Sei dabei! 222! – Böhmermanns Neonazi-Parodie

Jan Böhmermann parodiert Neonazis

Alle, die vor einigen Tagen schrieben «Dieses peinliche Video der NPD Trier ist besser als jede Satire» (wie z.B. die Huffington Post), irrten. Der Hirnschrott der Neonazis aus Trier konnte durch diese heute veröffentlichte passgenaue Satire noch getoppt werden:

Kann. Nicht. Mehr. Danke, Jan Böhmermann und Team. Wird Zeit, dass es wieder losgeht mit dem Neomagazin Royal. Dazu passend auch ein kurzweiliges Interview, das Thomas Lückerath mit Jan Böhmermann für DWDL geführt hat und das mit den Worten Böhmermanns endet: „Penis geht immer“.

heute show vom 15. Mai 2015 wieder sehenswert

Wer wie ich in letzter Zeit etwas enttäuscht war von der früher so guten heute show, dem sei gesagt, dass sich das mit der Ausgabe vom 15. Mai 2015 wieder deutlich gebessert hat:

Meine Highlights: Die Abrechnung mit der Flüchtlingsfrage in der EU gleich zu Anfang, das großartige Stück von Lutz van der Horst mit den Chemtrail-Verschwörern – «Deutschland Deine Irren» – und die wunderbare Nummer mit der «Nach bestem Wissen und Gewissen»-Kanzlerin – «Du hast uns 1000 Mal belogen»:
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Hitchcocks nie gezeigte KZ-Doku – Night Will Fall

Wer heute Nacht nicht bis Null Uhr aufbleiben möchte oder kann, bis der NDR die äußerst sehenswerte Doku „Night will fall“ zeigt, kann sie auch auf YouTube sehen:

Diese Bilder und die Rolle, die Hitchcock bei ihrer Verarbeitung spielte, stehen im Zentrum der Dokumentation Night will fall von André Singer. 70 Jahre nach ihrer Erstellung werden die Aufnahmen der Alliierten am 26. Januar 2015 weltweit erstmals gleichzeitig in mehreren Sendern zu sehen sein: Von den USA (HBO) und Großbritannien (Channel 4) über Polen und die Niederlande sowie Dänemark und Norwegen bis hin zu Israel und Deutschland (ARD).

Zitiert aus ZEIT online: «Hitchcock und der Holocaust»

Dieser Film hat mich bei der Erstausstrahlung schon sehr schockiert und extrem betroffen gemacht. Ein wichtiges Zeitdokument, das man sich unbedingt anschauen sollte:

Night Will Fall

Arte-Doku Wege des Fleisches

wegedesfleisches

Je weniger Fleisch wir essen, um so besser. Wer es schafft, ganz darauf zu verzichten: prima. Wer, wie ich, ab und an noch gerne Fleisch oder Wurst ist, sollte erst recht diese Doku sehen, um sich wenigstens zu informieren, was er sich da antut und ob man den Fleisch-Konsum nicht auch reduzieren kann (und das kann man sehr gut!). Besonders infam: mit blumigen Namen von erfundenen Gütern und Höfen, die gar nicht existieren, versuchen die Händler die Herkunft des Fleisches zu beschönigen.

Woher kommt unser täglich Fleisch? Welchen Weg hat es hinter sich, bevor es auf unserem Teller landet?

Dieser und anderen Fragen geht die Doku «Wege des Fleisches» von Jenny Roller-Spoo und Jens Niehuss nach. Auf Arte am Dienstag ausgestrahlt, noch wenige Tage in der Mediathek zu sehen. Wenn ihr’s über Ostern nicht schafft oder keine Lust habt, könnt ihr euch die Doku auch mit Software wie MediathekView runterladen und sie dann schauen, wenn’s passt.

Als vertiefenden Hintergrund gibt es auch im ARTE-Magazin einen Artikel von Silvia Liebrich: «Fleisch – Ein tierisches Geschäft».