An einem Samstag in Ottensen

Porträt vom mir auf dem Markt am Spritzenplatz in Ottensen
Fotograf: Stefan Groenveld

Am Samstag hat Stefan Groenveld diese Aufnahme von mir gemacht, als wir uns zufällig auf dem Markt am Spritzenplatz in Ottensen getroffen haben. Aufgenommen hat er sie mit seiner Leica MP, richtig schön auf analogem Material – genau auf Ilford HP5 –, gepusht auf iso800. So körnig hab ich mich noch nie gesehen. wink Gut, dass Stefan – wie er im Tweet zum Foto schreibt – immer seine Kamera dabei hat.

Danke, Stefan, ich bin wirklich sehr begeistert. Und von Dir porträtiert zu werden, ist eine Ehre. Wenn ich jetzt mal meinen Lieblings-Tatort-Kommissar-Darsteller Axel Milberg treffe, kann ich zu ihm sagen: «Du, Axel, wir sind mal vom gleichen Fotografen aufgenommen worden.». Und danke auch für Deine Erlaubnis, das Bild hier zu veröffentlichen. Du hast was gut bei mir.

Update: Stefan hat heute Abend auch noch gebloggt und zeigt faszinierende Aufnahmen vom Millerntor, die er auch mit der Leica MP geschossen hat: Analoges mit meiner neuen Leica MP – auch vom Millerntor. Unbedingt anschauen. Sehr beeindruckend, wie er die Gegenwart mit der Ästhetik der Vergangenheit aufgenommen hat.

12 Jahre in Hamburg

Meine Güte, zwölf Jahre ist es nun schon her, dass ich am 1. Mai 2005 in Saarbrücken in meinen alten schwarzen Golf gestiegen und nach Hamburg gefahren bin, um tagsdrauf meine neue Stelle in der Stabi anzutreten. Jetzt sitze ich bei herrlicher Mai-Sonne und einem recht böigen Hamburger Wind auf dem Balkon in Bahrenfeld und schreibe diesen Blogartikel. Gestern beim Spaziergang an der Elbe (Jenisch Park und Teufelsbrück) viel über die vergangenen 12 Jahre und über das, was noch kommen wird, nachgedacht. Hier eine Galerie, nicht meiner Gedanken, sondern dessen, was ich dabei gesehen habe:

Den alten schwarzen Golf habe ich übrigens immer noch. Er wird im Juli 22 Jahre alt.

Instagram für Bibliotheken – Mein BuB-Artikel nun auch frei im Netz

Die Sonne kommt doch wieder, oder? ODER? #puddlegram #stabihh #bibliothek #hamburg #library #welovehh

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In der Stabi zeigen wir (meistens ich) jeden Werktag ein Foto auf Instagram. So wie letzten Mittwoch dieses bei Hamburger Wetter aufgenommene Pfützen-Foto der Stabi – auf Instagram heißt sowas #puddlegram. Warum wir das machen, und warum andere Bibliotheken das auch machen sollten, habe ich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift «BuB – Forum Bibliothek und Information» aufgeschrieben. Der Artikel ist diese Woche online frei zugänglich gemacht worden:

Instagram für Bibliotheken: Nutzernähe, Aufmerksamkeit und viele Möglichkeiten zur Vernetzung

Was bringt es Bibliotheken, Instagram zu nutzen? Warum sollten Informationseinrichtungen, die schließlich nicht dafür gegründet wurden, Bilder unter die Menschheit zu bringen, genau das doch tun? Was von Zweiflern zunächst kritisch beäugt wird, kann ein niedrigschwelliger Einstieg für Bibliotheken in das Aufgabengebiet Social Media sein. In der Folge wird dargestellt, warum die Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) Hamburg diesen noch relativ neuen Weg der bildgestützten Kommunikation beschritten hat und was es ihr bis dato gebracht hat. Neben Motivation und Praxis des Instagram-Einsatzes im Rahmen des Social-Media-Konzeptes werden Tipps zur technischen Realisierung gegeben und auf weiterführende Literatur verwiesen.

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Lulu von Alban Berg in der Staatsoper – TweetUp zur Hauptprobe

Lulu von Alban Berg in der Staatsoper - Hauptprobe 8.2.2017

Gestern hatte die Staatsoper Hamburg acht Hamburger Twitterer zu einem TweetUp geladen, um der Hauptprobe der Oper Lulu von Alban Berg beizuwohnen, die am Sonntag Premiere hat. Das war eine tolle Aktion. Ich war dabei und fasse hier meine Eindrücke zusammen.

Man möge mir die Kürze des Berichtes nachsehen, ich sitze schon im ICE nach Berlin, wo ich die nächsten 10 Tage in den Kinos der Berlinale verschwinden werde. Aber ehe die faszinierenden Eindrücke der gestern gesehenen Oper in den Filmimpressionen der Berlinale untergehen, hier ein paar Worte und Bilder dazu:
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Hamburg und Venedig: Stadt der Künstler

Möwen am Jungfernstieg, Januar 2017

Dieses Foto habe ich am Freitag-Nachmittag am Jungfernstieg aufgenommen, kurz ehe ich in die Venedig-Ausstellung im Bucerius-Kunst-Forum ging. Passend zum Thema der Ausstellung sieht dieses Foto so ein bisschen wie in Venedig aufgenommen aus, wie Lucia aus Saarbrücken auf Twitter zurecht bemerkt hat.

Die fantastische Ausstellung «Venedig. Stadt der Künstler» ist ja leider heute zu Ende gegangen. Wollte schon seit ihrem Start am 1.10.2016 rein und hab es zum Glück noch geschafft, sie kurz vorm Ende zu sehen. Angenehm übersichtlich, nicht zu viele Werke. Gerade richtig um das künstlerische Schaffen rund um Venedig noch angemessen aufnehmen zu können. Sehr lobenswert: man konnte sich den Audio-Guide aufs Handy laden und an den einzelnen Stationen der Ausstellung die entsprechenden Texte aufrufen.

Mein Lieblingsbild aus der Ausstellung stammt von dem Erfurter Maler Friedrich Nerly: «Piazzetta in Venedig bei Mondschein», 1842:
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