Hamburg – Sehnsucht – Sonne

Tweet der Woche Der Tweet der Woche ist eigentlich das Foto der Woche. Es passt so gut zu Hamburg und es passt so gut zu unserer Sehnsucht nach Sonne. Auf die wir so lange verzichten mussten, in diesem eine Ewigkeit dauernden Winter. Danke @rim_light für dieses Foto, danke für diesen Tweet:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

Lutherpark in Bahrenfeld

Lutherpark in Bahrenfeld

Seit drei Jahren wohne ich jetzt schon in Bahrenfeld (Kinners, wie die Zeit vergeht, das war der Artikel kurz nach dem Einzug). Zu den großen Glücksfällen der neuen Wohnstätte gehört, dass es drumherum so viel Grün gibt. Nur ein paar Hundert Meter entfernt von der Ruhrstraße liegt zum Beispiel der Lutherpark, eine der ersten öffentlichen Grünanlagen Altonas (mehr Infos dazu gibt’s hier).

Gestern war ich mal wieder zum Sauerstoff-Tanken und Bäume-Bestaunen dort. Ich liebe die Bäume im Lutherpark. Wenn dann auch noch die Sonne so schön scheint wie gestern, macht es auch Spaß bei niedrigen Temperaturen dort eine Runde zu drehen. Hier ein paar Bilder, wie immer auf Klick auch in groß, gilt auch für obige Postkarte, die ich gebastelt habe:
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Faszinierender Einblick in die Ausgrabung auf der Cremon-Insel

Am Donnerstag hat uns der Archäologe und Grabungsleiter Kay Peter Suchowa vom Archäologischen Museum Hamburg die aktuelle Ausgrabung auf der Cremon-Insel gezeigt. Da brennt einer für seine Arbeit, war von Anfang an mein Gedanke. Und in welch faszinierende Welt Suchowa und ca. zwölf weitere Kollegen für uns alle noch bis zum 15. November eintauchen, versuche ich mit diesem Blogartikel zu beschreiben. Die fachkundigen Infos gibt es in einer Pressemitteilung des AMH, aus der ich zum Auftakt zitieren möchte:

In unmittelbarer Nähe zur Hafencity und zur Elbphilharmonie, im Bereich der sogenannten „Cremon- Insel“, führt das Archäologische Museum Hamburg noch bis November eine Ausgrabung durch. Auf der heute kaum noch als Insel zu erkennenden Cremon-Insel sichern die Archäologen auf dem Gelände „Bei den Mühren 2-5“ alle archäologischen Spuren, bevor dort eine Neubebauung startet. Die Wissenschaftler erhoffen sich Aufschluss über die Siedlungsentwicklung, Kolonialisierung und Nutzung des Areals vom Mittelalter bis in die Neuzeit.

Untersucht werden dabei die hinteren Bereiche der Grundstücke, die im Norden an das 1946 zugeschüttete Katharinenfleet – die heutige Straße Katharinenfleet – grenzen. Bei der Cremon-Insel handelt es sich um eine Marschinseln im Mündungsgebiet der Alster in die Elbe. Ihr Name leitet sich wahrscheinlich vom ersten im Stadtbuch erwähnten Grundeigentümer „Fredhericum de Crimun“ ab. Die Insel wurde vermutlich erst im 12. / 13. Jahrhundert besiedelt und dann 1247 zusammen mit dem Katharinenfleet erstmals urkundlich erwähnt. Bisher wird angenommen, dass zu Beginn der Besiedlung ein Ringdeich angelegt wurde, der im Verlauf der heutigen Straßen Cremon, Katharinenstraße, Steckelhörn, Bei den Mühren und Bei dem neuen Kran verlief. Die frühen Grundstücke innerhalb dieser Eindeichung sollen dabei die gesamte Inselbreite eingenommen haben. Im Laufe der Jahrhunderte wurden diese Grundstücke zu immer kleineren Parzellen.

Die komplette Pressemitteilung ist auf der Website des AMH zu lesen: «Ausgrabung auf der Cremon-Insel» (PDF).

Den besten Einblick in so eine Grabungsaktion geben vielleicht die Fotos von vor Ort, von denen ich live nur einige wenige teilen konnte. Daher eine größere Auswahl hier in Form einer Galerie (wie immer auf Klick gibt’s alle Fotos in groß, man kann sich auch von Bild zu Bild durchklicken):
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Impressionen aus den Gartenparzellen in Eidelstedt

Gestern war ich wieder mal im Niendorfer Gehege. Neben den glücklichen Kühen und Kälbern …

Niendorfer Gehege.

Ein Beitrag geteilt von Markus Trapp (@textundblog) am

… haben es mir dort besonders die Gartenparzellen in der Eidelstedter Feldmark am Niendorfer Gehege angetan. Mein Nachbar hatte mir neulich schon davon erzählt und gestern waren wir dann dort.

Gartenparzellen in Eidelstedt
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Das ganze Stadion…

Tweet der Woche Den Tweet der Woche hat dieses Mal @DerSchoko geschrieben, weil er ausdrückt, was ein ganzes Stadion gestern in der letzten Spielminute am Millerntor erlebt hat:

Das Foto zu diesem wahnsinnig intensiven Moment kommt von Stefan Groenveld, der just als das Stadion explodierte auf den Auslöser gedrückt hat. Alle – wie immer großartigen – Bilder von @rim_light bei ihm im Blog: «Fussballweisheitenspiel».
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Alternative Hafenrundfahrt bei Traumwetter

Hamburger Hafen

Gestern hab ich mit ein paar lieben Menschen – überwiegend aus der FCSP-Bezugsgruppe – eine Alternative Hafenrundfahrt gemacht, die ich euch nur dringend empfehlen kann. Organisiert von der Gedenkstätte des KZ Neuengamme wurde dabei die Zeit des Nationalsozialismus im Hamburger Hafen aufgearbeitet. Bei diesem traumhaften Wetter, mit diesem Teil unserer Geschichte konfrontiert zu werden, das war schon ein ganz extremer Kontrast. Da sieht man die Schäfchenwölkchen am Himmel, einen noch dazu strahlend blauen Himmel, die wunderschönen Kaispeicher aus rotem Klinkerstein, die mit saftigem Gras bewachsenen Deiche – und dann hört man dazu die kundigen Beschreibungen der beiden Personen, die die Führung kommentierten. Wir haben gelernt, dass zu Kriegszeiten 500.000 Zwangsarbeiter in Hamburg lebten, das Arbeiterinnen und Arbeiter im Hafen zu Räumungsarbeiten gezwungen wurden. Wir haben erfahren (was wir teilweise auch schon wussten), dass Firmen wie Blohm und Voss oder Kühne und Nagel ihre Firmengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus nicht aufarbeiten. Auf jeden Fall ist diese Hafenrundfahrt eine lohnenswerte Erfahrung. Alle Infos und die nächsten Termine gibt es auf der Website der Veranstalter.
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