Instagram für Bibliotheken – Mein BuB-Artikel nun auch frei im Netz

Die Sonne kommt doch wieder, oder? ODER? #puddlegram #stabihh #bibliothek #hamburg #library #welovehh

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In der Stabi zeigen wir (meistens ich) jeden Werktag ein Foto auf Instagram. So wie letzten Mittwoch dieses bei Hamburger Wetter aufgenommene Pfützen-Foto der Stabi – auf Instagram heißt sowas #puddlegram. Warum wir das machen, und warum andere Bibliotheken das auch machen sollten, habe ich in der Februar-Ausgabe der Zeitschrift «BuB – Forum Bibliothek und Information» aufgeschrieben. Der Artikel ist diese Woche online frei zugänglich gemacht worden:

Instagram für Bibliotheken: Nutzernähe, Aufmerksamkeit und viele Möglichkeiten zur Vernetzung

Was bringt es Bibliotheken, Instagram zu nutzen? Warum sollten Informationseinrichtungen, die schließlich nicht dafür gegründet wurden, Bilder unter die Menschheit zu bringen, genau das doch tun? Was von Zweiflern zunächst kritisch beäugt wird, kann ein niedrigschwelliger Einstieg für Bibliotheken in das Aufgabengebiet Social Media sein. In der Folge wird dargestellt, warum die Staats- und Universitätsbibliothek (Stabi) Hamburg diesen noch relativ neuen Weg der bildgestützten Kommunikation beschritten hat und was es ihr bis dato gebracht hat. Neben Motivation und Praxis des Instagram-Einsatzes im Rahmen des Social-Media-Konzeptes werden Tipps zur technischen Realisierung gegeben und auf weiterführende Literatur verwiesen.

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Lulu von Alban Berg in der Staatsoper – TweetUp zur Hauptprobe

Lulu von Alban Berg in der Staatsoper - Hauptprobe 8.2.2017

Gestern hatte die Staatsoper Hamburg acht Hamburger Twitterer zu einem TweetUp geladen, um der Hauptprobe der Oper Lulu von Alban Berg beizuwohnen, die am Sonntag Premiere hat. Das war eine tolle Aktion. Ich war dabei und fasse hier meine Eindrücke zusammen.

Man möge mir die Kürze des Berichtes nachsehen, ich sitze schon im ICE nach Berlin, wo ich die nächsten 10 Tage in den Kinos der Berlinale verschwinden werde. Aber ehe die faszinierenden Eindrücke der gestern gesehenen Oper in den Filmimpressionen der Berlinale untergehen, hier ein paar Worte und Bilder dazu:
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Hamburg und Venedig: Stadt der Künstler

Möwen am Jungfernstieg, Januar 2017

Dieses Foto habe ich am Freitag-Nachmittag am Jungfernstieg aufgenommen, kurz ehe ich in die Venedig-Ausstellung im Bucerius-Kunst-Forum ging. Passend zum Thema der Ausstellung sieht dieses Foto so ein bisschen wie in Venedig aufgenommen aus, wie Lucia aus Saarbrücken auf Twitter zurecht bemerkt hat.

Die fantastische Ausstellung «Venedig. Stadt der Künstler» ist ja leider heute zu Ende gegangen. Wollte schon seit ihrem Start am 1.10.2016 rein und hab es zum Glück noch geschafft, sie kurz vorm Ende zu sehen. Angenehm übersichtlich, nicht zu viele Werke. Gerade richtig um das künstlerische Schaffen rund um Venedig noch angemessen aufnehmen zu können. Sehr lobenswert: man konnte sich den Audio-Guide aufs Handy laden und an den einzelnen Stationen der Ausstellung die entsprechenden Texte aufrufen.

Mein Lieblingsbild aus der Ausstellung stammt von dem Erfurter Maler Friedrich Nerly: «Piazzetta in Venedig bei Mondschein», 1842:
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Restaurant-Empfehlung: Heimatjuwel in Hamburg

Heimatjuwel

Stevan Pauls positive Besprechung des Hamburger Restaurants Heimatjuwel in der SZ (Lokaltermin Heimatjuwel) hat mich neugierig gemacht:

Der Name ist bei diesem Lokal Programm: Das Restaurant in Hamburg bezieht alle Zutaten aus dem Umkreis. Das Ergebnis ist alles andere als provinziell.

Die auf der Website beschriebene Philosophie des Restaurants, auf lokale Zutaten zu bauen und deren Herkunft auf der Karte mit anzugeben, hat mir sofort zugesagt. Um das Essen endlich auch mal zu probieren, war ich gestern mit einem lieben Menschen dort. Und was soll ich sagen? Es war extrem lecker im Heimatjuwel.

Ich wiederhole hier nochmal meine schon auf Instagram gepostete Kurzkritik:

Hauptgericht Wildschweinrücken leider mit zu kleiner Portion. Als Entrée wurde ein leckeres selbstgebackenes Brot gereicht, dazu Frischkäse mit Kräutern. Vorspeise: Topinambur – Texturen mit Birne & Bachkresse, Hauptgericht: Rücken vom Wildschwein mit Linsen, Kürbis, Brioche & Blutwurst. Dessert: Friesischer Nachtisch mit Knäckebroteis. Menü für 37 €. Dazu getrunken einen köstlichen Silvaner. Sehr nettes, reduziertes Ambiente, freundlicher Service. Adresse: Stellinger Weg 47, Nähe U-Bahn-Station Lutterothstraße.

Und hier noch die drei Bilder aus der oben gezeigten Collage im Einzelnen:
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Sturmerprobte Gelassenheit im Norden

Tweet der Woche Der norddeutschen Seele wird ja nachgesagt, dass sie so schnell nichts aus der Ruhe bringen kann. Auch wenn in diesen Tagen die schwerste Sturmflut seit 2006 an norddeutschen Küsten zu verzeichnen gewesen ist (siehe Meldung NDR), verfällt hier niemand so leicht in Panik. @BierhalsensMax bringt das mit dem Tweet der Woche wunderbar zum Ausdruck:

Hier geht’s zu den vergangenen Tweets der Woche.

7 Jahre Bürogemeinschaft in der Stabi

Meine Stabi-Kollegin Marlene Grau hat mich heute zu unserem 7-jährigen Büro-Jubiläum mit diesen beiden aus Papier gefalteten Fischen überrascht. Danke, Marlene!

Am 1. Dezember 2009 bin ich nach fast 5 Jahren in der IT-Abteilung der Stabi vom Altbau in den Neubau der Stabi gezogen, um ein Social-Media-Konzept für die Stabi zu entwickeln. Das Konzept hab ich dann auch – in enger Abstimmung mit meiner neuen Bürokollegin Marlene Grau, der Öffentlichkeitsarbeiterin der Stabi, entwickelt. Die Direktion hat mich dann im Folgejahr unbefristet eingestellt und mir die Verantwortung für den Bereich Social Media auf einer eigens eingerichteten Social-Media-Stelle übertragen. Und seit heute – auf den Tag genau – bin ich 7 Jahre in diesem Büro für die Stabi im Einsatz. Und, wie gesagt, danke Marlene für die äußerst angenehme Bürogemeinschaft im Auftrag der Öffentlichkeitsarbeit der Bibliothek, in der wir arbeiten. Und für die beiden süßen Papierfische.

Übrigens zuvor – in der IT-Abteilung – war ich in einem Büro zusammen mit Anne Christensen. Auch diese Bürogemeinschaft war damals – wie könnte es anders sein – Thema im Blog. wink