(v.l.n.r: Moderator Alexander Bommes, ich, @Sparschaeler, @KonBon)
Es war wirklich interessant, mal die Produktion einer Sportsendung live im Studio zu erleben. Gestern saß ich ja, wie berichtet, mit Herrn @sparschaeler im Publikum der NDR-Sendung Sportclub. Aufgenommen wurde direkt im Anschluss an die live von 21:45 – 22:00 Uhr gezeigte die Sendung «Sportclub-Bundesliga» von 22:00-22:45 Uhr. Die Live-Aufzeichnung wurde dann um eine halbe Stunde zeitversetzt zwischen 23:15 und 00:00 Uhr ausgestrahlt.
Alle Fotos im Überblick gibt’s auf Flickr, der Blick hinter die Kulissen mit ein paar Kommentaren zu den Fotos hier im Blog: (weiterlesen…)
Es hat nicht sollen sein. Nach dem großartigen Auswärtssieg in Freiburg haben wir gestern durch ein unglücklich eingefangenes 0:1 drei Minuten vor Schluß verloren. Da die Mannschaft aber gegen ein gutes Erstligateam prima mitgespielt hat, ist mir um den Klassenerhalt nicht bange. Dass es super schwer wird in der Liga zu bleiben, wissen wir. Ein paar Impressionen und Stimmungen aus der Nordkurve (u.a. auch mit Blick auf die neue Haupttribüne) habe ich gestern per Twitter kommuniziert. Bei Interesse hier nachzulesen.
Heute Abend bin ich übrigens gemeinsam mit Herrn Sparschaeler und einigen anderen FC St. Pauli-Fans im Publikum des NDR-Sportclubs, wo Fabian Boll, Florian Bruns und Timo Schultz zu Gast sein werden. Ausgestrahlt wird die Sendung von 23:15 – 00:00 Uhr.
Ich liebe das Argentinische Kino. Wer es nicht kennt, hat heute Abend im Themenabend «Neues Argentinisches Kino» im BR die Möglichkeit, es kennen zu lernen.
Beim Neuen Argentinischen Kino, also den Filmen, die mehr oder weniger in den letzten 10 Jahren aus Argentinien weltweit großen Erfolg feiern, beeindruckt mich immer wieder die große künstlerische Dichte in Zeiten der wirtschaftlichen Krise des Landes. Wenn ich auf den internationalen Filmfestivals sehe, wie viele – und vor allem wie viele gute – Filme der jeweiligen Jahrgänge aus Argentinien kommen, obwohl das Land im vergangenen Jahrzehnt eine seiner schwersten wirtschaftlichen Krisen zu durchleben hatte, bin ich jedes mal wieder überrascht, wie sie das überhaupt geschafft haben. Auch wenn es schade ist, dass der BR die Filme heute Abend nicht als Original mit Untertiteln zeigt (das argentinische Spanisch gehört für mich zu den schönsten gesprochenen Varianten des Spanischen), lohnt es sich in die Filme rein zu schauen und vielleicht im Anschluss den ein oder anderen als DVD im Original zu erwerben, um auch das wunderbare Spanisch zu genießen (auch wenn man kein Spanisch versteht, ist das ein ungeheurer Gewinn, dafür gibt’s ja einblendbare Untertitel).
Kein Mensch schaut Filme von 20:15 Uhr bis 3 Uhr nachts, selbst wenn er vom Kino so begeistert ist, wie ich. Aber es gibt ja Aufzeichnungsgeräte und die solltet Ihr für heute Abend programmieren: «Themenabend Neues argentinisches Kino» (BR, Termine & Filminfos im Überblick).
[Update: Das Einbetten des Videos ist auf Anfrage deaktiviert, was natürlich extrem bescheuert ist. Auf YouTube dann ab 15:00 schauen, das Interview befindet sich zwischen den beiden Werbeblöcken.]
Penélope Cruz, die kürzlich ihren Javier heiratete, hat zur Prime-Time dem Sender CBS in seiner beliebten Sendereihe 60 Minutes zu einer guten Einschaltquote verholfen. 7,6 Mio US-Amerikaner (Quelle: El País) wollten am 18. Juli sehen, was die einzige Spanierin, die je einen Oscar gewann, über ihr Leben und über ihre Arbeit erzählt.
Knapp 12 wunderbare Minuten (ab 15″00), in denen Penélopes intelligente Antworten in einem großen Kontrast zu den dämlichen und gut-väterlich vorgetragenen Fragen des CBS-Interviewers stehen. Es ist ganz und gar traumhaft Pe mit dem starken spanischen Akzent – der natürlich längst zu ihrem Markenzeichen geworden ist in USA – zuzuhören. Wie gesagt, ab 15″00 in obigem Video. Hach.
Dass die Öffentlich-Rechtlichen Sender ihre ins Netz gestellten Inhalte nun löschen müssen bzw. bereits gelöscht haben, ist ein absolut nicht nachvollziehbarer Irrsinn, wie er unvernünftiger nicht umgesetzt werden konnte. Frei verfügbares Wissen, das mit unseren GEZ-Geldern produziert wurde, wird damit dem Zugriff der Öffentlichkeit entzogen. Mir fehlen die Worte. Stefan Niggemeier hat die passenden Worte gefunden. Und ein neues geschaffen, das den Löschwahn auf den Punkt bringt: Depublizieren.
Den Artikel, den ich gestern schon auf gedrucktem Papier meiner Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung lesen konnte, gibt es dankenswerterweise seit heute auch online: «Die Leere hinter dem Link».
Erst werden die Beiträge produziert, dann ins Netz gestellt, dann wieder gelöscht: alles von Gebührengeldern für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ein Bericht aus einem absurden System.
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Für die ARD-Online-Koordinatorin Heidi Schmidt sind die komplexen und manchmal nicht sehr praxistauglichen Vorgaben auch Ausdruck einer Übergangszeit, des mühsamen Versuchs, Regeln aus der analogen Welt in die digitale zu übertragen. „Nach meiner Kenntnis hat es noch nirgendwo ein aufwendigeres Regulierungsverfahren in Bezug auf Telemedien gegeben“, sagt sie.
Am iPad begeistert mich mit am meisten, dass man – wo auch immer man sich aufhält – sein kleines Medienzentrum dabei hat, das auf Knopfdruck “da” ist. Und dabei schätze ich auch ganz einfache Funktionen wie Radio & TV. Zwei Programm-Tipps dazu, die sowohl für iPhone- als auch für iPad-Nutzer von Interesse sind:
Besser kann man sich gar nicht auf den ESC (ich nenn ihn immer noch Grand-Prix) vorbereiten, als durch das Betrachten der großartigen täglichen Videos im Oslog. Genial, was Stefan Niggemeier und Lukas Heinser da machen. Sehr gut gefällt mir als Saarländer natürlich auch das Bild rechts im Bilderrahmen auf Oslog. Das ganze selbstverständlich auch mit Twitteraccount: @oslogtv.
Bei Niggemeier hab ich ja mal vor drei Jahren die Grand-Prix-Wette gewonnen. Ich hatte damals Serbien als Sieger unter 78 Teilnehmern die ersten drei und die letzten Plätze fast korrekt getippt. Mein Tipp für das deutsche Abschneiden: Lena wird Dritte.
Also, unbedingt reinschauen: Oslog. Und wenn ihr gerne alle Songs der Teilnehmer bereits vor Samstag sehen wollt und eine “professionelle” Einschätzung der Lieder sehen wollt, empfehle ich Euch Julius’ Blog mit der schon traditionellen Eurovision-Song-Contest-Serie.
Ich werde den Grand-Prix am Samstag nicht verfolgen, da ich auf einer Geburtstagsparty sein werde. Vielleicht schauen wir dort in die Punktevergabe rein, das mag ich ja immer sehr. Here are the results of the Dutch Jury… und so. ;)
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