Google das Anzeigen, Vertreiben und Bewerben der Services zu ermöglichen, und kann gemäß den sonstigen Bedingungen des jeweiligen Service jederzeit wieder entzogen werden.”
Das heißt doch, dass meine Kontonummer, Kreditkartennummer etc, die ich über den “Service” Chrome – ja, der ist eingeschlossen – übermittle, von Google genutzt, vervielfältigt und veröffentlicht werden darf, ohne dass ich etwas dagegen tun könnte. Das Ding kommt mir nicht auf den Rechner.
Markus sagt am 03.09.2008 um 22:22 Uhr:
@Quintus: Nicht, dass ich Chrome hier verteidigen möchte, aber vielleicht relativiert sich die Furcht vor Datenmissbrauch etwas durch die Lektüre diese Artikels von Matt Cutts, den Johnny Häusler heute auf Spreeblick verlinkt hat: Preventing paranoia: when does Google Chrome talk to Google.com?.
Aber unabhängig davon, wie viel Google da nun wirklich an Daten sammelt und auswertet, hast Du natürlich vollkommen Recht, hier sehr skeptisch zu sein. Dadurch, dass es sich ja bei Chrome um eine Opensource-Entwicklung handelt, besteht aber die Chance, dass zukünftig Erweiterungen angeboten werden, die den Schutz der Privatsphäre verbessern.
Jekylla sagt am 04.09.2008 um 10:15 Uhr:
@Herr Quintus: In Sachen ToS ist bereits Bewegung und zwar Rückwärtsbewegung in Gang gekommen, lesen Sie mal hier ab “Original Article” und danach die Updates. Man befürchtete wohl eine Empärungswelle. “Versehen”, jaja….
Jekylla sagt am 04.09.2008 um 10:15 Uhr:
Empörung. Sehen Sie mal, wie empört ich bin! ;-)
Markus sagt am 04.09.2008 um 10:28 Uhr:
Frau Jekylla, Sie sind zu Recht empärt …ahäm… empört über die ToS (Terms of Service).
Christine sagt am 04.09.2008 um 15:02 Uhr:
Die Schweiz, Österreich und Slowenien gehören wohl neuerdings auch dazu… zumindest sieht es auf der Karte so aus.
Nett gemeint Google, aber ich glaube, keine gute Idee.
Markus sagt am 04.09.2008 um 15:07 Uhr:
Nee, Christine, da hast du Recht. Und das kann der Zeichner dann auch nicht mehr mit der oben bereits erwähnten europäischen Sprachenkarte entschuldigen.
truetigger sagt am 04.09.2008 um 16:15 Uhr:
Naja, FÜR die Idee mit der Sprachenkarte würd sprechen (Wortspiel *g*), dass die Schweiz explizit ausgenommen ist. Davon kann sich allabendlich jeder auf 3Sat bei “10vor10″ überzeugen: was immer es ist, deutsch ist es _sicher_ nicht, was die Eidgenossen da nuscheln :)
Markus sagt am 04.09.2008 um 16:33 Uhr:
@truetigger: ;-))
sparschäler sagt am 04.09.2008 um 20:53 Uhr:
Von mir aus kann sich Google seinen neuen Browser in den verchromten A….. schieben, ich persönlich bin ja mit Netscape nach wie vor sehr zufrieden. In Stabilität und Schnelligkeit kaum zu toppen.
Jekylla sagt am 08.09.2008 um 11:24 Uhr:
Google Chrome in der Beta-Version kommt mir nach Lektüre diverser vertrauenswürdige Quelle erstmal nicht aufs Laptop. Da warte ich lieber die fleissigen Bugfixer ab, die auch die lustigen kleinen Sicherheitslücken noch schließen.
Außerdem, wissen Sie, ich find den Mozilla gut. Never change a running system.
Meine 2 Cents zu Google Chrome : Jörn Schaars feine Seite sagt am 10.09.2008 um 08:09 Uhr:
[...] Woche ging das los: Erst hat Google die Europakarte neu gezeichnet und dann kam endlich Googles neuer Browser auf den Markt. Fortan überschlug sich die [...]
Webshopnews sagt am 26.10.2008 um 12:10 Uhr:
Das gute daran ist ja, dass niemand gezwungen wird, Google Chrome zu verwenden. Ich hab das Teil testweise jetzt auch mal installiert. Grundsätzlich funktioniert Chrome sehr gut und vor allem schnell – ob ich meine Daten allerdings an Google weitergeben möchte, bezweifle ich schon stark. Ist aber sicherlich nur eine Frage der Zeit, bis es hier Abhilfe gibt… :-)
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