(v.l.n.r: Moderator Alexander Bommes, ich, @Sparschaeler, @KonBon)
Es war wirklich interessant, mal die Produktion einer Sportsendung live im Studio zu erleben. Gestern saß ich ja, wie berichtet, mit Herrn @sparschaeler im Publikum der NDR-Sendung Sportclub. Aufgenommen wurde direkt im Anschluss an die live von 21:45 – 22:00 Uhr gezeigte die Sendung «Sportclub-Bundesliga» von 22:00-22:45 Uhr. Die Live-Aufzeichnung wurde dann um eine halbe Stunde zeitversetzt zwischen 23:15 und 00:00 Uhr ausgestrahlt.
Alle Fotos im Überblick gibt’s auf Flickr, der Blick hinter die Kulissen mit ein paar Kommentaren zu den Fotos hier im Blog: (weiterlesen…)
Es hat nicht sollen sein. Nach dem großartigen Auswärtssieg in Freiburg haben wir gestern durch ein unglücklich eingefangenes 0:1 drei Minuten vor Schluß verloren. Da die Mannschaft aber gegen ein gutes Erstligateam prima mitgespielt hat, ist mir um den Klassenerhalt nicht bange. Dass es super schwer wird in der Liga zu bleiben, wissen wir. Ein paar Impressionen und Stimmungen aus der Nordkurve (u.a. auch mit Blick auf die neue Haupttribüne) habe ich gestern per Twitter kommuniziert. Bei Interesse hier nachzulesen.
Heute Abend bin ich übrigens gemeinsam mit Herrn Sparschaeler und einigen anderen FC St. Pauli-Fans im Publikum des NDR-Sportclubs, wo Fabian Boll, Florian Bruns und Timo Schultz zu Gast sein werden. Ausgestrahlt wird die Sendung von 23:15 – 00:00 Uhr.
Zwischen Samstag-Früh 5:57 Uhr und Sonntag-Abend 18:00 Uhr liegen 1.300 km Bahnfahrt, die Erfahrung den magischen FC St. Pauli zum ersten Mal auf ein Auswärtsspiel begleitet, ein großartiges Spiel zum Bundesligaauftakt gesehen und interessante Menschen kennengelernt zu haben. Doch der Reihe nach…
Kennt Ihr Günter Netzer? Nein nicht den Matten-Günter, sondern den @GNetzer auf Twitter. Der in Freiburg lebende Spox-Community-Redakteur hat in der letzten Saison Jeky und Co mit den Worten: «Wenn der FC St. Pauli in Freiburg spielt, dann kommt Ihr nach dem Spiel zum Grillen zu mir» in den Breisgau eingeladen. Und so trafen sich @Jeky, @sparschaeler, @foxxibaer, @bucanero1910 und ich – angereist aus allen Ecken der Republik – im schönen Freiburg, um dem Bundesligastart des FC St. Pauli und dem anschließenden Grillvergnügen im Hause GNetzer beizuwohnen. (weiterlesen…)
Die Google Street View-Debatte, mit der die BILD und selbst seriöse Zeitungen die Bevölkerung in Deutschland gerade mehr oder weniger grundlos verunsichern, will ich hier gar nicht behandeln. Wer zu diesem Thema einen guten Text lesen mag, der schaue sich die sachlichen Ausführungen von Anatol Stefanowitsch an. Das ist mit das Vernünftigste, was ich zu Google Street View gelesen habe. Oder lest was Lustiges dazu, meine freitägliche Twitkrit: Frontalopposition.
Nein, ich möchte eine praktische Anwendung von Street-View-Material zeigen. Wer einen virtuellen Rundgang durch Hamburg machen möchte, klicke auf obiges Bild, das den Besuch an den Landungsbrücken starten lässt oder beginne seinen fotografischen Rundgang auf dem Fischmarkt, oder am Michel, oder auf der Reeperbahn, oder lieber an der Binnenalster und und und. sightwalk hat nicht nur Hamburg in petto, sondern auch andere deutsche Städte wie Berlin, Bonn, Düsseldorf, Köln, München und Stuttgart.
Heute wieder Mal ein Artikel aus der Reihe «Warum ist es in Wandsbek so wunderbar?». Ich werde ja nicht müde, hier in unregelmäßiger Reihenfolge die Vorzüge von Hamburgs schönstem Stadtteil vorzustellen. Ganz ohne Zweifel gehört die Nähe zum Café May dazu. Liegt es auch geographisch nicht mehr in Wandsbek sondern im benachbarten Dulsberg, einem der kleinsten Stadtteile von Hamburg, ist es doch nur wenige Hundert Meter von meiner Wohnung entfernt und zählt für mich somit zu den Vorzügen Wandsbeks.
Die Himbeer-Baiser-Torte ist ein Traum. Die Erdbeer-Blaubeer-Torte steht ihr in nichts nach. Da letztere in dem gestern dort aufgenommenen, obigen Thekenfoto so schwer hinter der von der Sonne erzeugten Verspiegelung zu erkennen ist, hier noch in Großaufnahme auf meinem Teller. Die Preise sind fair im May. Torten 2 €, Kuchen ab 1,20 €. Es gibt auch leckere Salate und Sandwiches. Und ganz wichtig für Netzjunkies: Das Café May bietet seinen Besuchern kostenloses W-LAN. Das Passwort bekommt man an der Theke.
Das geräumige Innere verbreitet die Gemütlichkeit einer Wohnstube. Mit Sofas zum Reinfletzen. Spiele sind dort ausleihbar (und werden wohl auch zu geselligen Spieleabenden gerne genutzt, wie man in den größtenteils sehr positiven Qype-Bewertungen lesen kann).
Beim derzeit schönen Wetter kann man auch sehr gut draußen sitzen, und zwar an zwei Straßenseiten, denn das Café May liegt an der Ecke Stormaner Straße/Eberhardstraße. Letztere ist eine Seitenstraße der Bandwirkerstraße und die fängt genau gegenüber von meiner Wohnung an, so dass beim Blick auf die Karte klar wird, wie schnell ich dort sein kann. Und wenn mich die Lust auf guten Kuchen überkommt, bin ich sehr schnell dort.
Gestern Mittag, auf dem Rückweg vom vormittäglichen 6-stündigen Anstehen für die FC St.-Pauli-Karten habe ich mir, kaum dass ich den S-Bahnhof Friedrichsberg (dessen Mayor ich übrigens zur Zeit auf Foursquare bin *hust) verließ, dort zwei Stücke Torte – ihr ahnt es schon: Himbeer Baiser und Erdbeer-Blaubeer – gegönnt, um mich sowohl für das Anstehen, als auch für die am Nachmittag im Homeoffice zu erledigende Arbeit zu belohnen. Demnächst werd ich mir aber mal das iPad schnappen und das WLAN im Café testen. Das kann man dann aber eher Tortenvorwand als echtes Netz-Interesse nennen. ;)
Wie bekloppt kann man sein? Wecker stellen für 4:45 Uhr, Anstehen ab 6:00 Uhr, um sich sechs Stunden später (und nicht vier, wie im ersten Freudentaumel irrtümlich gepostet) um 12 Uhr wie ein kleines Kind zu freuen, dass man drei Karten für die ersten drei Heimspiele des FC St. Pauli (Hoffenheim, HSV und Dortmund) in Händen hält. Man muss seinen Verein schon sehr lieben, um so etwas zu tun. Ja, es ist vielleicht Wahnsinn, aber es ist auch Liebe.
Die Stimmung war trotz der langen Wartezeit gut, es war von Vereinsseite her alles bestens organisiert. Die ersten hatten schon ab 18 Uhr am Donnerstag-Abend im wahrsten Sinne des Wortes ihre Zelte in der Schlange aufgebaut (s. Abendblatt). Ab 7 Uhr gab’s Frühstück zu kaufen, dessen Erlös dem Projekt Fanräume zu Gute kommt. Die Disziplin in der Schlange war gut, billige Vordrängelversuche wurden sofort von uns unterbunden. Alles friedlich, alles respektvoll. Die ersten drei Spiele des FC St. Pauli sind nun ausverkauft. Die erste Liga kann kommen. Ich bin dabei. Von Anfang an, denn nächste Woche beim Bundesligastart auswärts in Freiburg bin ich auch mit am Start. Mit Teilen der Bezugsgruppe. Freude. Forza FC St. Pauli.
Update 14.8.10: Heute morgen ist im Hamburger Abendblatt ein weiterer Artikel zum gestrigen Kartenverkauf für Mitglieder erschienen: «Jawoll, Karten für das HSV-Spiel!».
Der Film „true fiction“ erzählt die fiktive Geschichte einer Studierenden mit Namen Laura. Sie ist 23 jahre alt, lebt und studiert in Hamburg. Laura lebt in einer Welt, in der Gleichzeitigkeit, Kontingenz, das Ineinandergreifen von Realität und Virtualität, ein Weltweitwerden der Kommunikation und ein zuvor nicht gekannter Zugang zu Informationen alltäglich sind. Für klassische Institutionen wie die Universität stellt das eine große Herausforderung dar.
Mir geht es wie Jörg Fauser. Ich liebe den Strand der Städte. Gestern hab ich hier in der Hansestadt wieder Mal einen netten Abend mit Freunden an einem solchen Strand der Städte, am Elbstrand, verbracht. Wir haben uns gut unterhalten. Den vorbeiziehenden Wolken und den Schiffen zugeschaut. Und wir haben gegrillt. Dieses Mal nicht am Elbstrand Nähe Oevelgönne, sondern am Nordersand.
Unsere Nachbarn an diesem lauschigen Fleckchen Elbstrand zeigten Open-Air-Kino. Erst Tarantinos Four Rooms, dann Absolute Giganten mit dem kürzlich verstorbenen Frank Giering in der Hauptrolle. Eine Szene des Films spielt am Nordersand. Apropos Absolute Giganten, schaut Euch das obige Fotoset an, dort seht ihr auch absolute Giganten.
Wer den Dokumentarfilm von José Luis López-Linares über Roberto Bolaño, ausgestrahlt in der Reihe Imprescindibles von RTVE verpasst hat, oder kein. […]
Viel Selbstdisziplin wird Fernstudenten abverlangt, der direkte Austausch vor Ort mit Dozenten und Kommilitonen fehlt. Doch die heute in El País ver. […]
Die Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky sucht zum nächstmöglichen Termin eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter zur Mitwirkung am A. […]
Die Umbauarbeiten für die Einrichtung neuer Gruppenarbeitsplätze im Bereich des Lesesaals 3 gehen planmäßig voran. Besonders am Mittwoch und Donne. […]