600 Leben – Gemeinsam Suizide verhindern

600 Leben

Die zweithäufigste Todesursache bei jungen Menschen zwischen 10 und 24 Jahren ist die Selbsttötung. Jedes Jahr sterben allein in Deutschland 600 Jugendliche und junge Erwachsene unter 25 Jahren durch Suizid. 10.000 Menschen sind es insgesamt. Das heißt, es sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, Drogen und HIV/Aids zusammen. Jeder einzelne davon ist ein Mensch zu viel, der zu früh geht. Deshalb finde ich es gut, dass es am 10. September in Berlin die Aktion 600 Leben gibt. Hier ein Trailer zur Aktion:
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Keine Sorge, Spannendes und Sorgenfresser

Es gibt mich noch, ihr braucht euch keine Sorgen zu machen. Bin nur etwas im Masterarbeitsschreibstress. Bald gibt es hier auch wieder neue, wie gewohnt (*hust) spannende Inhalte. U.a. meinen noch ausstehenden Berlinale-Bericht.

Apropos Sorgen: eine liebe Seele hat mir einen Sorgenfresser geschenkt. Auch an dieser Stelle noch mal herzlichen Dank dafür. Ich bin schon fleißig dabei, ihm das Maul zu stopfen:

Sozialer Geburtstag

Ich danke den lieben Menschen, die mir heute alles Gute zum Geburtstag gewünscht haben. Sei es persönlich, per Telefon – sogar aus Mexiko wink –, per Post, per SMS, per E-Mail oder auf Facebook (es fehlten nur Schmucktelegramme und Fax). Und last but not least hab ich mich natürlich über die Vielzahl an Tweets gefreut. Hier der getwitterte Strauß, der über den Tag verteilt bei mir angekommen ist:

Tweet vom @haekelschwein

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Help!

Help me if you can, I’m feeling down
And I do appreciate you being round.
Help me, get my feet back on the ground,…

Bitte helft, wenn ihr könnt. creezy, eine liebe Freundin aus Berlin, ist in Not geraten und braucht jetzt jede Hilfe, die sie bekommen kann. Es hat sie eine unheimliche Überwindung gekostet, diesen Artikel zu schreiben. Wir, also die Blogosphäre und die Menschen, die ab und an in Blogs lesen, können zeigen, dass Social Media im wahrsten Sinne des Wortes auch sozial sein kann.

Montag vor 14. Tagen kam ich nach der Arbeit nach Hause und meine Wohnung war geräumt. Leer. Die Katzen im Tierheim. Schloss ausgetauscht.

Bitte hier entlang: Wohnungslos.

Wieder gut aus Mexiko in Hamburg gelandet

Flughafen Chihuahua mit Blick auf die Berge
Das letzte Foto, das ich in Mexiko aufgenommen habe: auf dem Flughafen Chihuahua, kurz vorm Besteigen der Maschine, im Hintergrund die Berge Chihuahuas.

Nur zur Info, und damit sich keiner über die Stille im Blog wundert: Ich bin wieder gut aus Mexiko zurückgekehrt. Gestern Abend nach Flügen ab Chihuahua via Mexixo D.F. und Amsterdam bin ich um 18 Uhr in Hamburg gelandet. Allerdings ohne meinen Koffer. Der hat die knapp 50 Minuten in Mexiko D.F. nach verspätetem Flug Chihuahua – Mexico mit Terminalwechsel im Gegensatz zu mir nicht geschafft und ist unbegleitet zurückgeblieben. Über Paris wird er mir nachgeschickt und müsste heute, wenn alles gut geht, mit Flug Nr. AF2310 um 16:55 Uhr in Hamburg eintreffen (guter Online-Service: den Verbleib meines Koffers kann ich über die Website der Fluggesellschaft KLM abfragen). KLM liefert ihn mir dann möglichst noch heute nachhause. Besser, so etwas passiert auf dem Rück- als auf dem Hinweg.

Bei Regen gelandete Boing 747 von KLM in Amsterdam
In dieser Maschine (Boing 747 aufgenommen auf dem Flughafen Schiphol Amsterdam) bin ich – ohne meinen Koffer – über den großen Teich geflogen.

Die Wohnung hab ich mittlerweile gut beheizt, ansonsten arbeite ich an der Überwindung des Temperaturschocks (von 30° runter auf 10°) und der Zeitumstellung (statt 14:30 Uhr ist es für mich jetzt gerade acht Stunden zurück, also 6:30 Uhr). In 2-3 Tagen habe ich den Jetlag überwunden. Gerade richtig für die Auswärtsfahrt mit dem FCSP zum Spiel am Freitag in Berlin (Auf zu Union!). Und heute Abend geht’s als erstes gleich mal ins Kino. Natürlich in einen mexikanischen Film: um 19 Uhr läuft im Metropolis Mas que a Nada en el Mundo.

Update 22:00 Uhr: Jetzt ist auch mein Koffer da. Einen Tag nach mir aus Mexiko zurückgekehrt (Foto 1 & Foto 2).

Bedeutung des Schlafes für unser Gehirn

Doping fürs Gehirn

Im Laufe des fast siebenjährigen Bestehens dieses Blogs gehört der Artikel «Wie viel Schlaf braucht der Mensch?» zu den meist gelesenen. Eine Frage, die offenbar Viele beschäftigt. Wie wichtig die Qualität des Schlafes, bzw. wie wichtig die Tiefschlafphasen für unser Gehirn sind, zeigt eindrucksvoll die gestern und heute auf ARTE ausgestrahlte Dokumentation Doping fürs Gehirn.

Ich schlafe ja persönlich sehr wenig, komme meist mit 5 Stunden aus. Schlafe selten mehr als 6 Stunden (stelle mir sogar den Wecker, damit das nicht versehentlich passiert), und wehre besorgte Nachfragen immer wieder unter Berufung auf meine gute Gesundheit als unbegründet ab. Wahrscheinlich liegt mein Wohlbefinden trotz so wenigen Schlafes daran, dass ich immer ganz schnell in die Tiefschlafphase komme. Trotzdem habe ich mein Urteil, zu viel Schlaf sei vergeudete Zeit, nach Betrachtung dieser Dokumentation etwas relativiert. Wenn man bedenkt, dass die Schlafphase von unserem Gehirn ganz zentral genutzt wird, um die mit der Erinnerung zusammenhängenden Prozesse zu steuern, sollte man hier also nicht zu sparsam sein. Merk‘ ich mir. wink

Was ich jedenfalls nie tun würde, wäre medikamentös nachzuhelfen, um dem Gehirn auf die Sprünge zu helfen, doch auch und gerade darum geht es in dem Film, wie auch sein Untertitel «Machen Pillen schlauer?» verrät:

Die Dokumentation begibt sich auf eine Reise durch Gehirnforschungslabore in Deutschland, Australien und der Schweiz. Dabei wird deutlich, dass Versuchspersonen schon heute durch technische Manipulation schlauer, kreativer und erinnerungsfähiger gemacht werden können. Eine kommerzielle Vermarktung der Stimulationsgeräte scheint nur noch eine Frage der Zeit. Aber woher kommt der Hype um die Enhancer? Wird er von der Pharmaindustrie künstlich befeuert, um einen Markt zu schaffen? Wie weit ist die Wissenschaft auf dem Weg zum Superhirn?

Der 52-minütige Film von Christian Schidlowski und Hannah Leonie Prinzler kann 7 Tage lang in der ARTE-Mediathek gesehen werden. Am besten aber abspeichern und ihn dann sehen, wann man mag. Wie das geht, hatte ich ja neulich mal hier gezeigt: TV-Programme aus Mediatheken abspeichern.

Doping fürs Gehirn