Medienkritik

Tweet der Woche Wie so viele von uns, bin auch ich begeistert von Netflix. Wie so viele von uns, mag ich die epische Breite des Erzählens im Serienformat. Wie so viele von uns, freue ich mich, dass bald die 4. Staffel von Orange is the New Black ausgestrahlt wird. Man kann und muss den Erfolg von Netflix aber auch medienkritisch und gesellschaftskritisch betrachten. Schilling & Blum tun das im Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Ein Anagramm zur Ursachenforschung

Tweet der Woche Zu Fernsehsendungen mit Heidi Klum kann ich inhaltlich nichts sagen, weil ich die nie schaue. Und trotzdem habe ich sehr gelacht über diesen Tweet.

Herr @Stoewer nutzt ein Anagramm1 zur Ursachenforschung einer besonders negativen Eigenschaft von Frau Klum. Mein persönlicher Tweet der Woche:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

  1. Wortherkunft von Anagramm: griechisch anagraphein «umschreiben». []

Die Anstalt zur neoliberalen Politik unter Selbstaufgabe der Sozialdemokratie

Wir schreiben das Jahr 11 nach Merkel. Die Reichen wurden immer reicher und die Armen immer mehr.

Die gestern ausgestrahlte Anstalt ist unbedingt sehenswert. Was als lustiger Robin-Hood-Klamauk daherkommt, ist in Wahrheit eine tiefgründige und bitter wahre Analyse der Politik der vergangen beiden Jahrzehnte. Oder wie ich auf Twitter schrieb:
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Neugierde auf höchstem Niveau

Tweet der Woche Der Tweet der Woche ist in dieser Woche ein Bild. Das von @augusrodri geteilte Foto ist nicht nur ein Schnappschuss eines goldigen Babys und eines kleinen Jungen, sondern zeigt so wunderbar die natürliche Affinität der nun heranwachsenden Generation zu digitaler Kultur und mobilen Endgeräten. Das spanische Wort curiosidad heißt Neugierde. Hier sehen wir Neugierde auf höchstem Niveau mit maximalem Cuteness-Faktor:

Passend zum Thema digitale Bildkultur und Speicherung unserer privaten Daten, hat sich heute morgen Xenius auf Arte mit dem Thema beschäftigt. Sehenswert:
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Mein Kampf: Von der Aktualität des Rassismus

'Mein Kampf'. Das gefährliche Buch

Diese gut gemachte Doku schildert nicht nur den Fall eines Buches, dessen Urheberrecht am 1. Januar 2016 abläuft, sondern ist gleichzeitig eine Untersuchung, wie viel „Aktualität“ in der Hetzschrift Hitlers liegt. Denn – genau so wie die Volksverhetzer von Pegida – hat auch der Nationalsozialismus einfache „Wahrheiten“ und Gemeinschaft stiftende Feindbilder geboten. Die Veröffentlichung der wissenschaftlich kommentierten Ausgabe, «Hitler, Mein Kampf – eine kritische Edition», an der das Institut für Zeitgeschichte München – Berlin drei Jahre lang (!) gearbeitet hat, darf auf keinen Fall verboten werden. Das Buch muss als das publik gemacht und von der Öffentlichkeit untersucht werden, was es war: ein dummdreister Aufruf zum Mord an einer ganzen Bevölkerungsgruppe.

Die Dokumentation von Manfred Oldenburg kann in der Mediathek von Arte nachgeschaut werden: «„Mein Kampf“. Das gefährliche Buch».

Adolf Hitlers Propagandaschrift „Mein Kampf“ – ein Buch, das Abscheu und Ängste weckt. 70 Jahre nach Hitlers Suizid laufen die Urheberrechte ab, das Buch könnte ab dem 1. Januar 2016 wieder erscheinen. Die Dokumentation erzählt die Geschichte von „Mein Kampf“ und zeigt, welche Auswirkungen sein rassistischer und ultranationalistischer Inhalt für uns heute hat.